Pendulum Of Fortune-Return o Eden

Albumtitel

Return To Eden

Label/Vertrieb

El Puerto Records/Soulfood

Veröffentlichung

08.03.2019

Laufzeit

59:15 Minuten

Mit „Return To Eden“ erscheint nach „Searching For The God Inside“ (2017) der zweite Longplayer der Heavy Rock Formation Pendulum Of Fortune. Das Quintett und auch das Debüt sind bisher (leider) völlig an mir vorbeigegangen, dabei befinden sich mit Sänger Deavid Readman (ex-Voodoo Circle, Pink Cream 69 u.a.) sowie Drummer Bodo Schopf (u.v.a. BBB, ex-MSG, ex-Eloy) zwei bekanntere Namen im Line-Up. Bodo Schopf wurde außerdem kürzlich nach dem Tod von Ted McKenna als neuer Tourdrummer vom Michael Schenker Fest bestätigt. Deshalb sowie aus Gründen der vielen anderen Verpflichtungen Readmans ist es tatsächlich erstaunlich, dass es im März sogar zu einer 9-tägigen Deutschland Tour von POF kommen wird. Komplettiert wird die Band von Gitarrist Vladimir Shevyakov, dem Klampfer und Keyboarder Matze Ehrhardt sowie Basser Franky R.

Die vierzehn Songs auf „Return To Eden“ bieten dem geneigten Hardrock-Fan jedenfalls gute Unterhaltung und wer die geile Röhre bzw. Vorlieben von David Readman kennt und schätzt, wird sich denken können, wo der musikalische Hase herläuft. Als da wären schnelle, agile Rocker wie der Opener „Diamond In The Rough“, „Gravy Train“ oder das selbsterklärende „We Stand For Rock` n Roll“, die ohne weiteres auch auf jede gute MSG-Scheibe passen würden, der Moskauer Gitarrist Vladimir Shevyakov macht seine Sache also sehr ordentlich. Als ruhiger Gegenpol gilt dann zunächst der ELP-Klassiker „Lucky Man“, über den ich nichts mehr schreiben muss, denn das Lied kennt nun wirklich jedes Kind. Aber man ist auch durchaus in der Lage, eigene sanfte Songs zu schreiben, als Beweis dient etwa die schöne Ballade „Don`t Make A Fool Out Of Me“. Die Drums stehen bei der Produktion schon etwas im Vordergrund, aber es ist eine Wohltat in der Masse an Veröffentlichungen mal wieder ein „echtes“ Schlagzeug zu hören und nicht einen steril klingenden Computer! So gefällt mir diese Platte insgesamt also recht gut, denn ich bekomme fast eine ganze Stunde lang abwechslungsreichen, höchst unterhaltsamen, melodischen und meist knackigen Heavy Rock von Musikern geboten, die ihr Handwerk verstehen. Als Anspiel-Tip für euch nenne ich mit dem epischen und leicht an Eloy erinnernden „Wings Of A Dove“ einen meiner Faves, wobei auch das ultraschnelle Instrumental „Rockanini“ durchaus seine Reize hat. Ich hoffe, dass ich von dieser Truppe zukünftig noch mehr zu hören bekomme!

Fazit
Für MSG-Fans geeignet!
12
von 15
Edelstahl
Die Melodie muss stimmen!