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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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STEPHAN FORTÉ
Musik mit Freunden
Thorsten Dietrich
stephanforte.org


Stephan Forté ist Franzose und spielt in der Prog Metal Band Adagio. Hierbei hat er schon gute Alben mit verschiedenen Sängern veröffentlicht. Jetzt ist der Mann auch als Solomusiker aktiv und hat dabei ein optisch wie inhaltlich nicht schlechtes Instrumental Gitarrenalbum mit Gästen gemacht ohne dem Metal untreu zu werden. Ende Januar weilte der Musiker in den USA und konnte für ein paar Fragen erreicht werden. Dabei antwortete er zwar nicht immer genau auf die Frage, aber gab ein paar Einblicke über seine Musik.

Stephan Forté

Stephan, was genau machst du gerade in den USA?

Ich war auf der Namm Show (Musikmesse) um meine Sponsoren zu treffen und ging danach nach San Francisco um einen meiner größten Einflüsse zu treffen, Jason Becker. Das war eine tolle Erfahrung, ich spielte für ihn, dies war ein wirklich magischer Moment.

Was war deine Intention eine Instrumental Soloscheibe zu machen?

Ich musste mich wieder auf meine Gitarre konzentrieren und fühlte es sei an der Zeit dieses Album zu machen! Ich startete direkt nach dem letzten Adagio Album mit dem Schreiben. Es sollte etwas werden ohne Limit von Zeit und Struktur.

Hast du direkt geplant es als Instrumentalalbum zu machen, oder waren da irgendwelche Gastsänger im Gespräch?

Ja, ich plante das Album als Instrumentalwerk vom ersten Tag an!

Abseits vieler Gitarrenalben hast du dir viel Mühe gemacht das Cover zu kreieren und das Booklet zu gestalten. So hat jeder Song ein eigenes Artwork und ein paar Linernotes. War das nicht teuer?

Nun, anstatt nur zwei Seiten Booklet zu haben, dachte ich es wäre toll jeden Song illustrieren zu lassen und schrieb eine Notiz dazu die meinen Geisteszustand beim Schreiben des jeweiligen Stückes wieder spiegelte. Perrine Perez Fuentes und Ludo Cordelières machten mit den Artworks einen tollen Job und jedes Image reflektiert wirklich das was der Song für mich visuell darstellt.

Das Schlagzeug ist programmiert, was aber auch fairer weise im Booklet angegeben wurde. Das machen eine Menge Bands ebenso, ohne es zu erwähnen. Es klingt nicht schlecht, war es eine Kosten oder Zeitfrage?

Stephan Forté

Es war nicht wegen der Kosten, sondern um Zeit zu sparen. Auf diesem Weg konnten wir exakt das was wir im Kopf hatten in ein paar Sekunden erreichen. Wie ich schon sagte ist das Album dafür da um Musik so zu machen, wie ich sie exakt haben möchte. Wenn ich das so mache, konnte ich direkt die Drums fertig haben.

Manche Drummer werden jetzt sicherlich die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Ich enthalte mich da eines Statements Auf dem Album waren Gäste wie Jeff Loomis (Ex-Nevermore) oder Matthias Eklund (Freak Kitchen, Soilwork). Was machten diese und wie bekamst du sie, gab es auch Gäste die nicht konnten?

Wir kennen uns nun eine lange Zeit und ich dachte es ware eine tolle Möglichkeit Spieler die ich mag dabei zu haben. Marty Friedmann konnte nicht teilnehmen, da er sehr beschäftigt war zu der Zeit.

Es gibt so viele Gitarristen in der Welt die auch Soloalben machen. Welche von denen „liebst“ du und warum?

Wow, da gibt es so viele. Lass es mich so sagen, im Moment höre ich: Guthrie Govan, Paul Wardingham, Andy James, Daniele Gottardo, Jeff Loomis, Derek Taylor, etc. Diese Liste könnte ewig so weiter laufen!

Was sind deine Pläne mit deiner Band Adagio für 2012?

Im Moment beende ich das Songwriting für die neue Scheibe und wir starten mit den Aufnahmen nächsten Monat.

Auf das Album der französischen Prog Metaller bin ich sehr gespannt.

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