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18. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

MERCENARY - 11 Dreams
Band MERCENARY
Albumtitel 11 Dreams
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.mercenary.dk
Verffentlichung 23.08.2004
Laufzeit 61:51 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Aus Dnemark stammen die martialisch betitelten Mercenary, welche fr mich ein total unbeschriebenes Blatt darstellen. Umso skeptischer ging ich an die CD heran, da ich lesen musste, dass Mercenary frher melodischen Death / Thrash machten und 2002 ihren Sound nderten, d.h. ihn mit klarem Gesang und klassischem Heavy Metal Einflssen anreicherten. Die Verweise auf schwedischen Melo - Death, lieen mich an eine Band denken, die mal wieder versucht von Kuchen was abzubekommen! Nach einem Durchlauf waren jedoch alle Vorurteile weggewischt!
Klar klingen der aggressive Gesang von Bassist Kral etwas nach Soilwork, aber durch den souvernen Hauptsnger Mikkel Sandager wird die Band etwas in die klischeelose Heavy Metal Ecke gerckt. Tolle Melodien, manchmal verschachtelte Strukturen, eine gesunde Portion Melancholie und unaufdringliche Keyboards lassen "11 Dreams" zu etwas ganz Besonderem werden. Die Songs sind voll gepackt mit berraschungseffekten und werden dadurch berhaupt nicht langweilig. Mercenary sind eine Konsensband, die tolerante Schwedenliebhaber, Power Metaller, Progger und Gothic Rocker vereinen kann: Werfe man Nevermore, Soilwork, Angel Dust und etwas Paradise Lost in einem Topf mit anderen Einflssen, so hat man Mercenary, die daraus was schmackhaftes, neues kochen! Auf einzelne Songs einzugehen, ist sinnlos, da Merecenary mit jedem Track eine eigenstndige Komposition auf dem Album haben, welcher mit fr sich eigenen Facetten glnzt, die es mit einigen Durchlufen zu erkunden gibt. Ob Epen von acht Minuten ("Supremacy V2.0"), oder einem zwei Minuten lange Gnsehautballade ("Times Without Changes"), Mercenary berzeugen berall.
Mit etwas Glck und einer guten Tour knnten Mercenary mit ihrem dritten Album zur Speerspitze der modernen Metalszene vorrcken!!!!
   
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