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20. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SOILWORK - The Living Infinite
Band SOILWORK
Albumtitel The Living Infinite
Label/Vertrieb Nuclear Blast / Warner
Homepage www.soilwork.org/
Alternative URL https://www.facebook.com/soilwork
Verffentlichung 01.03.2013
Laufzeit 40:21 & 44:01 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 15 von 15 Punkten
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Wenn im Vorfeld zu einer neuen Platte Vergleiche zu den bandeigenen Klassikern gezogen werden, reagiere ich zunchst immer mit Skepsis. Zu oft war das in der Vergangenheit (natrlich) oft nicht mehr als reines Promogewsch. An glorreiche "A Predator's Portrait" und "Natural Born Chaos"-Zeiten soll er also anknpfen, der neunte (Respekt schon mal dafr!) Langspieler der Melodic Deather von Soilwork. Ich nehme es vorweg, er tut es und die Melo Death Schublade knnt ihr auch gleich mal wieder vergessen. Meines Erachtens ist die Band mit dieser Platte an einem Punkt angekommen, an dem sich Kategorisierungen schlichtweg verbieten. Die Seite, auf der ihr dieses Review gerade vermutlich lest, nimmt den groben Rahmen schon mal vorweg; nennen wir es einfach METAL!
"The Living Infinite" ist ein Monster von einem Album, das fngt schon beim Konzept des Doppelalbums an, an das sich von Natur aus ohnehin nur die wenigsten wagen. Soilwork wissen nach ber 15 Jahren im Business was sie knnen, waren also nicht berambitioniert oder gar grenwahnsinnig.
Gleich das erffnende "Spectrum Of Eternity" zhlt zweifelsohne zu den besten Songs, die das Sextett je verffentlicht hat. Smtliche Strken sind hier gebndelt und seltener klangen Blastbeats in Verbindung mit Melodien erhabener, bombastischer, einfach schner. Soilwork jonglieren mit Zutaten verschiedener Genres und lassen das Ergebnis schlichtweg natrlich klingen, geradeso als htten sich der grobe (Metal-) Knppel und die feinsten (Pop-) Melodien niemals ausgeschlossen.
Die Hitdichte ist verdammt hoch, was bei 20 Songs in knapp 90 Minuten alles andere als selbstverstndlich ist. Jeder Song hat seine eigene kleine Hook und JEDER wird seine ganz persnlichen Lieblinge finden. Meine Anspieltipps, msste ich welche nennen, wren neben dem erwhnten Opener das grandiose "Tongue", das brachiale "Let The First Wave Rise", das ein wenig an Devin Townsend erinnernde "Vesta" oder auch das wunderschne "Antidotes In Passing". "The Living Infinite" ist definitiv Soilworks Opus Magnum und sollte von jedem Metalfan, der was fr Melodien brig hat mindestens einmal im Leben gehrt werden. Basta!
   
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