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20. Oktober 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

SEKORIA - Iter Stellarum
Band SEKORIA
Albumtitel Iter Stellarum
Label/Vertrieb Eigenproduktion
Homepage sekoria.bandcamp.com
Alternative URL facebook.com/sekoriaband
Verffentlichung Mai 2012
Laufzeit 49:12 Minuten
Autor Marc Fischer
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Black Metal in Eigenregie, da zuckt man schon mal gerne vorher zusammen. Was kann man sich da nicht alles einfangen... Im Falle der deutschen SEKORIA ist die Angst aber vllig unberechtigt. Das Album "Iter Stellarum" wichst man eher den ganzen Bands, die mit richtig fiesen Garagenproduktionen um die Ecke kommen, schn ins Gesicht. Allein um damit nur zu sagen: "Guckt ma, so geht's auch!"
Die Truppe hat so ziemlich alles in die eigene Hand genommen und damit viel richtig gemacht. Von der Aufnahme ber die Bearbeitung bis hin zum Artwork hat man sich um alles selber gekmmert, und dabei offensichtlich keinen schlechten Job gefahren. Die Produktion ist gut, der Sound ordentlich und musikalisch ist die Scheibe berraschend stark. Auch die Mixtur von Black Metal und Todesblei klappt reibungslos. Was ebenfalls sehr gut funktioniert, sind die grtenteils deutschen Texte, die in ihrer lyrischen Art ein schnes Dach fr die Lieder bilden.
Hier und da rumpelts mal ein kurzes Stck im Schlagzeug, aber das Songwriting zeugt von sehr viel Kreativitt und die Riffs sowie die gesamte Gitarrenarbeit sind gut aufgeteilt. Die Melodiefhrung im Allgemeinen ist abwechslungsreich, mal wird geblastet, mal wird in den Black-Metal-typischen Melancholien geschrubbt. Die Stimme ist ebenfalls druckvoll und, was ich wichtig finde, sie wird nicht eintnig, sondern beweist ein gutes Spektrum.
Ein Keyboard pumpt die Stcke dann hier und da noch zustzlich auf und schon sieht das alles sehr pomps aus. Mir ist das Keyboard in einigen wenigen Fllen zwar ein bisschen zuviel, da es hin und wieder zu geknstelt klingt, wenn ein ganzer Chor oder ein halbes Streichorchester auf einmal von irgendwo eingespielt werden. Das soll die Qualitt aber gar nicht schmlern, denn die Stimmung bringt es trotzdem astrein rber.
Insgesamt ist "Iter Stellarum" eine tolle Eigenproduktion einer noch recht jungen deutschen Band. Als Anspieltipp Nummer Eins lege ich jedem Fan von solchen Black und Death Mischungen noch gerne "Nie Gestorben, Nie Gelebt" ans Herz. Wenn es doch nur mehr solche Eigenproduktionen wie die von SEKORIA geben wrde...
   
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