Navarone-Salvo

Albumtitel

Salvo

Label/Vertrieb

Surburban Records/Soulfood

Veröffentlichung

29.03.2019

Laufzeit

42:19 Minuten

Ich kenne ehrlich gesagt nicht viele Rockbands aus Holland, natürlich Golden Earring, The Nits und Vanderlinde. Aber dann hört es langsam auch schon auf bei mir. Doch jetzt darf ich auch Navarone in diese kurze Liste mit aufnehmen, die mit „Salvo“ laut Info schon ihr viertes Album veröffentlichen.

Was ich darauf zu hören bekomme ist dann auch tatsächlich nicht von schlechten Eltern. Sehr melodisch, modern, groovig und trotzdem schön hart serviert mir der Fünfer eine Mischung aus 70er Jahre Hardrock, Stoner und Alternative. Dabei gehen die zehn Songs direkt ins Ohr und machen es sich dort richtig gemütlich. Allein der grandiose Opener „The Strong Survive“ rechtfertigt den Kauf der ganzen Platte und geht locker als Stadionrock durch. „Waste“ ist dagegen mit einer spielerischen Leichtigkeit ausgestattet und extrem tanzbar. Wie übrigens die meisten der Lieder irgendwie zum Tanzen oder mindestens zum Mitwippen einladen, richtig positive Vibes sind zu hören. So beginnt „Cerberus“ richtig dreckig und staubtrocken, bevor es dann im Refrain versöhnlich und melodisch wird. Sänger Merijn van Haren hat aber auch eine echt geile Röhre, die er äußerst variabel einzusetzen vermag. Stellenweise erinnert mich der Sound der Niederländer an Soundgarden, dann wieder an Wolfmother oder sogar an Led Zeppelin. Sehr stark also, was mir da zu Ohren kommt, weshalb ich euch diese Truppe  an euer hartes Rockerherz legen möchte, obwohl Navarone auch ruhigere Klänge („Fire“) beherrschen. Hört euch doch einfach mal „Another Way“ an, wozu ich euch das Video unten angehängt habe. Das Stück ist nämlich für mich dann tatsächlich so etwas wie der perfekte Rocksong!

Fazit
Bockstarke Kapelle mit Anspruch aus Holland!
13
von 15 / Perfekt!
Die Melodie muss stimmen!