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15. November 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

JOHN WESLEY - Disconnect
Band JOHN WESLEY
Albumtitel Disconnect
Label/Vertrieb InsideOut/Universal
Homepage www.john-wesley.com
Verffentlichung 28.03.2014
Laufzeit 51:12 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 12 von 15 Punkten
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John Wesley ist in der Musikszene wahrlich kein Unbekannter. Seine Karriere hat er sich in den letzten Jahren behutsam aufgebaut, spielte er schon mit und fr vieles, was so Rang und Namen hat. Sein berhmtester Arbeitgeber ist jedoch zweifelsfrei Steven Wilson und dessen Band Porcupine Tree. Bei beiden steht er seit vielen Jahren bei Konzerten an der 2. Gitarre und am Mikro. Doch der Knner an den sechs Saiten machte auch schon Musik fr Mike Tramp (White Lion), Fish (ex-Marillion) oder dem talentierten Phil Collins-Sprling Simon und dessen Band Sound Of Contact. Aber in den Neunzigern war er auch solo unterwegs und durfte das Publikum vor Shows von u.a. Blackfield oder Sister Hazel in die richtige Stimmung versetzen. Diesen vielseitigen musikalischen Background hrt man "Disconnect", Wesleys sechstem Studioalbum, in jedem Ton an. Gekonnt vermischt er Rock, Pop, melodischen Prog und Alternative zu einer Einheit. Dazu spielt er einfach eine sagenhafte Gitarre und singt mehr als manierlich. Da ihm dabei ab und zu mal die Gule durchgehen, wie im fiebrigen Solo bei "Once A Warrior" sei ihm verziehen, solange so schne und entspannte Songs wie das federleichte "Window" folgen. berhaupt sind das abwechslungsreiche Songwriting, die aussagekrftigen und oft zynischen Texte (z.B."How Goes The War"), das Beherrschen seines Instruments und die insgesamt dynamische Musik einige der Strken dieser klasse Scheibe. Allein die Ballade "Mary Will" ist das Zulegen von "Disconnect" wert, viel besser und gefhlvoller kann ein Stck Musik meiner Meinung nach nicht sein. Leider leider ist nach zehn Songs und dem halbakustischen "Satellite" als Rausschmeier das Hrvergngen schon beendet und es bleibt nichts anderes brig, um noch mal von vorn zu starten. Alle die David Gilmour, Steve Thorne oder Steve Hackett fr begnadete Mucker halten, sollten John Wesley ebenfalls in diese Reihe und "Disconnect" in ihre Plattensammlung aufnehmen. Ich hre mir derweil mal seine anderen Scheiben an und bin gespannt, ob die genauso stark sind.
   
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