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17. August 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

WAY TO BODHI - Eyed And Spied
Band WAY TO BODHI
Albumtitel Eyed And Spied
Label/Vertrieb 7hard/Membran
Homepage www.waytobodhi.de
Verffentlichung 26.06.2015
Laufzeit 50:27 Minuten
Autor Axel Gerhartz
Bewertung 8 von 15 Punkten
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Wir haben "Die Beste Band Der Welt (Die rzte)". Dann haben wir noch "Die Meiste Band Der Welt (Knorkator)" und "Die Beste Band Des Universums (Beatsteaks)". "Die Lauteste Band Der Welt (Manowar)" gibt es auch noch. Jetzt kommt noch "Die Tiefste Band Der Welt" auf den Plan und nennt sich Way To Bodhi, die mit "Eyed And Spied" ihr erstes Album prsentieren. Das "Tiefste" bedeutet nicht etwa, dass die Songs bei einem Habitat-Urlaub unter Normal-Null entstanden sind, sondern das ihre Saiten Instrumente extrem tief gestimmt sind. Sogar eigens hergestellte Instrumente und Verstrker besitzen die Nasen. Der Sound ist wirklich krass und drckend, aber wenn schon im Booklet darauf hingewiesen wird, das man die CD auf guten Anlagen hren muss um den selbst betitelten "hohen Energieanteil" spren zu knnen, vergeht mir von vornherein schon die Lust auf das Album. Einen eigenen und speziellen Sound haben zu wollen ist legitim, genau wie spezielle Stimmungen aber das so auf die Spitze zu treiben, das der Otto Normal Verbraucher berwiegend, laut eigener Aussage der Band, das Material nicht voll genieen kann, macht wenig Sinn. Ich habe mir jetzt keine High End Anlage besorgt um die teilweise in den Infraschall marschierenden Frequenzen hren zu knnen. Deswegen wird die CD ohne diesen "Bonus" bewertet.
Wie schon erwhnt, der Sound ist wirklich derbe und zwischendurch meint man, da landet ein Flugzeug im Garten. Die Lieder bedienen sich vieler Elemente, wie Hardcore, Djent, Death Metal oder auch Nu Metal, sind aber letzten Endes Deathcore der sich berwiegend im mittleren Tempo Bereich abspielt. So richtig mitreiend ist das Ganze dann auch nicht geraten. Aber Handwerklich sehr gut gemacht."Way To Bodhi" verlassen auch einfach auf ihren krassen Sound und das die Htte an den gewollten Stellen mchtig wackelt. Das macht auch Spa aber nach drei Songs ist die Luft raus und dann beeindruckt der Sound nicht mehr so. Die fr Abwechslung sorgenden Klargesangsschnipsel werden zwar gerne genommen aber bleiben nicht hngen und verpuffen in den Gitarren Wnden. Im Promo Text werden Vergleiche zu Suicide Silence, Slipknot, Meshuggah und The Prodigy angestellt. Passt, nchtern vom Klang her betrachtet, allerdings knnen die genannten Bands
auch einen Hrer mit ihrem Liedgut fesseln und Akzente setzen.
   
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