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12. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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NIKKI PUPPET
Keine Pornostars, noch nicht die Größten, aber trotzdem total happy!
Roland Wohde
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Wenn eine Debüt CD nur in den höchsten Tönen gelobt wird, man aber auch wirklich etwas Vernünftiges zu hören bekommt ist es auf jeden Fall wert, mal bei der Band anzuklopfen. Frontfrau Nicky gab uns ausführliche Auskünfte über die Entstehung der Band, ihre Musiker, die Songs, deren Inhalte und noch einiges mehr.

Hallo Nikki Puppet!

Erstmal meinen Glückwunsch zu eurem Debüt. Hat mich wirklich gefreut, nach einer alles über den Klee lobenden Labelinfo (was mich immer skeptisch macht) eine solch feine Scheibe in den Player zu bekommen. Wie steht ihr zu solchen Labelinfos (die ja auch auf eurer Homepage zu finden sind)? Macht es die Sache für die Band nicht schwerer, wenn man nur in den allerhöchsten Tönen gelobt wird, was ja leider oft nur den mäßigen Inhalt kaschieren soll?


Nicky: Vielen Dank für die Glückwünsche! Unglaublich happy sind wir darüber, dass unsere CD jetzt erschienen ist! Freut mich, dass Dir unsere Musik gefällt. Die Labelinfos? Ja, ich verstehe, was Du meinst – es klingt vielleicht etwas zu positiv in manchen Ohren, aber – die Labelinfos entsprachen einfach nur der Wahrheit. Als wir damals unsere Demo-CD an den Metal Hammer, ans Rockhard, Metal Inside, Rockszene.de etc. gesendet haben, wussten wir nicht, welche Reaktion darauf folgen würde. Aber es kamen wirklich nur tolle, positive Resonanzen. Natürlich ist das gefährlich, aber was anderes hat man über unser Demo nun mal nicht geschrieben. Der Metal Hammer hat die Demo-CD sofort zur „Demo-CD des Monats Februar 2005“ gemacht – und wie sehr haben Christos und ich uns über den Beitrag von Matthias Mineur gefreut! Danke noch mal an dieser Stelle!!!
Ich denke, Kritiker wird es immer geben. Das liegt in der Natur der Sache. Christos und ich sind davon überzeugt, dass Herzblut, harte Arbeit und der Glaube an eine Sache nicht mäßig sein kann – und das haben wir schließlich investiert, da musste textlich im Info nichts kaschiert werden. Wir leben mit den Kritiken ganz gut.

Da man außer der Tatsache, dass Du und Christos die Band vor zwei Jahren gegründet haben kaum Infos über die Entstehung der Band und die Vergangenheit der Musiker findet, wird es mal Zeit, dass ihr etwas Licht ins Dunkel bringt. Erzähl doch einfach mal, was ihr vorher so getrieben habt (Nicky und Christos). Denn man schaltet ja nicht gleich als allererstes in seiner Musikerlaufbahn eine Anzeige und wartet drauf, dass man durch Zufall die richtigen Leute kennen lernt.

