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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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THE HAVERBROOK DISASTER
Think Positive!
Johannes Albert & Christoph Fllenbach
www.myspace.com/thehaverbrookdisaster


The Haverbrook Disaster, eine junge und hungrige Band steht in den Startlchern um die Metalwelt zu erobern und mit ihrem ersten Studioalbum "Hopeward Bound", haben sie die besten Voraussetzungen dafr. Grund genug mit den Jungs mal persnlich ber die Platte und ihre Zukunftsplne zu plaudern.

Hey Jungs, alles klar bei euch? Der Release des Albums steht ja nun kurz bevor und die Tour hat auch gerade angefangen. Seid ihr schon aufgeregt, was euch in den nchsten Monaten erwartet?

Auf jeden Fall! Wir knnen den Release des Albums wirklich kaum noch erwarten und freuen uns einfach absolut auf die verdammt coolen Shows die wir diesen Sommer noch spielen werden! Allen voran das "Never Say Die Open Air"!

Kann man wohl verstehen, bei dem diesmaligen Aufgebot. Zurck zum Debtalbum, das mir brigens sehr gut gefllt. Wer schreibt denn bei euch die Texte und wie habt ihr eure Ideen, wie "Hopeward Bound" stilistisch klingen sollte, im Studio umsetzen knnen?

Danke, wir haben uns auch wirklich sehr ber dein Review gefreut! Die Texte schreibe ich (Andreas Villhauer), da ich ja auch letztendlich die Person bin, die die Texte umsetzen muss. Das Album wurde ja schon vor dem Studio geschrieben und somit mussten wir nur noch ins Studio gehen und die Songs aufnehmen! Der Part, welcher den Sound von Hopeward Bound letztendlich dann am meisten geprgt hat, war das Mixing und Mastering von Zeuss in den Planet Z Studios.

Was einem gleich ins Auge sticht, ist das aufwendig gestaltete Cover. Auf jeden Fall sehr schn geworden. Hattet ihr da schon Ideen, wie es ungefhr aussehen sollte oder hatte Dan Mumford da freie Hand?

The Haverbrook Disaster

Andreas, unser Gitarrist, hatte die Artworkidee schon lange so im Kopf. Wir hatten sie dann Dan vorgestellt und er war davon genauso berzeugt wie wir!

Wenn man die Texte zu den Songs liest, fllt einem gleich eine Verbindung zum Cover und dem Namen des Albums auf. Knnt ihr mal kurz die Message erlutern, welche ihr mit "Hopeward Bound" rber bringen wollt.

Jeder Song hat seine eigene, starke und positive Message und diese basiert in den meisten Songs darauf, seine Hoffnung niemals zu verlieren. Der Albumtitel "Hopeward Bound" fasst somit quasi alles zusammen was dieses Album ausmacht!

Hardcore kann man weder in euren Texten noch in eurer Musik verleugnen. Wie wichtig ist es euch, dass die Message rberkommt und die Musik nicht nur nebenbei gehrt wird?

Alles in allem sehr wichtig. Als Band besitzt man das Privileg, dass einem eine grere Anzahl an Menschen zuhrt und etwas darauf gibt, was man so von sich gibt. Wir wollen dieses Privileg einfach nutzen mit unseren Texten die Menschen zum Nachdenken anzuregen. Wenn wir dann einem Menschen Mut zu sprechen knnen und ihm durch eine schwere Lebenslage helfen, dann hat dieser Song und seine Bedeutung seinen Zweck erfllt.

Wie steht ihr zu Bands die sich nicht zwingend ber Musik definieren, sondern viel mehr ber stndige Aussagen ber Straight Edge Dasein oder Veganismus.

Solange man aus den richtigen Grnden hinter diesen Ansichten steht und andere Menschen von seiner Meinung berzeugen will, weil man davon berzeugt ist, dass dies das Richtige ist, spricht absolut nichts dagegen. Das ganze sollte dann aber nach wie vor respektvoll ablaufen und tolerant anderen Ansichten gegenber sein.

Um direkt mal beim Schubladendenken zu bleiben: Was sagt ihr zum momentan anderen Extrem, "Deathcore"? Mit seinen hufig leeren Texten und vollkommen berproduzierten Songs?

Deathcore ist mittlerweile ein Genre, welches garnichtmehr wirklich definiert ist. Bands, welche sich frher als Deathcore bezeichnet haben, weisen diese Bezeichnung mittlerweile von sich, da sie nicht mit dem absoluten berfluss an sogenannten "Deathcore"-Bands in Verbindung gebracht werden wollen. Wie bei jedem berfluss in Hype-Genres, gibt es leider mehr schlechte als wirklich gute Bands. Viele Bands die einfach nur blind in eine Genreklamotte passen wollen, legen dann mehr wert auf das uere wie die Musik und ihre Produktion, als auf das Innere wie die Texte. Es gibt aber auch nach wie vor Ausnahmebands, die ihr Handwerk einfach gut verstehen und das auch wirklich solide und ernstzunehmend abliefern.

Zurck zu eurem Album. Hat der Song "Oceanic 815" irgendwas mit der Serie "Lost" zu tun?

Bingo! Eine Textzeile aus diesem Song lautet "Don't tell me what I can't do." und dieser Satz stammt aus dem Mund des Lost-Charakters John Locke. Dieser Satz ist einfach total kraftvoll, ausdrucksstark und hat perfekt in diesen Song gepasst. Daher auch der "Lost"-Titel!

Ha, hab ich's mir doch richtig gedacht. Man hrt nur gutes ber eure Mnchner Vertreter. Seid ihr mit der Arbeit von Let It Burn Records zufrieden?

Zu 200%! Wir knnten nicht zufriedener sein!

Gut zu hren! Was macht ihr eigentlich, wenn ihr gerade keine Musikinstrumente in der Hand habt?

Wir haben zwei Studenten, einen angehenden Studenten, einen Azubi und einen frischgebackenen Abiturienten. Die freie Zeit die uns dann noch bleibt verbringen wir mit unseren Freundinnen und unseren Freunden. Viel Zeit fr andere Nebenprojekte oder Hobbys bleibt da nicht mehr, da wir wirklich alles fr The Haverbrook Disaster geben!

Eure Tour ist ja bis Anfang August angesetzt. Wie wird's danach weiter gehen? Werdet ihr dann gleich wieder an neuem Material im Studio arbeiten oder knnen wir mit mehr Liveshows gegen Ende des Jahres rechnen?

Neues Material im Studio lsst vorerst noch auf sich warten, denn nach dem Release von "Hopeward Bound" werden wir erstmal so viel Zeit wie mglich on the road verbringen!

Kann man auch verstehen. Und zum Schluss noch ne schnelle Frage. Was sind eure aktuellen Lieblingsbands?

Comeback Kid, Grave Maker, Lionheart, Terror, Stick To Your Guns, NWA, Endwell, Marteria, Cruel Hand, Michael Jackson.

Danke fr das Interview! Die aktuellen Shows der Buben sind der MySpace - Seite zu entnehmen!

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