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15. Dezember 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

ALUNAH - White Hoarhound
Band ALUNAH
Albumtitel White Hoarhound
Label/Vertrieb PsycheDOOMelic Records
Homepage www.alunah.co.uk
Alternative URL www.psychedoomelic.com
Verffentlichung 18.09.2012
Laufzeit 47:42 Minuten
Autor Christian Schfer
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Frauengesang ist ein Phnomen, das sich im Bereich Folk/Psychedelic/Okkult/Doom/Retrorock konstanter Beliebtheit erfreut. Das wird auch beim Hren von ALUNAHs "White Hoarhound" verstndlich, denn das Quartett berzeugt nicht nur durch grundsolide, schleppende Rhythmusarbeit und sehr schne, an SAINT VITUS' Victor Griffin erinnernde Gitarren, sondern vor allem durch den sehr, sehr schnen Klargesang von Frontfrau Soph. Die zelebrierte Melancholie, die tief und trge aus den Boxen gekrochen kommt, wird von Sophs Stimme zwar aufgehellt, verliert aber nie gnzlich ihre traurige und schwermtige Komponente.
Der Einstieg erfolgt elegisch mit "Demeter's Grief". Demeter, in der griechischen Mythologie die Gttin von Landwirtschaft und Fruchtbarkeit, muss eine Reihe schlechter Ernten erlebt haben um so zu klingen wie dieses Album anfngt. Von hier an geht's mit dem Titeltrack weiter bergab. Majesttisch und beinahe episch und doch nordisch-mythisch geht's bei "Belial's Fjord" zu, wo ALUNAH ihre folkige Seite angenehm zur Geltung bringen. Mein Favorit ist das zweigeteilte Abschlussstck "Oak Ritual", das mglicherweise eine kleine Verneigung nach Sydney/Australien darstellt, wo die ebenfalls mit einer begnadeten Sngerin gesegneten RITUALS OF THE OAK vergleichbare Musik machen- Songs, die sich z.B. zur Veredelung von coolen Horrorfilmen geradezu aufdrngen. Wer BLOOD RITUAL und WOUNDED KINGS schtzt, schtzt schtzungsweise auch ALUNAH. Allen anderen sei ein unvoreingenommenes Ohr beim Probehren empfohlen.
   
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