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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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FULL COURT PRESS
Mitte in die Schnauze
Thomas Roos
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Am 07.06.02 fand im Julius-Leber-Haus in Essen anlässlich eines Geburtstages ein kleines HC-Konzert statt (siehe auch Konzert Reviews). Als Headliner spielten dort neben drei deutschen Bands auch die Belgier "Full Court Press". Bei dieser Gelegenheit schnappte ich mir deren Sänger Koen für ein Interview. Dabei bestätigte sich wieder mal mein Eindruck, dass Koen einer der nettesten Typen ist, die ich in all den Jahren in der HC-Szene kennen lernen durfte.


Ihr habt ja einen neuen Bassisten gesucht. Habt Ihr mittlerweile einen gefunden?

Ja, haben wir. Es ist ein junger Typ, 22 Jahre. Er wohnt eine halbe Stunde von uns entfernt. Wir haben jetzt schon zwei oder dreimal mit ihm geprobt und es läuft recht gut. Im August sollte er so weit sein um auf Theos Festival spielen zu können. (gemeint ist hier der alljährliche "HC-Valley Summer Event" in Maastricht vom 09.-11.08.02)

Im Moment spielt Ihr also noch mit Eurem alten Bassisten?

Ja. Er wird bis zum Dour-Festival spielen. Das wird seine letzte Show sein.

Ihr habt aber sowieso schon viele Besetzungswechsel hinter Euch.

Das ist leider wahr. Sechs oder sieben in den letzten drei Jahren.

Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Woran liegt es, dass so viele Leute nicht langfristig in der Band spielen wollen?

Keine Ahnung. Der eine kann es nicht mehr mit der Schule vereinbaren, oder mit seiner Arbeit, oder mit seiner Freundin. Der andere hat keine Lust mehr. Jeder hat irgendwo seine Gründe dafür.

Kannst Du jetzt mal das aktuelle Line-Up vorstellen?

Da bin ich, Koen. Ich singe. Jochen und Tom spielen Gitarre. Kenny ist Drummer. Jetzt ist Christophe noch am Bass, aber der Neue heißt Stijn.

Wer gehört denn davon noch zu den Gründungsmitgliedern?

Nur ich. Der ganze Rest hat die Band verlassen. Aber Kenny ist unser erster wirklicher Drummer. Der erste Drummer, den wir hatten, war Dominique von "Crawlspace". Er spielte später noch eine Zeit lang Bass für uns, aber er hat die Band dann verlassen, weil er sich voll auf "Crawlspace" konzentrieren wollte.

Denkst Du, dieses Line-Up wird nun mal für längere Zeit Bestand haben?

Ich habe keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht. Es kann genau so gut sein, dass in zwei Monaten wieder einer von den Gitarristen aussteigen will.

Ich denke, so was ist jetzt etwas schwieriger für die Band, weil Ihr nun doch einen gewissen Status erreicht habt, Ihr habt gerade Euer Album rausgebracht...

Ja, wir haben jetzt viele gute Angebote für Shows in England oder Spanien. Es ist sehr schwierig, aber man kann nichts dagegen tun. Man muss mit dem fertig werden, was kommt. Und wir tun unser bestes um jede Show zu spielen, die wir können. Vielleicht werden wir niemals für einen ganzen Monat oder so auf Tour gehen können, aber wir tun unser Möglichstes, um unseren Namen bekannt zu machen, besonders jetzt mit dem neuen Album. Wir dachten, wir hätten nun ein festes Line-Up, aber zwei oder drei Wochen nach Veröffentlichung der neuen CD meinte unser Bassist, dass er es nicht mehr machen könnte und die Band verlassen muss. Und ich dachte nur: "Nein! Nicht schon wieder!" Aber das passiert. Man kann nichts dagegen tun. Es kommt vor, dass Leute die Band verlassen müssen. Er muss sie aus persönlichen Gründen verlassen, weil er zwei Kinder hat und das alles. Er konnte es nicht mehr miteinander vereinbaren. Er ist auch schon dreißig Jahre alt.

