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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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IRON FATE
Bandanas, Schicksal und Eisen
Thorsten Dietrich
www.ironfate.net


Die Hoffnung in der Sparte Heavy / Power Metal (mit Biss) aus deutschen Landen schimpft sich Iron Fate und ist nach erfolgreichen Demobesprechungen in bekannten Magazinen nun mit einem sehr guten Debt namens "Cast In Iron" am Start. Zum Interview hatte ich die Kpfe der Band Snger Denis Brosowski und Bassist Jan Abraham zur Verfgung. Die Musiker aus Niedersachsen beantworteten meine Fragen souvern, fast wie alte Hasen.

Iron Fate

Als Metalband Iron Fate als Namen zu tragen, ist ja sehr klischeehaft, genauso wie der Albumtitel standen Iron Maiden und Mercyful Fate Pate?

Denis: Jein! Eigentlich eher weniger. Sicher haben wir damals nach einem Namen gesucht, der schon sehr eindeutig eine Stilrichtung vorgibt. Allerdings haben wir jetzt nicht daran gedacht, eine Mischung aus den beiden Namen zu machen. Ist dann wohl eher Zufall.

Eure Debt Scheibe ist ja nun ziemlich fett, deshalb gehe ich davon aus, ihr habt schon einige Jahre an dem Werk gefeilt oder?

Jan: Sicher ist die Scheibe nicht das Ergebnis einer Woche. Grade als Newcomer haben wir sehr viel Wert darauf gelegt, dass dieses Werk mglichst ausgereift klingt und haben deshalb auch ein wenig Zeit darauf verwendet das Songwriting eben so zu gestalten. Einige Songs haben schon existiert, die aber im Laufe der Studioarbeit noch einmal komplett neu arrangiert worden sind.

Denkst du jede geile Band braucht einen Bandsong (wie Iron Maiden, Annihilator, uvm.) oder warum habt ihr einen?

Denis: Tja. Eigentlich war das mal meine Idee. Aber explizit brauchen tut man ihn nicht. Es ist natrlich hilfreich seinen Bandnamen in der Form publik zu machen. In unserem Falle finde ich das Stck durchaus gelungen und erfllt seinen Zweck, denke ich.

Eure Musik ist eine Mischung aus US-Metal und viel Euro-Metal in meinen Ohren kannst du dich da "wiederhren"?

Jan: Aber sicher. Wie wir schon oft gesagt haben, haben wir mit der Scheibe das Rad sicherlich nicht neu erfunden. Es wurde lediglich etwas restauriert. Klar haben wir unsere Vorbilder und an denen hat man sich auch ein wenig orientiert. Da sind dann auch sicher Namen wie Judas Priest, Iron Maiden oder Jag Panzer zu nennen. Das sind einfach coole Bands die mit ihrer Musik viel bewegt haben. Denis: Ja, wobei was den europischen Metal angeht, hier auf keinen Fall Namen wie Helloween oder Stratovarius zu nennen sind. Unsere Leidenschaft liegt hauptschlich im US-Metal und im NWOBHM.

Bei den Namen setzt ihr ja auf Klischees, doch euer Cover ist recht dster, erinnert mich doch fast an eine US-Death Metal Band wie Obituary oder Suffocation. Wie kam es zu diesem Werk?

Denis: Och, warum? Auf dem Cover sieht man Lava, Feuer und eine Kreatur, das aus besteht und auch aus diesem entsteht. Das Album heisst "Cast In Iron" und genau das wollten wir auf dem Cover darstellen. Jan: Der Knstler heit Timo Wrz, der auch schon Covers fr Amon Amarth und Sacred Steel gemacht hat. Wir haben ihm unsere Vorstellungen mitgeteilt und er hat unserer Meinung nach bravours umgesetzt.

Iron Fate

Stimmt. Beim Betrachten eurer Bandfotos musste ich schmunzeln, da drei von euch Kopftcher tragen sogenannten Bandanas, habt ihr da einen Deal mit einem Hersteller dieser Dinger oder sind kurze Haare so schlimm?

Jan: Nein, wir haben keinen Deal mit einem Bandanahersteller (lacht) Die drei haben auch kein Problem mit ihren kurzen Haaren. Warum auch immer, aber sie haben an diesen Dingern einfach einen Narren gefressen. Aber besser so, als wenn sie jetzt mit einer Melone oder einem Basecap zum Fotoshoot oder auf die Bhne gehen.(lacht)

Bei euch sind ja mehrere Songwriter . Denkst du, dass hlt Musikabwechslungsreich?

Denis: Es ist schwer zu sagen. "Cast In Iron" ist schon sehr facettenreich gestaltet worden. Und was heit "mehrere Songwriter"? An und fr sich waren nur Harms und ich daran beteiligt. Ein weiter Grund ist vielleicht daran zu suchen, dass wir uns viel Metal reindrehen, sei es neues oder altes Zeug und darin eine gewisse Abwechslung zu suchen ist. Ich kann es dir nicht sagen (grinst). Jan: Dabei reden wir hier nur vom Musikalischen. Das Texte abwechslungsreich ausfallen und dieses auch men, versteht sich glaube ich von selber. Du hast sicher auch keine Lust dir zehn Remakes von Terminator anzusehen, oder? (lacht).

Sicherlich nicht! Die Festivals sind ja nur voller alter Helden und immer denselben Bands, seht ihr da Chancen fr euch?

Jan: Wir werden sehen. Wir haben auf jeden Fall Feuer im Arsch und wrden gerne ein paar Festivals spielen. Wenn ich mir so die Reviews durchlese, kann ich mir schon vorstellen, dass wir auf Festivals durchaus berzeugen knnen. Man muss uns eben nur die Chance dazu geben es den Leuten live in die Ohren zu blasen(lacht)!

Ich hoffe da passiert dann auch was!

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