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18. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

TRANSATLANTIC - Kaleidoscope
Band TRANSATLANTIC
Albumtitel Kaleidoscope
Label/Vertrieb InsideOut / EMI
Homepage www.transatlanticweb.com
Verffentlichung 24.01.2014
Laufzeit 75:50 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Fast fnf Jahre haben TRANSATLANTIC ihre Fans auf neues Futter warten lassen. Dazwischen gab es zwar die ein oder andere (unntige) Liveverffentlichung, die Aufnahmen fr den mit Spannung erwarteten "The Whirlwind"-Nachfolger waren jedoch weitaus schwieriger zu terminieren. Schlielich galt es vier der wohl meist beschftigten Musiker unter einen Hut zu bekommen, die mit ihren diversen Bands und Projekten fast stndig im Studio oder on the road sind. Wie immer traf man sich bei Neal Morse in Nashville zum Songwriting. Dementsprechend entfalten gerade die beiden Longtracks "Into The Blue" und "Kaleidoscope" fast schon einen Jamcharakter, mit recht improvisiert daher kommenden Mittelteilen. Beim Titelstck funktioniert dies sehr gut und "Kaleidoscope" knnte sicherlich zu einem Highlight knftiger TRANSATLANTIC-Shows avancieren. Der Opener hingegen ist doch arg sperrig ausgefallen und will - zumindest bei mir - nicht so recht znden.

Im Sandwich zwischen diesen beiden Epen verstecken sich mit "Shine" und "Beyond The Sun" zwei richtig tolle (Halb-)Balladen, wobei erstere ein berbleibsel aus Neals letztem Studioalbum "Momentum" ist. Das tut dem Ganzen jedoch keinerlei Abbruch, denn solcherlei "Tearjerker" sind schlielich die Spezialitt von Mr Morse. Schlielich gibt es mit "Black As The Sky" noch einen flotten (fr TRANSATLANTIC-Verhltnisse) siebenmintigen Quickie. ber die Produktion muss man bei gleich vier Soundfetischisten wohl nicht gro reden und die Gastauftritte von Daniel Gildenlw, Chris Carmichael und Rich Mouser stellen eine Bereicherung dar. Trotzdem kann "Kaleidoscope" bei weitem nicht mit dem bermchtigen Vorgnger mithalten, dafr sind die Transatlantiker mittlerweile leider zu berechenbar. Selbst der Albumtitel wurde von Mekong Delta bereits 1992 verwurstet, was Progarchivar Portnoy bekannt sein drfte. Insgesamt also ein wirklich gutes, aber keinesfalls berragendes Album, das mal wieder in mannigfaltigen Versionen (inklusive Making Of und Bonus-CD mit Coverversionen) verffentlicht wird.
   
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