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24. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

BLOODBATH - Nightmares made Flesh
Band BLOODBATH
Albumtitel Nightmares made Flesh
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.bloodbath.biz
Verffentlichung 27.09.2004
Laufzeit 45:19 Minuten
Autor Andre Kreuz
Bewertung 13 von 15 Punkten
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Nachdem die erste EP "Breeding Death" 2000 und das 2002 folgende Debt-Album "Resurrection through Carnage" schon schweinegeile Death Metal-Platten waren, setzt "Nightmares made Flesh" noch mal einen oben drauf. Seit ich die CD habe, luft sie in Dauerrotation und weigert sich penetrant, meinen CD-Spieler zu verlassen. Zum Vorgnger hat sich dabei vor allem eins gendert: die Besetzung. Dan Swan ist von der Schiebude zur zweiten Klampfe gewechselt, sein ex-Posten wird von Neuzugang Martin Axenrot eingenommen. Mikael Akerfeld von OPETH hat sich wegen seiner Hauptband von BLOODBATH's Mikrostnder verabschiedet, um Tausendsassa Peter Tgtgren die Vocals zu berlassen. Und das Infoschreiben untertreibt keineswegs, dem Workaholic eine Wahnsinns-Leistung zu attestieren, denn so fies klang er seit den frhen HYPOCRISY-Tagen nicht mehr. Gift und Galle spuckend grunzt und geifert sich der Kerl durch die Songs, dass man sich schon die eine oder andere Freudentrne verkneifen muss. Erffnet wird der Alptraum von "Cancer of the Soul" und "Brave new Hell", beides Mid- bis Uptempo-Kracher mit eingngigen aber ultraderben Parts, denen in "Soul Evisceration" das erste lngere melodische Lead folgt. Danach kommt mit "Outnumbering the Day" das erste Highlight, wenn gleich der Song einigen bekannt sein drfte, da er schon lnger auf der Homepage zum Download zur Verfgung steht. Hinterhltige Melodien und ein catchiger Refrain dominieren hier das Geschehen. Und als wre das noch nicht genug folgt wenig spter mit "Eaten" ein Song von der Durchschlagskraft eines aus einem in 10.000 Meter Hhe fliegenden Transportflugzeug gefallenen Panzers. Hier bekommen Phrasen wie "Walze", "Groove", "roll", "Ramme" und "Mosh" eine ganz neue Bedeutung, was ist das ein Fest!! Danach gibt es mit "Bastard Son of God" die ultimative Kehrtwende, da hier Geprgel ohne Schnrkel und Pausen vorherrscht, bis es in "Year of the Cadaver Race" wieder midtempolastiger wird. Nach einem Break strzt der Song in eine bedrohliche, mit Samples unterlegte Hlle, die pure Horrorfilm-Atmosphre ausstrahlt und am Ende wieder in wildes Geblaste ausartet. "Draped in Disease" wiederum berrascht mit einem gefhlvollen Lead, das ber einen dicken Schrubb-Teppich der Rhythmus-Fraktion gelegt wurde.
Fazit: Besser kann Death Metal kaum noch sein! Mit perfektem Sound zelebrieren BLOODBATH auf "Nightmares made Flesh" die ultimative Symbiose aus Old School und modernen Elementen. 2004 ist eindeutig DAS Jahr fr Death Metal-Maniax, in diesem Sinne: "I would do anything to be... EAAAATEEEEEEN, my one desire, my only wish is to be... EAAAATEEEEEEN..." Waaaaaaa!!!!
   
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