NIKKI PUPPET Nicky: Angefangen habe ich mit einer reinen Frauen-Rockband mit dem schönen Namen „Sharona“ . Female Fronted Rock. Das war eine tolle Zeit. Im Anschluß habe ich lange bei der Band CAYRA die Frontfrau gemacht. Im besagten Jahr 2003 sang ich in einer Band aus Hannover, HUNGRY. Wir machten so richtig old-styled Hardrock und Metal. Da HUNGRY noch einen zweiten Gitarristen suchte, haben wir tatsächlich inseriert. Der erste, der sich meldete, war Christos Mamalitsidis: „Ich bin genau der richtige, ich will das machen!“ Somit traf ich Christos im Frühjahr 2003. Er reiste zu jeder Probe extra aus Braunschweig an. Wir merkten sofort, dass es bei uns musikalisch funkte. Wir konnten zusammen komponieren. Das kollidierte mit den HUNGRY-Metallern, da wir mehr moderne Elemente in unsere Musik bringen wollten und letztlich offen waren für alles. Christos hatte zuvor neun Jahre in der Wolfsburger Punk-Band „Halle 54“ Gitarre gespielt und hatte außerdem viel Banderfahrung aus Rock- und Heavybands, in denen er gespielt hatte, im Gepäck. Ausserdem liebte er Paco de Lucia und seine Flamenco-Gitarre, er ist auch ein richtig guter Acoustic-Gitarrist. So entschlossen wir uns also im Herbst 2003, eine eigene Band zu gründen. Wir komponierten jede freie Minute Songs, um ein Programm auf die Beine zu stellen. Nur zu zweit. Schließlich hatten wir so zwölf passable Rocksongs am Start und suchten nun nach passenden Leuten, um diese Song zu proben und vielleicht mal aufzunehmen – und um wieder eine komplette Band zu werden.
Wir hießen noch einige Zeit HUNGRY, da ich damals Namensgeberin war, aber da wir nun neue Ziele vor Augen hatten, haben wir nach einem neuen Namen gesucht. Während den Demo-Aufnahmen mit Herman Frank im Frühjahr 2004 hat sich der neue Bandname entwickelt, und zwar durch den Song „Puppet on a string“. Ich suchte nach etwas mit „Puppet“, das fand ich für uns passend, zusammen mit Herman kreierten wir „NIKKI PUPPET“.

Und wie seid ihr mit Michael und Anke zusammengekommen? Michael hat ja schon mit so einigen namhaften Musikern und Bands zusammen gearbeitet, wohingegen Anke aufgrund ihres Alters vermutlich noch das Greenhorn unter euch ist, oder?

Nicky: Um die endlose Geschichte, Musiker zu finden, zu verkürzen, schreibe ich von den Musikern, die länger dabei geblieben sind. Zunächst war für Christos und mich Kai Paulmann der richtige Drummer, Kai war der „Prog-Rocker“ unter uns. Er stieß Ende 2003 zu uns, diesmal erfuhren wir von ihm über Freunde, die uns erzählten, dass Kai eine Rockband suchte. Er gefiel uns gut, hatte allerdings seine sehr eigene Spielweise. Am Bass haben wir sehr viele Musiker angetestet – und Ende des Jahres 2003 Wiebke Hempel gefunden! Sie war die Schwester eines uns bekannten Gitarristen und spielte Bass und Cello und war eine kleine Bühnensau, also passte das erstmal gut. Dass wir nun eine gemischte Band waren – 2 Frauen und 2 Männer – tat der Band gut. Es war eine sehr ausgeglichene Stimmung unter uns vieren. Das erste Demo – Herman Frank hat bereits unser erstes 4-Track-Demo produziert, davon berichte ich später mehr - im Frühjahr 2004 spielten wir mit Kai und Wiebke zusammen ein und es folgten viele Live-Gigs. Als jedoch im Oktober 2004 die komplette CD-Aufnahme ins Haus stand wurde klar, wo jeder seine Prioritäten setzen wollte. Wiebke wollte keine Karriere, ihr Beruf stand an erster Stelle und mit Kai hatten wir musikalisch einige Differenzen, was seine Spielweise unserer Songs anging. Wir konnten nicht gemeinsam in eine Richtung schauen. Christos und mir wurde klar, dass wir eine neue Rhythmustruppe suchen mussten. Mit Kai und Wiebke sind wir nach wie vor befreundet, sie haben uns in einer wichtigen Zeit sehr unterstützt. Aber wir brauchten natürlich Musiker, die das gleiche Ziel hatten wie wir und die sehr songdienlich spielen konnten. Tja, somit haben wir wieder inseriert, Zettel aufgehängt und was man so alles tut, um Leute zu finden. Ende Oktober 2004 kristallisierte sich die neue Band heraus: Anke Sobek war zwar der Youngstar, aber sie war unglaublich ehrgeizig und hatte genug Band-Erfahrung, da sie zuvor vier Jahre bei der Band „Schierling“ gemuckt hatte, und sie konnte gut Bass spielen. Wir haben sie wieder über eine Zettel-Such-Aktion gefunden. Diesmal hing er im PPC in Hannover und sie rief mich gleich an. Wir suchten aber auch ausschließich eine Frau aufgrund der sehr guten Banderfahrung mit Wiebke. Anke hatte wie wir das gleiche Ziel, sie konnte spielen und Backings singen, das passte perfekt. Michael Wolpers war in der Musiker-Szene schon jemand mit Namen, er hat für viele bekannte Bands schon Live- und Studioarbeit vom Feinsten geleistet. Ich sah ihn bei einem Konzert Anfang Oktober 2004 mit einer Band live spielen, und er groovte einfach wie Schwein, die Leute im Publikum haben getanzt und abgebangt. Genau so einen Trommler haben wir uns für die Band gewünscht. Ich habe ihn einfach gefragt – er hörte unser Demo und sagte zu. Wir haben uns tierisch darüber gefreut. Gemeinsam schauten wir nun in eine Richtung. NIKKI PUPPET

