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26. Mai 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

ASIDEFROMADAY - Chasing Shadows
Band ASIDEFROMADAY
Albumtitel Chasing Shadows
Label/Vertrieb Division Records/ Irascible Distribution
Homepage asidefromaday.com/
Verffentlichung 2012
Laufzeit 46:07 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Ein weiteres Mal zeigt uns eine Band aus Frankreich, wie kreativ man sich innerhalb einer Sparte bewegen kann und trotz experimenteller Note, im Gedchtnis bleibt. Pressetext und Albumcover lieen mich ursprnglich an Alternative Rock denken, doch die einerseits aggressive, aber auch komplexe und epische Mischung auf "Chasing Shadows" geht viel mehr in Richtung des modernen Hardcores. Druckvolle Riffs treffen auf emotionale, ja beinahe schon traurige und eingngige Melodiebgen. Die sieben Stcke verbreiten Endzeitstimmung, soviel steht fest. Zusammengehalten wird das Ganze vom derben Schreigesang des Frontmanns Fred Nivard. Dem knnte man sicherlich eine gewisse Eintnigkeit vorwerfen, doch es gibt immer wieder lngere instrumentale Parts zur Auflockerung.
Ich muss zugeben, dass ich beim Bandnamen ASIDEFROMADAY zunchst abgeschreckt war, diese typischen Hardcore bzw. Metalcore-Namen langweilen einfach. Aber in diesem Fall steckt weit mehr hinter der Verpackung als man vermutet. Alleine die Komplexitt eines "Death, Ruins And Corpses" oder "Endless Prophecy", welche mit vertrakter, anspruchsvoller Rhythmusarbeit von Drummer Julien und Bassmann David, sowie tollem Aufbau punkten knnen, geht schon grob in Richtung der Landsleute von GOJIRA. Vielleicht htte man noch etwas mehr Abwechslung im Stile des Rausschmeiers "Chasing Shadows" bringen knnen. Hier wird sogar ein wenig auf dstere Sludge Metal Elemente gesetzt und auch im Gesang gibt es ein wenig Variation. Etwas mehr davon und dem groen Meisterwerk steht nichts mehr im Wege. Abgerundet wird das Paket vom schicken Digi-Pack, auf dem sogar die Songtexte abgedruckt sind, was heutzutage leider nicht mehr Standard ist.
   
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