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17. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

RING OF FIRE - Battle of Leningrad
Band RING OF FIRE
Albumtitel Battle of Leningrad
Label/Vertrieb Frontiers Records / Soulfood
Homepage www.markboalsmusic.com
Verffentlichung 24.01.2014
Laufzeit 52:22 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Von der amerikanischen Formation Ring Of Fire gab es 10 Jahre keine Lebenszeichen!
Somit whnte ich die Truppe um Gesangssldner Mark Boals (Iron Mask,Ex-Royal Hunt, Ex-Yngwie Malmsteen) in den ewigen Jagdgrnden, doch mit den fast gleichen musikalischen Koryphen wie sonst - Tony MacAlpine (Gitarre) und Keyboarder Vitalij Kuprij gibt es 2014 das neue Album "The Battle Of Leningrad". Was? Russland?
Ja, eine US-Band die eine Konzeptgeschichte ber diem Belagerung von Leningrad macht. Direkt das erste Lied heit passend "Mother Russia". Man merkt, nicht nur bei Sabaton, Hail Of Bullets oder Bolt Thrower sind Kriegsgeschichten beliebt. Laut Band wird eine wahre Geschichte erzhlt bei der die Russen trotz groen Widerstand die Nazis zurck drngen. ber 1 Millionen Menschen verhungerten dort! Eine schreckliche Tatsache bei der auf den ersten Blick Melodic Metal mit Frickelfaktor vielleicht nicht die richtige musikalische Untermalung zu sein scheint, doch die Allstartruppe schafft es den Kahn auf Kurs zu halten und mit Symphonicsounds, Bombast und Progelementen das Album unterhaltsam zu halten.
Ich wrde lgen, wenn ich sagen wrde das die CD nun das ist worauf alle gewartet haben! Ring Of Fire machen einfach zeitlose Musik und dort weiter wo sie aufgehrt haben. Den ein oder anderen Soundfile in Sachen Keys erinnert dann dezent an Savatage in ihrer spten Phase. Im Gegensatz zu MacAlpines und Kuprijs anderen Bettigungen im Progsektor ist das Ganze hier massentauglicher. Was der Truppe leider noch fehlt ist die eigene Note und ein paar Lieder die man nicht vergisst. Somit knnten die 10 Songs auch auf anderen Alben stehen, was ich etwas schade finde, aber in einer Zeit mit hunderten Bands pro Genreschublade ist das sicherlich auch verdammt schwer.
Da die Combo recht kitschfrei und musikalisch hochwertig agiert, kann man ber den etwas durchschnittlichen Klang hinweg sehen und das Album ganz gut genieen!
   
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