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21. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

DEATH WOLF - II  Black Armoured Death
Band DEATH WOLF
Albumtitel II Black Armoured Death
Label/Vertrieb Century Media Records
Homepage www.deathwolf.net
Alternative URL www.facebook.com/deathwolfcult
Verffentlichung 15.02.2013
Laufzeit 46:59 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Als Morgan Hkansson sich bei seinem Hauptarbeitgebern, der Blackmetal-Legende MARDUK nicht richtig ausgelastet fhlte, grndete er mit ein paar Kumpels eine DANZIG- und SAMHAIN-Coverband, die er nach einem DANZIG-Song "Devils Whorehouse" nannte. Das war im Jahr 2000. Nach zwei Alben und zwei EPs waren DEVILS WHOREHOUSE sich einig, den ausgetretenen Pfad im Schatten von Herrn Danzig zu verlassen und einen variableren, eigenen Stil etablieren zu wollen. Aus diesem Grunde beschlossen sie, sich fortan DEATH WOLF zu nennen, und in diesen Tagen erscheint nun nach dem Debt "Death Wolf" (2011) sowie der EP "Bloodscent" (2012) das nchste Album der Schweden: "II: Black Armoured Death".
Bereits nach dem ersten Hrdurchlauf ist klar: die Mission von DEATH WOLF ist geglckt. Ihre stark an den Kraftzwerg Danzig erinnernde Mischung aus Horrorpunk und Blackmetal ganz alter Schule erfhrt eine vorsichtige, jedoch schlssige und durchaus organische Erweiterung um diverse Hard- und Thrashcoreeinlagen, bei denen vor allem Snger Maelstrom sich als wtender Shouter profiliert. Das geht los beim hitverdchtigen Aufreier "Noche De Brujas", knickt mal ein bei "Lord Of Putrefaction" -klarer Gesang ist des Sngers Sache nicht, soviel steht fest- und pendelt sich dann wieder ein. Flops gibt's nicht und so rumpeln DEATH WOLF frhlich-dsterlich durch eine gute dreiviertel Stunde neuen, sehr angenehm hrbaren Materials. Neben dem Titeltrack gefallen mir noch "Death Wolf March" und "Rothenburg" (ja, mit "h"), eine Slo-Mo-Ode an den Kannibalismus sehr gut. Alle, die "Deth Red Sabaoth" kacke fanden und denen das Warten auf eine vielleicht irgendwann mal erscheinende neue DANZIG-Platte zu lang dauert, wird hier geholfen. In diesem Jahr hoffentlich auch hierzulande live zu sehen: DEATH WOLF!
   
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