Ihr habt ja vor kurzem Eure erste Full Length auf dem holländischen Label "Gangstyle Records" rausgebracht. "Gangstyle" zählt ja mittlerweile zu einem der größten europäischen HC-Labels. Wie kamt Ihr zu dem Deal?

Wir sind ja eigentlich schon bei "Gangstyle" seit Theo damit angefangen hat. Wir haben schon eine Split-CD mit "Crawlspace" draußen und das war die zweite CD, die er veröffentlicht hat. Er hat dann "Crawlspace" ein Angebot gemacht, aber die sind zu "Goodlife" gegangen. Danach hat er mich angerufen und gefragt, was wir von einer Full Length für "Gangstyle" halten würden. Wir haben uns beratschlagt und die Einzelheiten ausgearbeitet. Das lief alles gut und so blieben wir bei ihm, weil er wirklich gute Arbeit mit der ersten CD geleistet hat. Und die hat sich 1.500-mal verkauft, was für eine Split-CD mit zwei Bands, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht sonderlich bekannt waren, nicht schlecht ist. So dachte ich mir, warum sollen wir es mit der Full Length nicht bei ihm probieren. Zumal er der einzige war, der uns ein wirklich gutes Angebot gemacht hat. Deshalb haben wir uns für ihn entschieden. Und ich muss hinzufügen, dass Theo uns jetzt für eine seiner größten Bands hält. Zusammen mit unter anderem "Right Direction" und "Born from Pain" zählt er uns zu seinen Top Five-Bands.

Euer Stil ist ziemlich innovativ. Ich kenne keine Band, die man mit Euch vergleichen kann. Das war bei Euren älteren Sachen nicht so. Da konnte man recht leicht Vergleiche ziehen.

Ja. Das war ein bisschen "NJ Bloodline", vielleicht sogar ein bisschen was von "Irate". Es war nichts Außergewöhnliches. Es war einfach normaler Tough Guy Metal Core oder wie auch immer man es nennen möchte. Aber dann haben wir begonnen, neue Einflüsse miteinzubeziehen. Und ich denke, wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir Musik machen, die derzeit kaum eine andere Band in Europa macht.

Hatte das CD-Release schon irgendwelche merklichen Auswirkungen für die Band? Kriegt Ihr nun mehr Angebote für Konzerte oder sonst was?

Sicher. In den letzten zwei Monaten, seitdem die CD draußen ist, bekommen wir überall wirklich gute Reviews und das merkt man definitiv, weil die Leute beginnen, sich für uns zu interessieren. Vor einem Jahr hätten wir uns niemals vorstellen können, dass Leute aus England, Deutschland, Spanien oder Frankreich bei uns anfragen, ob wir dort auf Tour kommen können. Und nun werden wir wahrscheinlich Ende des Jahres für vier Shows nach England gehen und für vier Shows nach Spanien. Wir haben ein Angebot aus Australien für nächstes Jahr. Man weiß nie, wie sich die Dinge entwickeln werden, aber das kommt alles durch die neue CD, weil die Leute sie wirklich mögen und jetzt wirklich beginnen, sich für "Full Court Press" zu interessieren.

Wie wir eben schon sagten, hat sich Euer Stil im Gegensatz zu Euren alten Veröffentlichungen sehr verändert und einige Leute, inklusive mir, waren davon sehr überrascht. Ich habe Euch auf der letzten "European Hardcore Party" am 23.03.02 gesehen und erwartete eigentlich einen Auftritt, wie ich ihn bis dahin von Euch gewohnt war. Als ich Euch dann sah, dachte ich erst mal: "Hey, was ist das?". Ich kannte ja auch Eure neuen Songs noch nicht, weil Euer Album genau am gleichen Tag erschienen ist. So musste ich mich dann erst mal umstellen.

