New Years Day-Unbreakable

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Albumtitel

Unbreakable

Label/Vertrieb

Century Media/Sony

Veröffentlichung

26.04.2019

Laufzeit

43:01 Minuten

Frontfrau Ashley Costello ist bei der amerikanischen Metal Band New Years Day seit Gründung 2005 die einzigste Konstante. Die Liste der ehemaligen Mitglieder ist wirklich länger als der Einkaufszettel meiner Frau vor dem langen Oster-Wochenende, was ja eigentlich kein gutes Zeichen ist. Trotzdem ist die Gruppe aus Anaheim/Kalifornien in den USA recht erfolgreich, bei uns hat es für höhere Weihen allerdings noch nicht gereicht. Ob da Album Numero 4 „Unbreakable“ etwas ändert?

Ziemlich hart mit rotzigen und ultradüsteren Vibes geht die Platte mit „Come For Me“ los und auch mit den folgenden „Missunderstood“ sowie „Skeletons“ weiter. Ash schreit und growlt ihre Gefühle heraus, kann aber auch mit ihrer Normal-Lage ordentlich Druck aufbauen. Von früheren Gothic und/oder Symphonic-Einflüssen ist so gut wie nichts mehr übrig geblieben, vielmehr geht es vermehrt in Richtung Industrial und/oder noch derberem Zeug wie Death Metal, was mir in Verbindung mit der zugegebenermaßen guten Stimme der Frontdame überhaupt nicht zusagt. Das ist mir letztendlich eine Spur zu grob, auch weil mir die eingängigen Melodien fehlen. Ich muss dann auch erwähnen, dass mir die Musik von Arch Enemy ebenfalls nicht gefällt, die ich als Vergleich hier und da ebenfalls anbringen könnte. Wenigstens stehen die Gitarren meistens noch im Vordergrund, doch bei einem so seltsamen Mix aus Pop und Rock wie bei „Poltergeist“ gehen bei mir die Zuhörlichter schnell aus. Ich kann mir also nicht vorstellen, dass dieser Platte bzw. Band ein größerer Erfolg, geschweige denn so etwas wie ein Durchbruch hier beschieden sein wird. Female fronted Metal Core bzw. Industrial Fans dürfen natürlich gerne reinhören und mich eines Besseren belehren.

5
von 15
Kontrovers
Die Melodie muss stimmen!