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20. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

KROKUS - Long Stick Goes Boom (Live From Da  House Of Rust)
Band KROKUS
Albumtitel Long Stick Goes Boom (Live From Da House Of Rust)
Label/Vertrieb Sony Music
Homepage krokusonline.seven49.net
Verffentlichung 21.03.2014
Laufzeit 70:11 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 13 von 15 Punkten
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So muss das Cover einer Live-CD aussehen: Die Band auf dem Cover, eine Totale mit jubelnden Fans und sogar etwas Glitter. Dazu ein schickes Digi mit Prgedruck und fertig ist die im House Of Rust in Solothurn Schweiz aufgenommene Live-CD der Band Krokus. Im Gegensatz zu anderen Bands die 1976 (oder im selben Jahrzehnt) debttiert haben ist "Long Stick Goes Boom - Live From Da House Of Rust" erst das dritte offizielle Livealbum der Kultband.
Die Reunion der quasi Ur- oder besser Kultformation hat nur fr das Album "Hoodoo" gehalten, heute rocken immerhin noch Snger Marc, Bassist Chris und Gitarrist Fernando. Dazu kommen noch zwei (!) weitere Gitarristen, der Ex-Gotthard Klampfer Mandy Meyer und Mark Kohler die beide schon zweimal kurz in der turbulenten Karriere der Band aktiv waren.
Als ich das Album brllend laut bei Sonnenschein in meinem Auto hrte fhlte ich mich dank des prallen und sehr klaren, natrlichen Sounds als wrde ich im Publikum stehen. Natrlich ist hier bestimmt auch nachgearbeitet worden, aber hey das klingt geil und Krokus sind einfach eine Spitzenliveband und spielen in ihre Heimatstadt!! Der Club tobt, die Band rockt ihre Greatest Hits Setlist inklusive einem Medley und macht Spa ohne Ende. Das klingt frisch, hungrig und einfach nach einer tollen Party. Klar ist auch bei Krokus ein AC/DC Touch wie bei vielen Bands aber nicht so gro wie bei den Jungspunden des Genres. Manchmal erinnert mich Reibeisenrhre Marc Storace auch positiv an Saxons Biff, bzw. der ganze Song: "Screaming In The Night" - coole, schleppende Nummer. Macht Laune! Neben vielen Hits, gibt es auch den quasi Titelsong des letzten Albums "Hoodoo Woman" und z.B. mit "Hellraiser" auch einen Track bei dem nicht die Hauptakteure der Band an Bord waren. Coole Sache! Sehr gelungen ist auch "American Woman" der ja schon fast ein Krokus Hit geworden ist und nicht mehr als Coverversion gilt aber eine ist.
Die Fans gehen mit, es wird geklatscht, gesungen und Radau gemacht, so muss eine Livescheibe klingen.
Etwas schade an der CD ist eventuell die recht "karge" Laufzeit von 70 Minuten. Eine Legende wie Krokus htte Hits fr zwei CDs oder mindestens 80 Minuten gehabt, oder?
Ansonsten kann ich das Werk nur empfehlen und wrde es eher kaufen als dauernd die Livealben von Bands wie Motrhead, Saxon oder Iron Maiden. Obwohl das natrlich auch tolle Bands sind!
   
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