Das ist, was viele Leute sagen. Viele Leute sprechen uns an und sagen überrascht: "Ihr Jungs habt Euch verändert?!" Für uns war es aber keine Veränderung, weil wir diese Songs schon seit ungefähr einem Jahr geprobt hatten und ständig versuchten, sie zu perfektionieren. Und plötzlich kommt die neue CD raus und wir haben die Songs vorher noch nie live gespielt. So war jeder der Meinung, wir hätten uns verändert, aber für uns war es nicht wirklich eine Veränderung. Wir haben neue Bandmitglieder und neue Einflüsse und so macht man auch neue Musik.

Diese Musik ist nun nicht mehr ganz so aggressiv, sondern Ihr habt einige ruhige Parts in den Songs und mit "Turn the Page" sogar eine Ballade.

Ja, das soll die erste Single werden. Sie soll nach dem Sommer rauskommen. Wir werden die Single veröffentlichen, weil wir versuchen wollen, dass sie im Radio gespielt wird. Da wird neben der Album-Version noch eine etwas kürzere Version fürs Radio plus ein brandneuer Exklusiv-Song drauf sein. Den werden wir bis dahin fertig haben und er wird "The last Call" heißen.

Wer ist denn die weibliche Stimme bei "Turn the Page"?

Sie ist mit uns befreundet. Sie heißt Ramona und ist etwas über 20 Jahre alt. Sie singt auf Hochzeiten, Partys, usw., hat ungefähr vier Auftritte pro Woche und singt dort Cover-Songs.

Hat sie auch was mit HC zu tun? Interessiert sie sich dafür oder hat sie irgendwie einen Bezug dazu?

Nein. Sie kannte unsere Band nur durch unseren Drummer, weil sie mit dessen Freundin befreundet ist. Wir haben uns mit Theo darüber unterhalten, vielleicht eine Gastsängerin mit auf der CD zu haben und er fand es großartig und meinte, wir sollten es tun. So fragten wir rund und Kenny sagte, er kenne jemanden und sie könne wirklich gut singen. Sie kam dann mit zur Bandprobe, ich schrieb die Lyrics für sie und zeigte Ihr nur einmal, wie sie ihren Teil singen sollte. Sie meinte es wäre kein Problem, nahm sich die Lyrics und sang sie. Es war ein kleines bisschen anders wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber sie brachte es gleich beim ersten Mal genau auf den Punkt und wir entschlossen uns, es so aufzunehmen.

Wie sind denn die Reaktionen auf Eure neuen Songs?

Sehr gut. Wir bekommen viele gute Reviews. Ich bekomme eine Menge E-Mails aus der ganzen Welt. Japan, Australien, Amerika, Europa und alle sagen, die neuen Songs sind großartig. Es gibt immer Leute, denen der alte Kram besser gefällt, weil er heavier ist und mehr in your face. Aber Menschen verändern sich, wir verändern uns, wir kriegen neue Leute in die Band, Einflüsse kommen hinzu und so haben wir uns weiterentwickelt. Wir wollten nicht immer und immer und immer wieder den gleichen Song schreiben. Wir wollten neue Sachen ausprobieren und das ist eben, was wir jetzt tun. Wir haben eine neue Stufe erreicht.

Mir gefallen eure Texte sehr gut, weil ich sie auch auf mein eigenes Leben beziehen und mich dadurch auch selbst damit identifizieren kann.

Es gibt viele Leute, die das sagen.

Sind die alle von Dir?

Ja. Und alle Texte spiegeln wieder, wie ich mich im Leben fühle, was ich im Leben durchmachen musste, was ich in meinem Leben gesehen habe und was Leute mir erzählen. Es sind einfach Erfahrungen des wirklichen Lebens.

Die Texte sind nun teilweise sehr nachdenklich gehalten, was auch gut zu Eurem neuen Stil passt. Auf der anderen Seite zeigen sie aber auch einen Menschen, der ziemlich frustriert ist und enttäuscht vom Leben und von vielen Leuten, denen er Vertrauen geschenkt hat. Sie zeigen einen Menschen, der sich trotz aller Rückschläge, die man einstecken muss, wenn man an seiner Überzeugung und an seinen Idealen festhält, nie hat unterkriegen lassen und immer weiter seinen Weg gegangen ist.

