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21. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

CATTLE DECAPITATION - To serve Man
Band CATTLE DECAPITATION
Albumtitel To serve Man
Label/Vertrieb Metal Blade
Homepage www.cattledecapitation.com
Verffentlichung 2002
Laufzeit N/A
Autor Andre Kreuz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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"We have arrived to infest and thrive Upon billions of lives With forks and spoons and knives" Noch Fragen? Dachte ich mir. In welcher metallischen Ecke sich CATTLE DECAPITATION tummeln, drfte also klar sein, irgendwo zwischen Grindcore und dem guten alten Death Metal eben. Die Amis schaffen es dabei erstaunlich gut, sich von der berhand nehmenden Death-Grind-Welle zu distanzieren, der Stil der Band ist eigen und grenzt sich dadurch wohltuend von den ganzen 08/15-Releases ab. Die Gitarre brt nicht in abgrundtiefen Tonlagen, sondern erinnert, auch was die Spielweise angeht, eher an Ami-Gtter wie MALEVOLENT CREATION oder stellenweise gar an SLAYER. Na ja, da MC selbst nicht zu knapp von den Totschlgern beeinflusst sind, liegt das eigentlich auf der Hand. Beim Gesang sieht die Sache etwas anders aus, Travis Ryan, so der Name des Mikroschnders, gibt sein Bestes, um so unmenschlich tief wie nur irgend mglich aus den Lautsprechern zu rhren. Dass seine Leistung aber, wie im Booklet angegeben, gnzlich ohne Harmonizer o.. zustande gekommen sein soll, wage ich dennoch zu bezweifeln. Wenn ich mich irren sollte: Respekt! Bisschen strend empfinde ich allerdings die Tatsache, dass sowohl die Growls, als auch das Gekeife oftmals gleichzeitig zu hren ist. Das strt mich insofern, als dass der Kerl allein fr alle Vocals zustndig ist und man das live dementsprechend so nicht bringen kann. Was die Geschwindigkeit der Kuh-Kpfer angeht, so bewegen sie sich fast durchgngig auf der berholspur, alles andere wre hier auch unangemessen. Nur an einigen ausgewhlten Stellen wird das Tempo zugunsten eines kurzen Bang-Parts gedrosselt, das hlt aber nie lnger als maximal 30 Sekunden an. Langeweile hat insofern kaum eine Chance, als dass die Lieder meist recht kurz gehalten sind und "To serve Man" gerade mal 35 Minuten in die Waagschale werfen kann. Und wenn wir gerade beim Titel sind: Die Jungs scheinen ein echtes Faible fr Wortspielereien zu haben, so ist "To serve Man" auf dem Coverbild (von Wes Benscotter, u.a. auch fr SLAYER und MORTICIAN ttig gewesen) vllig aus dem Sinnzusammenhang gerissen und steht hier fr einen Zombie, der seine eigenen Innereien auf einem Silbertablett serviert. Hehe! Auch "Pedeadstrians" hat was fr sich, zumal auch hier der Text wieder allen Gore-Ansprchen zur Genge reicht. Die brigen Lyrics natrlich auch, dennoch merkt man recht schnell, dass hier mit einem Augenzwinkern an die Sache rangegangen worden ist, ich musste beim Studium der lyrischen Ergsse doch das eine oder andere Mal herzlich lachen! Find ich, wie die ganze Platte, richtig gut! Ich kann der CD auf jeden Fall ohne Bedenken eine Kaufempfehlung fr alle Krachfetischisten und Geschwindigkeitsfanatiker aussprechen, viele Metaller werden sich allerdings ob der brutalen Kompromisslosigkeit und Hrte des Materials kopfschttelnd abwenden. Selbst Schuld.
   
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