Navigation
                
13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Band
Titel
Autor
Homepage
>> Als E-Mail versenden
REPULSIVE AGGRESSION
Vom Black- zum Death Metal!
Steffi Mller
www.facebook.com/RepulsiveAggression


Die Black Metal Akteure Holter und Saether, bekannt von der Gruppe Svarttjern, machten sich 2011 auf den Weg und wagten einen neuen musikalischen Schritt, um mit neuem Stil die Death Metal-Szene auf zu mischen. Mit neuer Band und neuem Album im Gepck, scheint dieser Plan nun aufgegangen zu sein, denn nicht nur mich begeisterte das Debt "Conflagration", das rohen Death mit Black Metal auf stilvolle Weise verbindet. Grund genug Snger Holter zu einem Gesprch einzuladen...

Hallo Holter, erzhl uns doch bitte einige Fakten zu eurer Band-Geschichte!

Alles begann im Jahre 2008. Saether und ich begannen einige Songs zu schreiben, und merkten, dass diese viel mehr mit Death Metal zu tun hatten, als mit dem Black Metal, den wir bei Svarttjern spielen. Wir behielten diese Idee einige Jahre im Hinterkopf! Denn eigentlich war das Ganze nur als Nebenprojekt gedacht. 2011 begannen wir dann schlielich unser erstes Demo aufzunehmen und konnten gleich bei Schwarzdorn Productions fr unser erstes Album unterschreiben. Nodset entschied sich bei uns Schlagzeug zu spielen, so dass wir im November 2012 endlich unser erstes Album "Conflagration" verffentlichen konnten.

Wie kamt ihr dann schlielich auf die Idee eure neue Band Repulsive Aggression zu nennen?

Repulsive Aggression

Bei der Flle an Bands ist es langsam echt schwer einen Band-Namen zu finden, der noch nicht im Gebrauch ist. Wir haben einige Vorschlge und Ideen gesammelt, diskutiert, verworfen und wieder aufgenommen, bis Saether pltzlich mit der Idee rber kam, unsere Band Repulsive Aggression zu nennen. Und dieser Name reprsentiert eigentlich genau die Musik, die wir machen. Es gibt also keine tiefere Bedeutung fr unseren Band-Namen, es ist das, was unsere Musik ausmacht: Aggression!

Ein Wechselm von Black- zum Death Metal. Von eurer Band Svarttjern zu Repulsive Aggression! Was war das grte Motiv, etwas ganz Neues zu probieren?

Wir habe uns schon immer sehr von Death- und Thrash-Metal inspirieren lassen, und jeder von uns hrt auch diese Musik. Automatisch entstanden dann zahlreiche Ideen, die wir irgendwie verwirklichen wollten. Wir wussten aber auch, dass diese Ideen absolut nicht in unser Black Metal-Konzept passen. Die Death Metal-Szene in Norwegen ist lang nicht so etabliert, wie die Black Metal-Szene. Wir haben also viele Freiheiten, was unser Material angeht. Wir knnen uns musikalisch im Death Metal nun richtig austoben.

Wie kam es schlielich zur Zusammenarbeit aller Repulsive Aggression-Mitglieder?

Wie gesagt, Saether und ich spielten gemeinsam bei Svarttjern, als wir diese neue Band starteten. Nodset ist ein guter Freund von uns und ein echt guter Drummer. Als wir das Album schlielich aufnehmen wollten, stie er glcklicher Weise dazu!

Beschreibe uns doch bitte einmal in eigenen Worten euren Musik-Stil!

Insgesamt ist es eine groe Portion Death Metal, mit einer Flle an verschiedenen Einflssen anderer Musik-Richtungen. Auffllig sind die Thrash- und Black-Einflsse. Unsere Musik ist schnell, dunkel und hart, genau wie unser Band-Name es beschreibt.

Was ist das Wichtigste am Metal und das Wichtigste an der Musik?

Musik machen und spielen fllt unser ganzes Lebens aus. Und das seit vielen Jahren. Musik begleitet dich in jeder Lebenslage. Es ist also, das was wir immer tun, das, was wir tun wollen und das, was wir echt gut machen und knnen.

Repulsive Aggression

Euer neustes und erstes Album trgt den Namen "Conflagration" und wurde durch Schwarzdorn Productions verffentlicht. War es eigentlich klar, dass Repulsive Aggression gleich als neues Band-Projekt starten sollte, oder sollte das Ganze erst mal nebenbei laufen?

Als wir das neue Song-Metarial sammelten, war es wirklich nur ein Nebenprojekt. Wie waren alle mit unseren anderen Musik-Projekten sehr beschftigt, so dass wir wenig Zeit hatten, uns ganz auf eine neue Band zu konzentrieren.