Genau. Du musst immer das tun, was in Deinem Herzen ist, dafür einstehen, was Du für richtig hältst und dein Leben auf die Weise leben, wie du es willst. Ich weiß, dass der Spruch "das Leben leben, das man möchte" ein Klischee ist, aber man muss versuchen, sein Bestes zu geben und es durchzustehen. Es gibt Leute, die dich enttäuschen, es gibt Leute, die dich verraten, es gibt Leute, die dich lieben, es gibt Leute, die dich hassen. Aber man muss einfach mit allem klarkommen, im Leben voranschreiten und die Vergangenheit hinter sich lassen, wenn man kann. Und man muss aus den Fehlern lernen, die man in der Vergangenheit gemacht hat.

Gehört das auch zu Deinem Verständnis von HC?

Ja, natürlich. Das ist, worum HC sich wirklich dreht. Es bedeutet, sein eigenes Ding zu machen, Spaß mit Freunden zu haben, versuchen zu tun, was immer man möchte und dem wirklichen Leben zu entfliehen für ein paar Minuten, ein paar Tage oder auch für ein paar Stunden, wenn man auf einer Show ist, und einfach Spaß zu haben. Das bedeutet HC für mich. HC hat nichts zu tun mit Politik oder was auch immer. Für mich geht es einfach darum, mit seinen Freunden Spaß zu haben.

Musstest Du denn auch wirklich schon so viel Scheiße durchmachen, wie man aus den Texten den Eindruck erhält?

Ich denke, ich habe auch nicht mehr Scheiße in meinem Leben als sonst jemand. Ich fasse es lediglich in Worte. "Broken" zum Beispiel geht um ein Mädchen, dass von seinem Freund missbraucht wurde. Dieses Mädchen ist mit mir befreundet. Deshalb habe ich für sie einen Song darüber geschrieben und sie ist sehr glücklich, dass ich das für sie getan habe. "Time will tell" handelt von Leuten, die "Full Court Press" als Band verraten haben. "Falling Star" dreht sich um Freunde, die uns den Rücken zugewandt haben. "All that remains" handelt von meinen drei besten Freunden. Es ist ein Song, in dem ich ihnen dafür danke, dass sie mir geholfen haben, dort hin zu kommen, wo ich jetzt bin, weil ich ohne sie nicht dieselbe Person wäre. Viele Leute sagen mir, dass sie sich gut mit den Texten identifizieren können. Aber das kommt daher, weil es alltägliche Sachen sind, die mir passiert sind. Ich habe es in den Texten nur in Worte gefasst. Und viele Leute kommen zu mir und sagen: "Hey, Mann, da war ich auch schon. Ich weiß was Du da durchgemacht hast". Und ich denke, dass ist der Grund, warum eine Menge Leute die Texte mögen.

Ist bei Euch jetzt auch mal eine Tour in Planung?

Nein. Wir sollten im Juli mit "Krutch" touren, aber "Do or Die" sind jetzt auf der Tour. Deshalb konnten wir sie nicht machen. Wir werden versuchen im Herbst für ein paar Tage nach Spanien zu gehen, ein Paar Tage nach England, vielleicht ein paar Tage nach Deutschland, vielleicht Frankreich, vielleicht Finnland. Ich weiß nicht. Wir verhandeln momentan mit Leuten in Frankreich, Spanien und England für jeweils vier oder fünf Shows. Das werden dann mehr so lange Wochenendtouren. Aber eine wirkliche Tour mit einer größeren Band wurde uns bisher noch nicht angeboten.

Was ist mit dem Basketball-Ding? Euer CD-Cover zeigt eine Szene aus einem Basketball-Spiel, es gibt Bandfotos auf einem Basketball-Court und Du gebrauchst sogar Begriffe aus dem Basketball in Deinen Songtexten.

