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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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STEREO DYNAMITE
Vom Musikgeschäft und neuen Haustieren
Sebastian Braun
www.stereodynamite.de


Drei Jungs aus dem Süden Deutschlands haben sich vor drei Monaten einen Bandnamen verpasst und sich nach vergangenen Projekten noch einmal auf den Weg zum Erfolg begeben. Zu diesem Zeitpunkt ahnten sie noch nicht, dass sie nach nur drei Monaten eine ordentliche Bilanz an Shows und Erfolgen vorzeigen würden. Vor ihrer kommenden Tour im Januar 2012 sprachen wir mit den beiden Frontmännern Matze und Fabi über Musikerkarriere, das Musikgeschäft und nicht zuletzt - Weihnachten.

Es gibt bestimmt tausende von Bandnamen. Warum habt ihr euch gerade STEREO DYNAMITE genannt?

Matze: Wir haben überlegt was gut zu uns passen könnte. Dynamite hat schon so eine gewisse Art von Energie in sich. Der Name Stereo kam später schließlich dazu. Bei uns war das alles recht unspektakulär. Wir sind ein paar Ideen durchgegangen, und sind schließlich zu diesem Namen gekommen.

Was waren die bisherigen Highlights oder hast du auch noch ein persönliches?

Matze: Zum Einen war es sicherlich ein Highlight den ersten Auftritt in Budapest im Dürer Kert spielen zu können, zum Anderen war das letzte Wochenende gigtechnisch ein Highlight. Viele Leute, es hat alles gut funktioniert, und es gab viel Lob für uns.

Fabi: Ja, das letze Wochenende war wieder einmal der absolute Wahnsinn. Da hat einfach alles gepasst.

Matze: Ein anderes Highlight war für mich, dass wir es geschafft haben, alles vor unserem ersten Auftritt zu organisieren, sprich Bücher, Banner, CDs, Internetpräsenzen und Plattformen, Flyer und Aufkleber usw. Das wurde sehr, sehr knapp hat aber funktioniert.

Was ratet ihr jungen Bandgründern?

Stereo Dynamite

Matze: Verstellt euch nicht, scheut vor keinem Auftritt zurück, egal wieviel Leute da sind und macht ganz einfach die Musik mit euren Freunden, die ihr auch machen wollt.

Fabi: Das Wichtigste ist aber nach wie vor proben, proben, proben.

Wie viel an Gage bekommt ihr?

Matze: Das kann man Pauschal nicht sagen, manchmal ist es ein Doordeal, manchmal ist ein bisschen mehr drin. Wir sind ja noch ganz am Anfang, uns gibt es ja erst seit 3 Monaten, da darf man auch nicht als Großkotz rüberkommen, sonst hat man die längste Zeit Auftritte gespielt. Mit uns kann man also ganz gut verhandeln! Nur unter Wert verkaufen wir uns nicht, das wäre nicht richtig!

Fabi: Prinzipiell reden Musiker da nicht drüber. Es sein so viel gesagt, dass wir nicht klagen wollen und für jede Schandtat bereit sind... (lacht)

Ab welchem Zeitpunkt konntet ihr dann mehr verlangen als drei Mark?

Matze: Das war leider nie Möglich, da ich zu dieser Zeit noch in den Anfängen der Musik war und keine Band hatte! Fabi?

Fabi: Ich alter Mann kann euch sagen, dass das schnell der Fall war... (lacht wieder)

Ihr wart oft mit der Band Superbutt aus Ungarn unterwegs, im Januar geht es mit Jailbreak Academy on the road. Im März gleich noch mit Templeton Pek aus England. Wie darf man sich die Freundschaften unter den Bands vorstellen oder wie kommt ihr an diese Fülle an Touren?

Matze: Mit Superbutt sind wir mittlerweile sehr gut befreundet, eben weil wir so viele Konzerte zusammen gespielt haben. Jailbreak Academy kenn ich bis jetzt nur rein virtuell, aber da kommen sie sehr sympathisch rüber. Man wird sehen, aber ich denke die Tour wird ein großes Fest! Bei Templeton Pek kenn ich mich persönlich nicht so aus, aber dafür der Fabi! Er ist übrigens Schuld an den vielen Auftritten, da er sein Booking-Handwerk sehr gut versteht und uns so immer mehr Auftritte verschafft!

Fabi: Danke sehr, ich wird ja ganz rot...

Matze: Zurück zu Band-Freundschaften: ich sehe darin eine gemeinsame Leidenschaft, und sonst ganz normale Freundschaften wie du sie auch hast. Eine Hand wäscht die andere, das gibt es in jeder Freundschaft. Es wird womöglich nur noch mehr über Musikkram philosophiert als sonst!

Ist es im heutigen Musikgeschäft einfach mit bekannten Namen auf Tour zu gehen?

Matze: Normalerweise gar nicht. Viele arbeiten genau nach dem oben genannten Prinzip und nehmen Freunde mit auf Tour, oder Bands, die ihnen wiederum Auftritte in ihren Heimatländern organisieren. Da spricht auch sicherlich nichts dagegen. So läuft das nämlich. Dass wir so viele Shows mit Templeton Pek spielen dürfen, überrascht mich jeden Tag aufs Neue.

Was wünschen sich Musiker wie ihr zu Weihnachten?

Matze: Dasselbe wie jeder andere hier auch: Mandarinen und Nüsschen!

Fabi: Ein Rentier...

Wenn ihr jetzt Neugierig geworden seid, habt ihr kurzfristig die Chance die Jungs Live zu sehen, da die Band mit ihrer "We Are The Dynamite" Tour gerade durch die Lande zieht.

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