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18. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

REVOLUTION SAINTS - Revolution Saints
Band REVOLUTION SAINTS
Albumtitel Revolution Saints
Label/Vertrieb Frontiers/Soulfood
Homepage www.facebook.com/revolutionsaints
Verffentlichung 20.02.2015
Laufzeit 53:45 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Nur wo Journey draufsteht ist auch Journey drin?? Pustekuchen, so meine Meinung jedenfalls nach dem Genu des Albums dieser neuen "Supergroup" unter stimmlicher Fhrung des Journey Drummers Deen Castronovo. Und Genu ist absolut wrtlich gemeint, so viel schon mal vorab.
Dass der Kerl nicht nur ein hervorragender Drummer ist, sondern auch ber ein mehr als respektables Stimmchen verfgt, wei der Kenner und Fan schon von den letzten Journey Konzerten, bei denen er von seinem Boss Neil Schon seit geraumer Zeit seine eigenen Gesangseinlagen bekommt. Mit seinem Knnen reiht sich Deen also nahtlos in die bersichtliche Reihe von Spitzenknnern an Drums UND Mikro mit z.B. Don Henley (Eagles) oder Phil Collins ein.
Dieses Projekt ist mal wieder auf dem "Mist" von Frontiers Chef Serafino Pergino gewachsen, der krzlich schon mit Sweet & Lynch ein sehr glckliches Hndchen bewies. Mit im Boot sind nmlich weitere Gren, und zwar Gitarrist Doug Aldrich (u.a. Whitesnake, Dio), Basser Jack Blades (u.a. Damn Yankees, Night Ranger) sowie Frontiers Haus-und Hof Keyboarder Allesandro Del Veccio (u.v.a. Hardline). Letztgenannter war brigens auch fr den Groteil der Kompositionen sowie die Produktion verantwortlich. Und vom ersten Ton hrt man, dass der ein riesengroer Journey Fan sein mu, aber welcher Melodic-Freak ist das nicht auf diesem Erdball?
Apropos, und jetzt noch einmal mal Journey: Als Gste sind sowohl Steve Perry-Klon Arnel Pineda (bei der grandiosen Ballade "You`re Not Alone") als auch Klampfer Neil Schon (beim epischen Knaller "Way To The Sun") als Gste mit dabei.
Und so bekommt der AOR-Fan acht gnadenlos melodische Midtempo Rocker sowie vier wunderschne Kuschelsongs zu hren, die keinerlei Wnsche offen lassen. Lediglich das Eclipse Cover "How To Mend A Broken Heart" wirkt etwas deplaziert, es knnte sich um eine labelinterne Werbemanahme handeln. Schlielich verffentlichen die zeitgleich ebenfalls ihre neue Scheibe.
Aber das ist Jammern auf ganz hohem Nivau! Revolution Saints bringen mit dieser Platte die Scheibe heraus, die den letzten etwas lieblosen Journey Studio-Streich "Eclipse" (wieso hie der 2011 schon so wie die oben genannte schwedische Band?? Ein Schelm, wer Bses vermutet, doch auch die erschien schon bei Frontiers!) locker in den Schatten stellt. Ich sage jedenfalls "Mille Grazie Signore Pergino!!"
   
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