Es ist einfach nur Spaß, weißt Du. Wir mögen Basketball und die NBA und das alles sehr. Es ist einfach nur Spaß für uns. Sieh nicht zu sehr auf den Namen. Es ist einfach ein Name, den wir uns vor ungefähr vier Jahren ausgesucht haben und bei dem wir geblieben sind. Die Idee war nun, das auszubauen und ein gutes Thema um die ganze Musik zu haben, alles zusammen passender zu machen. Es erzeugt definitiv ein richtiges Image um die Band.
"Full Court Press" ist ein Ausdruck aus dem Basketball. Es bedeutet: Ein Team greift an und das andere Team verteidigt. Und ab dem Zeitpunkt, wo der Ball im Spiel ist, stürmt das verteidigende Team zum Ball und zu jedem anderen Spieler, verteidigt wirklich hart und versucht sein bestes, um das andere Team nicht punkten zu lassen. Das ist es, worum es bei "Full Court Press" geht. Sich selbst und sein Team mit aller Macht zu verteidigen mit der Absicht, dass Spiel zu gewinnen. Und das Spiel zu gewinnen bedeutet für mich im übertragenen Sinne, im Leben zu gewinnen, was auch immer für Schwierigkeiten kommen werden. Wir dachten, es wäre eine wirklich coole Idee, ein komplettes Basketball-Thema um die CD zu haben. Einfach aus Spaß. Es ist zwar alles gut ausgearbeitet, aber es ist nicht so, dass da eine größere Bedeutung dahinter stecken würde.

Ich denke aber, es ist, wie Eure Musik, auch sehr originell. Viele Bands heutzutage spielen mit Begriffen wie Blut, Tod und Krieg und dementsprechend sehen auch deren Cover aus.

Stimmt. Wir wollten so was auf keinen Fall machen. Wir wollten was eigenes machen. Hier habe ich die CD. Sieh Dir das Cover an. Es steckt voller Energie. Sieh Dir die Bilder an. Es sind alles energiegeladene Bilder. Das ist es auch, was wir vermitteln wollen. Man soll seine Energie darauf konzentrieren, was man tun will und was man für richtig hält und das auch mit aller Kraft durchziehen.

Erkläre den Album-Titel "Live Life Large"!

Es bedeutet, immer für das einzustehen, woran man glaubt und was man für richtig hält. Es bedeutet, konsequent sein eigenes Ding zu machen.

Wenn ich Eure heutigen Konzerte mit denen vergleiche, bevor Euer Album rauskam, dann sehe ich, dass die Leute weniger tanzen. Das ist sicher auch auf die ruhigeren Parts in Euren neuen Songs zurückzuführen. Bringen Eure neuen Songs somit, obwohl sie wirklich gut sind, da nicht auch einen Nachteil für die Band bzw. sind sie nicht irgendwo auch ein Rückschritt, zumindest was die Live-Shows betrifft? Wünscht man sich als Musiker nicht etwas mehr Pit-Action oder mehr Aktivität im Publikum, da dies ja auch ein Indikator dafür ist, wie gut den Leuten die Musik bzw. die Show gefällt.

Die neuen Songs sind eben nicht mehr so tanzbar wie die alten Sachen. Aber das ist uns egal. Uns reicht es, wenn die Leute an der Seite stehen, einfach nur zusehen und ihnen die Musik trotzdem gefällt. Das ist es, was für uns zählt. Das den Leuten die Musik gefällt. Wir sind keine Band wie "Born from Pain", die versuchen, die Musik so brutal zu machen wie möglich, damit die Leute auf den Shows ihre ganze Frustration und ihre ganzen Aggressionen rauslassen, um dadurch einen möglichst großen und harten Pit zu haben. Uns reicht es einfach, wenn den Leuten die Musik gefällt. Auch wenn sie nicht tanzen.

OK. Dann sind wir mit dem Interview so weit durch. Möchtest Du noch irgendwas loswerden?

Erst mal danke ich Dir für das Interview. Bitte gib noch unsere Internet-Addresse mit an: www.fcponline.net. Die Leute sollen sich unsere Seite ansehen, uns eMails schicken oder anrufen und zu unseren Konzerten kommen. Vielen Dank noch mal.


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