Wenn man sich eure Liste an Gigs anschaut fällt auf, dass die CD Kaserne in Celle, in der auch die Release Party stattfinden wird, so was wie eine zweite Heimat für euch zu sein scheint. Was verbindet euch mit der Location?

Nicky: Celle ist schon zweite Heimat für uns, dort haben wir uns auch einen Namen gemacht. Ich muß der CD-Kaserne mal ein Lob aussprechen. Kai Thomsen und seine Crew tun unglaublich viel für Newcomer-Bands, das gibt es in Hannover zum Beispiel kaum noch. Die Location ist toll, die Werbung stimmt, Bühne groß, Licht und PA sind immer prima, der Sound ist gut und es eignet sich einfach für viele Arten von Events – vom Rock-Konzert bis zur bestuhlten Halle und einem „Friday Night in Celle“, dem legendärem Acoustic-Event von Paco de Lucia, John McLaughlin und Aldi Meola nachempfunden, auch wenn an den Acoustic-Gitarren dann Christos Mamalitsidis, Henning Rühmenapp (Guano Apes) und Kai Thomsen, der Chef der Kaserne selbst, die Akkorde zupfen.
Es gefällt mir einfach, welche Möglichkeiten die CD-Kaserne bietet und dass sie immer fair sind. Celle brennt ;-) Sowas würde ich mir für Hannover wieder wünschen!

Und da wir gerade bei Liveauftritten sind. Auf eurer Seite kann man nachlesen, dass ihr alle eure Konzerte nur mit eigenem Material bestreitet. Euer Debüt ist aber (wie auch von mir in meinem Review bemängelt) leider nur sehr kurz. Ihr müsst doch aber noch mehr Material in der Hinterhand haben, oder spielt ihr immer nur 30 Minuten mit denselben Songs? Was logischerweise zur Frage führt, warum nicht zwei oder drei Songs mehr den Sprung auf die CD geschafft haben.

Nicky: Oh ja, wir haben weit mehr Material als diese 33 Minuten, die auf der CD sind. Unser Live-Programm ist normalerweise c.a. 1,5 Stunden lang. Wenn man unsere Unplugged-Songs noch mit dazu nimmt, ist unser Programm noch länger – ohne etwas dabei zu covern. Die CD „Puppet on a string“ hat „nur“ 10 Songs, aber alle sind kurz und knackig gehalten, keine Soli oder andere Passagen sind endlos in die Länge gezogen. Wir haben speziell darauf geachtet, dass man unsere Musik auch im Radio spielen könnte. Ich persönlich lege mehr Wert auf Qualität und nicht auf Quantität. Wir haben seinerzeit 10 Songs ausgesucht, die es sein sollten, anstatt mit B-Nummern die Plattenlänge aufzufüllen. Aber die nächste CD soll natürlich 11 oder 12 Titel bekommen, damit der Kritikpunkt der Kürze wegfällt :-)

Die Scheibe wurde von Herman Frank produziert, gemixt und gemastert, was für eine so junge Band ja ungewöhnlich ist. Wie ist er auf euch aufmerksam geworden? Oder kanntet ihr ihn schon vorher?

