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21. Jul 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

TELLUS REQUIEM - Invictus (The 11th Hour)
Band TELLUS REQUIEM
Albumtitel Invictus (The 11th Hour)
Label/Vertrieb Nightmare Records
Homepage tellusrequiem.com
Verffentlichung 22.01.2013
Laufzeit 60:28 Minuten
Autor Alexander Meyer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Dass norwegische Metalbands nicht nur Black Metal, sondern auch Progressive Metal knnen, wei man sptestens seit Conception, Above Symmetry, Circus Maximus, Ihsahn und Communic. Tellus Requiem kommen aus dem kleinen Stdtchen Trondheim, genau wie eine meiner All-Time-Faves The 3rd And The Mortal, an die sich sicherlich kaum noch jemand erinnert. Der Bandname ist Lateinisch und bedeutet soviel wie den Abgesang auf die Erde. Musikalisch geht es allerdings nicht sehr endzeitmig (so wie beispielsweise bei Neurosis, die mir bei diesem Szenario immer als erstes einfallen), sondern eher symphonisch zu.

Die zehn Kompositionen bewegen sich in erster Linie im Spannungsfeld der beiden Protagonisten Stig Nergrd (Gitarre) und Anders Berg Sundb (Keyboards), die sich - angetrieben von einer galoppierenden Rhythmussektion - messerscharfe Duelle liefern. ber diesem Schlachtfeld thront Snger Ben Rodgers, der sich fr meinen Geschmack in den hohen Tonlagen manchmal etwas zu sehr berschlgt. Daher knnen TR einer Band wie Symphony X, mit denen ich sie musikalisch am ehesten vergleichen wrde, die mit Russel Allen jedoch einen der besten Snger des Genres in ihren Reihen haben, auch nicht das Wasser reichen.

Da Produktion und Coverartwork sehr gelungen sind, kann "Invictus" am Ende doch noch gerade so im zweistelligen Bereich punkten.
   
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