Navigation
                
16. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

PERFECT BLUE SKY - Emerald
Band PERFECT BLUE SKY
Albumtitel Emerald
Label/Vertrieb Scarecrow Music/Rough Trade
Homepage www.perfectbluesky.net
Verffentlichung 27.03.2015
Laufzeit 61:14 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
>> Als E-Mail versenden
Beim Blick aufs Cover dachte ich sofort, dass es sich bei Perfect Blue Sky um eine der vielen Retro Psychedelic Hard Rock oder Blues Rock Bands handeln muss, die unsere Stereoanlagen derzeit so bevlkern, ja geradezu berschwemmen. Retro Sounds sind momentan schlielich angesagt wie nie und grundstzlich spielen auch Perfect Blue Sky eine Musik, die es in den Sechzigern und Siebzigern schon mal gab. Allerdings geht das Projekt um die weitgehend unbekannte australische Sngerin Jane Kitto und dem schwedischen Snger/Gitarristen Pna Anderson weniger brachial und hart zu Werke wie beispielweise die Blues Pills. Gleich der akustische und hoch melodische Opener "Phoenix Starlight" zeigt neben dem Classic-bzw. Blues Rock ein weiteres Genre, dem die beiden Hauptakteure zugeneigt sind, nmlich dem Folk. Der Gesang der zwei klingt ber das gesamte Album richtig klasse, die Stimmen harmonieren perfekt miteinander. Ab Titel zwei wird das Tempo leicht angezogen und es ist zwischendrin sogar mal eine Hammond-Orgel zu vernehmen. Doch das Hauptaugenmerk liegt schon auf relaxten, weniger vertrackten und gefhlvollen Melodien, so dass mir beim Zuhren immer wieder Bands wie Jefferson Airplane oder auch Fleetwood Mac in den Sinn kommen, wie etwa bei "Science Man", das sich jedoch fast unmerklich steigert und durch ein leicht abgedrehtes Gitarren Solo ungemein gewinnen kann. Wo wir gerade bei Vergleichen sind, mu ich wohl auch The Grateful Dead anfhren, die mit Sicherheit einen groen Einflu bei PBS haben, ohne jedoch als plumpe Kopie herhalten zu mssen. Insgesamt gefllt mir diese Platte ausgesprochen gut, denn sie ist abwechslungsreich, verfgt ber einen warmen Sound und hat ein paar richtig klasse Lieder in petto. "Gospel Of The Waves" oder das mit hohem Orgel-Anteil versehene "Flight Of Vladimir" kann ich getrost als regelrechte Kleinode bezeichnen. Eine feine Scheibe!
   
<< vorheriges Review
NAPALM DEATH - Apex Predator - Easy Meat
nchstes Review >>
OMEGA SOUL - Void


Zufällige Reviews