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21. Juni 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

EXILIA - Purity
Band EXILIA
Albumtitel Purity
Label/Vertrieb Eat The Beat Music
Homepage www.facebook.com/exiliamusic
Verffentlichung 25.09.2015
Laufzeit 40:50 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Exilia ist eine italienische Nu-Metal-Band und zumindest was das Alter der Band angeht, ist man nicht mehr ganz so new, denn die Band um Frontfrau Masha Mysmane gibt es bereits seit dem Jahre 1993. Die neue Platte mit den Titel "Purity" hat eine etwas andere Mischung an Musik zu bieten, als ich sie im Normalfall hre, die ich irgendwie schlecht beschreiben kann und ob das berhaupt noch im Metal-Bereich anzusiedeln ist, bin ich mir auch nicht sicher. Ich wrde fast sagen eher nicht. "Purity" ist ein "Bastard" aus Alternative, der stark beeinflusst von Pop und Metal ist, in dem man auch immer wieder Core-Einflsse finden kann. Das trifft es glaube ich am besten. Was das neue Exilia-Album zu einem astreinen Crossover-Album werden lsst, also vergesst wieder das mit dem Metal. Kennt von euch jemand noch Republica? Gerade bei Liedern wie "Words" erinnern mich die Italiener total an die Band von Samantha "Saffron" Sprackling, die ich zu "Ready To Go"-Zeiten mega abgefeiert habe und das Album immer noch liebe. Auch Lied Nummer 4 "Bliss" schlgt in diese Kerbe und ist eine Einladung, seine Anlage voll aufzureien. Gestartet hat man den Silberling aber mit zwei typischen Crossover-Stcken, die mich oft an die gute alte No Doubt-Zeit erinnern mit der Knigin des Crossover, Gwen Stephanie. Beide sind absolut radiotauglich und hitverdchtig. Der Opener "Rewind" hat ein total schnes Riff und ist mit seinen ruhigen, wiederkehrenden Keyboardparts eher ein ruhiger Start in die 12 Lieder starke CD. Mit "She`s Not Me" und "New Bloom" geht es dann aber mit ordentlich Bums weiter, wobei letzteres ein wenig in die Richtung Guano Apes geht. Ihr seht also, hier findet man eigentlich alles wieder, was Anfang der 90er den Crossover mit weiblichem Gesang ausgemacht hat. Als wollten sie das noch zustzlich unterstreichen, kling der Titeltrack dann auch noch ein wenig nach Skunk Anansie. Versteht mich nicht falsch, das Album ist sehr eigenstndig, aber man merkt eben die Zeit, an die das Album angelehnt ist. Soll ich ehrlich was sagen? Ich mag das Album total. Auch wenn es dem Teil manchmal etwas an Geschwindigkeit fehlt, denn die Nummern bewegen sich meistens in dem typischen Mid-Tempo. So ein Punk-angehauchten Brecher wie "Lord Of The Boards" fehlt ein wenig. Als Bonus-Track ist dann noch einmal "She`s Not me" enthalten. Die Version wurde mit dem Gitarristen von Drowning Pool, C.J. Pierce, eingespielt, was das Lied echt noch einmal stark aufwertet. Ich glaube, ich htte das Original gar nicht mehr mit drauf gemacht, sondern nur die Version mit C.J. Pierce verwendet.

Fazit: Exilia hat eine tolle LP herausgebracht, die den alten Crossover noch einmal aufleben lsst,
auch wenn sicher nicht alle Songs gleich stark sind. Masha Mysmane muss sich stimmlich auf alle Flle auch heute noch nicht hinter Skin oder Gwen verstecken, was ein dicker Pluspunkt ist.
Also einfach mal antesten und mit auf die Skihtte nehmen, ist sicher noch Platz neben Euren Snowboards.
   
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