Nicky: Herman Frank kannten wir natürlich durch Victory und Accept und wir wussten, dass er in der gleichen Stadt lebt wie wir. Als wir im Frühjahr 2004 ein Demo aufnehmen wollten überlegten wir, ob wir ihn einladen sollen, da wir hörten, er sei auf der Suche nach Bands mit denen er arbeiten kann und die er produzieren wollte. Wir wagten es einfach, riefen ihn an. Kurzum luden wir ihn in den Proberaum ein und spielten ihm unser Material vor. Herman fand das Material gut und gab uns einen fetten kreativen Schub! Wir feilten an den Songs, suchten nach den richtigen Sounds und verbrachten wirklich jede freie Minute im Proberaum. Danach ging es ins ARENA 20 Studio von Herman Frank und wir spielten binnen kurzer Zeit 4 Demo-Tracks ein. Zu dieser Zeit spielten Kai Paulmann und Wiebke Hempel noch bei uns in der Band. Dann machten wir uns daran, unser Line-Up für Live-Konzerte auszubauen. Wir hatten viele Gigs im Sommer und spielten überall dort, wo es eine Steckdose gab. Im Oktober 2004 haben wir im Musikzentrum die Bands Slutfreaks und The Ordeal supportet, Herman sah uns live und er bot an, gemeinam eine komplette CD aufzunehmen. Wir waren natürlich Feuer und Flamme! Einen Monat brauchten wir, um Anke und Michael zu finden, da es mit Kai und Wiebke ja nicht weitergehen konnte. Im Hinblick auf die CD konnten wir unseren neuen Drummer Michael Wolpers einarbeiten, der nun gerade erst in die Band eingestiegen war. Anke Sobek war auch neu in unserer Band, und sie hatte nun die Bassparts von Wiebke einzuspielen. Wir wuchsen also erstmal mit dem Einspielen einer CD zusammen. Das lief zügig, denn die beiden neuen Leute erwiesen sich als sehr professionell.

Um unseren Lesern einen groben Anhaltspunkt zu geben was sie bei Nikki Puppet erwartet, habe ich euren Sound als groovebetonten, modernen Rock bzw. Guano Apes meets Rockbitch bezeichnet. Kann man das aus eurer Sicht so stehen lassen?

NIKKI PUPPET Nicky: Natürlich sind wir weder die Guano Apes noch Rockbitch! Ich denke, wir haben da unseren eigenen Stil, den „Nikki-Puppet-Stil“ eben, der weder an die Apes noch an Rockbitch erinnert. Die Größe der Apes muss man erst mal erreichen, davor haben wir natürlich Respekt, und wie Pornostars like Rockbitch benehmen wir uns auf der Bühne nicht. Trotz Frauen in der Band ;-). Groovebetonter, moderner Female-Fronted Rock ist mir als Bezeichnung lieber anstatt uns in irgendeine Schublade mit anderen Bands zu stecken. Wir wollen nur, dass unsere Musik ehrlich ist, brennt und dass es dem Publikum Spaß macht, NIKKI PUPPET zu hören und zu sehen.

Auf eurer Seite bist Du und Christos als Komponisten aufgeführt, wobei ihr beiden ja eure Wurzeln (wenn man mal von Christos Fabel für Flamenco absieht) zumindest zum Teil im guten alten, dreckigen Rock `n`Roll habt. Neben dieser Grundzutat findet man aber auch viele moderne Elemente in eurer Musik, die zum Teil auch andere Vorlieben von Dir wie Skunk Anansie durchschimmern lassen. Inwiefern bringen sich denn die anderen beiden Bandmitglieder ins Songwriting mit ein, und wie läuft dieser Prozess bei euch ab?

Nicky: Meistens schwebt mir eine Melodie – ein Refrain, eine Strophe oder sogar beides - im Kopf herum. Dann rufe ich Christos an damit wir uns treffen und er die richtigen Riffs und Akkorde zu der Melodie findet. Zusammen entstehen die Parts eines neuen Songs. Wenn wir merken, es wird eine B-Nummer, dann kommt das Ding gleich in die Tonne. Bleibt aber die Begeisterung, dann feilen wir weiter.
Schließlich nehmen wir den Song meist mit Acoustic-Gitarre und Gesang schnell auf und hören uns das Grundgerüst an. Wenn wir dann immer noch begeistert sind spielen wir den Song Anke und Michael vor. Und dann geht’s ans Eingemachte. Die beiden bringen sich voll ein, wenn ihnen unsere Ideen gefallen. Schließlich entsteht ein neuer NIKKI PUPPET Song. Manchmal kommt auch Christos mit Riffs oder einem fertigen Grundgerüst in den Proberaum, dann lassen wir uns auf seine Idee ein und jeder gibt seine Ideen dazu.
Wir sind ja noch nicht so lange mit Anke und Michael zusammen. Ich denke, dass da noch einiges passieren wird was das Komponieren angeht. Bislang waren Christos und ich die Songschreiber. NIKKI PUPPET

