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20. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

VADER - Tibi Et Igni
Band VADER
Albumtitel Tibi Et Igni
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.vader.pl
Alternative URL www.facebook.com/vader
Verffentlichung 30.05.2014
Laufzeit 42:02 Minuten
Autor Axel Fichtmller
Bewertung 14 von 15 Punkten
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Eine weitere Top-Platte des Jahres 2014! Ebenfalls aus Polen. Whrend sich die Qualitt von Behemoths "The Satanist" jedoch in seiner Weiterentwicklung begrndet, liegt die Essenz von Vaders 11. Output Tibi "Et Igni" in seiner charismatischen Ausgefeiltheit. Piotr "Peter" Wiwczarek und seine drei Waffenbrder bringen anno 2014 alles auf den Punkt, was Vader seit "Litany" kontinuierlich verfeinern: lupenreiner Death Metal auf hohem technischen Niveau mit einem Gespr fr Dynamik und epische Momente.
Das Grundgerst - das Drumming von James Stewart - sttzt przise den groovigen Unterton der Polen. Vader geben nicht ber die gesamte Laufzeit permanent Vollgas, sondern dosieren die Gewalt in absolut headbangerfreundlichen Portionen. Bis auf die beiden Zweiminter "Where Angels Wheep" und "Abandon All Hope", die kompromisslos flink durchs Gehr schieen, hinterlsst die Platte viel Eindruck wegen seiner Kombination aus Blastbeats und fast schon tanzbaren Grooves. Aber zugegeben: Das konnten Vader von Haus aus schon immer. Nur nicht immer so rund.
An der Gitarrenfront herrschen ebenfalls weiterhin die markanten und flott gespielten Riff-Wechsel vor, die mal doppellufig und dann wieder einstimmig verlaufen. Peter und Marek "Spider" Pajak streuen dabei immer wieder sicher kleine Details ein und verleihen "Tibi Et Igni" auch einen hohen Wiederhrwert, was sich vor allem bei den lngeren Titeln bemerkbar macht. Hinzu kommt, dass der Gitarrensound allgemein ebenfalls recht dynamisch ist und zweitweise auch mal eine klassische Thrash-, fast schon Heavy Metal-Einfrbung bekommt. Das hrt man bei den Solos gut heraus - die, ganz nebenbei, die erwhnten epischen Momente unterstreichen, whrend Peters markantes "Sprech-Growling" (ein neuer Terminus) den Gesamteindruck komplettiert.
Apropos Epik: Seit meinem persnlichen Vader-Juwel "Impressions In Blood" hatte ich die Hoffnung verloren, jemals wieder einen Hit la "The Book" hren zu drfen. Damit hatten "Necropolis" und "Welcome To The Morbid Reich" nmlich gegeizt. Als dann beim ersten Durchgang von "Tibi Et Igni" aber auf einmal "Hexenkessel" und "The Eye Of The Abyss" (die beiden lngsten Titel) ber die Boxen laufen, ist mir die Hose explodiert. Meine Damen und Herren: Das sind nachhaltige Hits im Genre.
Um es kurz zu machen: Tibi Et Igni ist ein starkes und nachhaltiges Death Metal-Album - sowohl fr Fans als auch fr alle Hartwurst-Liebhaber. Chapeau!
   
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