Wie begann Zusammenarbeit mit eurem Lable? Wie lange habt ihr gebraucht, ein geeignetes Lable zu finden?

Wir haben schon mit Svarttjerns Album "Misantrophic Path Of Madness" mit Schwarzdorn zusammengearbeitet. Wir wussten also, auf was wir uns da einlassen. Sie machen einen tollen Job fr kleinere und unbekanntere Bands, was Promotion etc. angeht. Das hat uns die Entscheidung sehr einfach gemacht, so dass wir den Deal sehr gerne eingegangen sind.

Was brachte euch die neuen Ideen fr euer Song-Writing?

Wenn Du jahrelang Musik machst, kommst Du irgendwann zu dem Punkt, wo Du dich nicht mehr angestrengt hinsetzen musst, um zu berlegen, was Du berhaupt machen willst. Wir haben stndig Ideen ausgetauscht und uns beraten und dann angefangen, die Songs zusammen zu stellen, als wir genau wussten, wie sie klingen sollten. Es war also kein Song-Writing im eigentlichen Sinne. Wir haben einfach aus der Zeit und aus unserer Erfahrung Ideen zusammen getragen.

Und wie entstehen die Songs bei euch? Wer bernimmt beim Song-Writing welchen Part?

Fast immer fngt es damit an, das Saether anfngt die Musik zu schreiben. Ich setze dann meine Vocals und die Texte unter die Musik. Natrlich wird dann viel diskutiert, gestrichen und ausgebessert. Trotzdem ging das Schreiben der Songs fr "Conflagration" erstaunlich schnell. Begonnen haben wir im November 2011 und waren bereits Anfang 2012 mit dem kompletten Album fertig. Ins Studio sind wir dann im Mrz 2012 gegangen. Alles ganz problemlos.

Und wer hat euch bei dem Cover beraten und geholfen?

Das Album-Cover ist das Ergebnis von Hvem Skulle, ein Knstler, der uns von Schwarzdorn Productions empfohlen wurde. Es zeigt die Welt in Flammen, und passt demnach sehr gut zu unserem Album-Titel!

Repulsive Aggression

Welchen Song von eurem Album, wrdest Du als deinen Lieblings-Song beschreiben?

Oh, das wechselt von Zeit zu Zeit immer mal wieder. Im Moment wrde ich den Titel-Song als meinen Lieblings-Song bezeichnen. Ich liebe diesen harten Death Metal-Sound, der im Zusammenhang mit anderen Musik-Stilen grandios klingen kann.

Nun habt ihr das Album erfolgreich verffentlicht und euch erreichen die ersten Kritiken! Seid ihr mit den Reaktionen der ffentlichkeit zufrieden?

Es ist sehr schwer mit einer ganz neuen Band ganz von vorne zu starten. Vor allem wenn Du anfngst, einen ganz anderen Stil zu produzieren. Aber es scheint wirklich viele Leute zu geben, die unsere Art Musik mgen, so dass wir viele positive Feedbacks bekommen haben. Da knnen wir also mehr als zufrieden sein!

Gibt es schon Plne fr eine Tour oder einige Live-Konzerte?

Nein, bis jetzt ist in der Hinsicht noch gar nichts geplant. Aber wir werden uns schnellstens dran setzen und schauen, was sich ber das Jahr verteilt, alles verwirklichen lsst! Also gibt es noch Mglichkeiten, uns auch live sehen zu knnen!

Wie wird sich Repulsive Aggression nun weiterentwickeln?

Wir haben fr die Zukunft noch gar nichts geplant, ganz ehrlich. Aber wir wissen, dass wir das Ganze weiter verfolgen werden und vielleicht dann irgendwann das Glck haben, einen Band-Namen zu besitzen, der sich in der Death Metal-Szene etablieren wird. Wir werden erste einmal Termine suchen, um endliche live spielen zu knnen. Das ist sehr wichtig fr uns. Auerdem gibt es da schon ein bisschen Material fr ein zweites Album! Es wird also sicherlich noch viel passieren bei uns!

Danke, dass Du dir die Zeit fr das Interview genommen hast, das letzte Wort gehrt dir!

Ich danke Dir auch fr deine Zeit, und ich hoffe dass wir uns alle da drauen bald wieder sehen. Ich freue mich drauf!

<< vorheriges Interview
HELKER - Metal aus weit entfernten Lndern, Folge [...]
nchstes Interview >>
REBELLION - Keiner hat mehr viel auf uns gegeben!




 Weitere Artikel mit/ber REPULSIVE AGGRESSION: