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23. Januar 2019 - Uhr
 
Die Kolumne

CONTRACRASH - Thy Kingdom Come
Band CONTRACRASH
Albumtitel Thy Kingdom Come
Label/Vertrieb Rockwerk Records
Homepage www.contracrash.com
Verffentlichung 23.01.2015
Laufzeit 67:22 Minuten
Autor Patrick Weiler
Bewertung 12 von 15 Punkten
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"Epic Action Metal" ist die Definition des neuen CONTRACRASH Albums "Thy Kingdom Come". Und was sich nach verdammt dick aufgetragen anhrt, ist unterm Strich gar nicht mal so weit hergeholt. Die Band aus Balingen verbindet epischen, teils durch Orchestereinsprngseln angereicherten Power/Modern Metal, mit einer kleinen Prise Thrash und einer Messerspitze von etwas was man vor einigen Jahren vielleicht noch als Metalcore bezeichnet htte. Ich persnlich wrde die Attribute der Band als die 3 Ms zusammenfassen: melodisch, modern und mchtig.

"Thy Kingdom Come" kommt nicht etwa als einfaches Album daher, sondern gleich als Konzeptwerk in 3 Akten, verteilt auf insgesamt 12 Songs von denen der letzte die 20 Minuten Marke knackt. Musikalisch bewegt sich die Band dabei in einem Spektrum von BLIND GUARDIAN Epik bis hin zu MACHINE HEAD Hrte. Snger Andy Ritter deckt ebenfalls die komplette Range ab und kann so wohl mit cleanen Vocals, als auch mit Shouts oder harschen Kreischattacken berzeugen. Was die Songs an sich betrifft sagen mir besonders die melodischeren Stcke wie "He That Is Without Sin", "Enter My Game" oder das balladeske "With Fingers Crossed" zu, aber auch die Mammutnummer "Ashes To Ashes" ist ein Pfund. Die Thrash Metal Passagen sorgen fr die Abwechslung, sind aber eher unaufdringlich im Gesamtsound verpackt. Bei diesem bunten Stilmix ist Abwechslung auf jeden Fall garantiert. Der Sound ist der Musik entsprechend modern gehalten, insgesamt aber nicht ganz so fett wie z.B. der einer MACHINE HEAD Produktion. Beim Artwork hat die Truppe ein gutes Hndchen bewiesen und langweilt nicht mit einem Allerweltsmotiv.

"Thy Kingdom Come" ist ein wirklich gutes Album, welches allerdings vom Hrer etwas Zeit verlangt um sich voll zu entfalten. Es braucht schon viele Durchlufe um alle Details dieser "Oper" zu entdecken, aber die sollte man sich auch ruhig nehmen und man wird belohnt. Leute die dem Schubladendenken noch nicht ganz verfallen sind, knnen hier bedenkenlos zugreifen, wie auch Fans moderner, metallischer Klnge. Dem Rest wird der Tellerrand vielleicht schon zu hoch sein.
   
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