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14. August 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

LOOM LIGHT - Best of the Best
Band LOOM LIGHT
Albumtitel Best of the Best
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage www.youtube.com/user/loomlight
Verffentlichung 25.10.2014
Laufzeit 80:00 Minuten
Autor Mario Loeb
Bewertung 1 von 15 Punkten
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Leser, die meinen Berichten folgen, wissen, dass ich gerne meine Oma zitiere, wenn mal wieder eine CD auf meinem Schreibtisch landet, die mich das Frchten lehrt. Das "Best of the Best" von Loom Light ist aber so schlimm, dass selbst meiner Oma kein Zitat dazu eingefallen wre und wenn meine Oma mal sprachlos war, hatte ich in den meisten Fllen wirklich richtig groen Mist gebaut. Loom Light, die nach eigenen Angaben eher ein Projekt als eine Band sind, kann man nach ihrer eigenen Meinung "nicht in wenigen Minuten verstehen." Geschlagene 2 Stunden - also zweimaliges Hren - haben es mich aber auch nicht begreifen lassen und ich weigere mich noch mehr Zeit fr das Teil zu opfern. Man versucht in der sechs(!!)-seitigen Info immer wieder den hoch kulturellen Anspruch zu erwhnen und dass sie mehr machen als nur Musik, sondern vielmehr ein Mrchen fr Erwachsene geschaffen haben, das in einer Trilogie erzhlt wird. Von dieser Trilogie gibt es also jetzt die 20 besten Lieder auf einer CD. Bemht man das Internet, stt man nur auf wenige Informationen zum Thema und zur Band und das obwohl das Ganze preisgekrnt ist, so die Info. Das mag schon sein, aber was man findet, sind Kollegen der schreibenden Zunft, die die verschiedenen einzelnen CDs besprochen haben und dabei unisono gefordert haben, bitte keinen weiteren Nachfolger einzuspielen. Was soll ich sagen, hier liegt gerade das "Best of the Best" vor mir, das Appetit auf das neue vierte Album machen soll. Zur Produktion kann man schnell folgendes sagen: Die Musik, die im Genre New Wave, Gothic und Alternative angesiedelt ist, (Das ist nicht meine Meinung!) kann weder soundmig noch handwerklich noch im kreativen Bereich berzeugen. Die Lautstrken sind von den drei verschiedenen CDs nicht angepasst, Gitarren spielen zu schrecklichen Drumbeats flache Riffs und pltschern so vor sich hin und wenn dann der Gesang einsetzt, wei man nicht ob man weinen oder lachen soll. Das ist einfach so daneben, dass ich es kaum glauben kann. Die Darkwave-Stcke sind langweilig und mit amateurhaft wirklich noch gelobt. Ob sie den geneigten Hrer - falls es denn einen gibt - dann vllig auf die Palme bringen wollen mit dem Hinweis, dass drei von den 20 Liedern "only fun Produkte" sind, weiss ich nicht, aber wenn die anderen Lieder ernst gemeint sind, dann Gute Nacht. Ich will niemandem auf die Fe treten und ich untersttze auch durchaus kleinere Bands, auch wenn sie nicht perfekt sind, denn das macht Musik aus, aber mal ehrlich unter uns Pastorentchtern: Ich kann diese Platte nicht mal den Fans - falls es welche gibt - empfehlen, weil es ein durcheinandergewrfeltes Sammelsurium aus Stcken von den drei CDs und Singels ist und warum zum Teufel sollten potenzielle neue Kufer denn ein auseinander gerissenes Mrchen kaufen? Das wre das Selbe, wenn ein Buchverlag vereinzelte Seiten aus dem kleinen Hobbit, den Anfang von Herr der Ringe und Auszge aus dem Silmarillion verffentlichen wrde und als "only fun Produkte" zur Auflockerung noch drei Witze von Fips Asmussen reinpackt. Der Vergleich ist brigens auf keinen Fall als Hinweis gemeint, dass ich die Arbeit von Loom Light auch nur ansatzweise auf einer hnlichen Stufe wie Fips Asmussen oder gar J.R.R. Tolkien sehe.

Fazit : Wenn das die "Best of the Best" ist, kann ich nichts mehr dazu sagen auer "Bitte Odin verschone mich mit dem vierten Werk oder sag Thor wenigstens, dass er mich danach (oder besser davor) mit seinem Hammer erschlagen soll."
   
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