Und da wir grade bei den Songs sind. Erzähl doch auch mal was zum textlichen Inhalt der Songs, die ja hauptsächlich von zwischenmenschlichen Beziehungen handeln und frustriert sowie melancholisch, aber auf der anderen Seite auch kämpferisch daherkommen.

Nicky: In Kurzform:

1. Puppet On A String
Marionette sein oder nicht? Jemand anderen retten, der sich nicht selbst retten will?
Entscheidungsfindung im Konflikt mit Gefühlen, gegen die man sich kaum erwehren kann, weil man emotional gebunden ist.
2. Sirens
Ich hör die Sirenen, sie heulen in der Nacht…Metapher. Die Sirenen sind Angstgefühle, die aus dem Inneren kommen und der Song beschreibt, wie es sich innen anfühlen könnte, wenn man durchdreht, wenn man total ausser Kontrolle gerät, etwas in einem stirbt
3. Synchronized
Männer und Frauen sprechen zwei verschiedene Sprachen. In diesem Song wird der Wunsch deutlich dass Mann und Frau miteinander kommunizieren zu können und sich dabei wirklich verstehen.
4. I Feel Unreal
Willkommen in der unwirklichen Welt, in der per SMS geschrieben, via Internet kommuniziert wird, in der die Machthabenden entscheiden und wir fast zu bequem sind, uns dagegen aufzulehnen. Beschreibung des Weltbildes von heute und den Versuch, daran zu rütteln
5. Grumpy Face
Ich sehe Dein grimmiges Gesicht, es bringt mich zum lächeln. Hey, sagt dieser Song, lach doch auch mal über Dich selbst. Nimm nicht alles so tierisch Ernst.
6. Another World
Der Wunsch nach einer anderen Welt, in der man wach und real leben kann, sich nicht wegträumen braucht. In der die Menschen sich umeinander kümmern, einen nicht im Regen stehen lassen. Aufwachen – sich umschauen, was wirklich abläuft und nicht wegschauen, weil wir nur das sehen, was wir sehen wollen.
7. Ignorance
Verlust, verlorene Liebe durch die Ignoranz des anderen, im übertragenen Sinne geht es auch allgemein um Ignoranz in anderen “gemeinsamen” Bereichen.
8. Enjoy
Lust, Liebe, Sex, Genuss. Enjoy me – lass es zu und Deinen Gefühlen freien Lauf
9. Stand Here This Way
Zusammenhalt. Gemeinsam gegen etwas angehen, zusammen Stärke beweisen, ein Ziel haben, für das es sich lohnt zu leben, egal, was die anderen sagen.
10. Insignificant
Song über Missbrauch, Misshandlung und die letztendliche Genesung.

Und wenn ihr mir zum Schluss auch noch verratet, von wem die Comics auf eurer Homepage sind, soll es das auch vorerst mal gewesen sein. Ich wünsch euch viel Spaß bei der Releaseparty und bin gespannt, wie es mit euch weitergeht. Vielleicht sieht man sich ja mal die Tage on the road.

Nicky: Die Comics entspringen dem Gehirn einer genialen Sängerin aus Celle: Claudia Fraatz. Sie hat das besondere Auge für Kleinigkeiten und erkennt sofort den Humor darin. Da NIKKI PUPPET eine ziemlich lustige Truppe ist, allen voran Spaßvogel und Supergitarrist Christos, hat Claudi uns gleich ein paar Comic-Strips gewidmet. Ich wünschte, sie würde da mehr draus machen! Ja, vielen Dank für dieses Interview, wir freuen uns und senden dicke Grüsse an die Leser! Keep on rocking and stay hungry!

Danke für das Interview
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