The Rods-Brotherhood Of Metal

Albumtitel

Brotherhood Of Metal

Label/Vertrieb

Steamhammer/SPV

Veröffentlichung

07.06.2019

Laufzeit

52:37 Minuten

Welcher Metal-Fan kennt sie nicht, The Rods, die Kultband um R.J. Dio Cousin David „The Rock“ Feinstein? Gegründet 1980 lief es eigentlich recht ordentlich, bevor sich das Trio nach nur 5 Studioalben 1986 auflöste. Dann vor acht Jahren das überraschende Comeback mit dem vorzüglichen „Vengeance“. Ehrlich gesagt dachte ich, dass diese Platte mit der Tour nur noch mal ein Versuch gewesen sei, in der Szene erneut Fuß zu fassen und eventuell etwas Kohle zu machen. Doch jetzt belehren mich The Rods eines Besseren.

Um es gleich vorweg zu nehmen, am Line-Up hat sich ebenso wenig geändert, wie an der einfachen, aber sehr effizienten Musik. Gleich als Opener der fast achtminütige Titelsong „Brotherhood Of Metal“, der ein Statement über diese Gruppe darstellt und deren Geschichte, aber auch gleichzeitig aktuelle Einstellung textlich beleuchtet. Als Piano-Ballade beginnend, mausert sich das Teil zum Midtempo-Ohrenkraller par Exellance. Dieses Lied ist fast „unverschämt“ melodisch und könnte sogar im Rockradio für Furore sorgen. Das war es aber auch schon mit ruhigeren Klängen, fortan gibt es nur noch fetzige Gute Laune Headbanger Mucke auf die Lauscher, die immer wieder ganz mühelos den Spagath zwischen Heavy Metal und Classic Hardrock schaffen. Bestes Beispiele sind etwa das grandiose  „Smoke On The Horizon“ oder das epische „Tonight We Ride“. Und obwohl die Lucy nur eine Richtung kennt, in der sie abgeht, ist von Tristesse oder Langeweile weit und breit keine Spur. Die elf Songs strotzen nur so vor Energie und Spielfreude, weshalb es riesengroßen Spaß macht der Scheibe zu lauschen. Also liebe Freunde des guten Geschmacks, Pommegabel in die Höhe und sich ein Schleudertrauma beim Headbangen abholen!

Fazit
So macht das Abrocken richtig Spaß!!
14
von 15
Geniestreich
Die Melodie muss stimmen!