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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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MADBALL
Mal wieder zurück
Thomas Roos
www.madballnyhc.com


Im April 2001 begab sich eine der populärsten NYHC-Bands auf ihre Abschieds-Tournee durch Europa. Selbst diese wurde damals aufgrund von Besetzungsproblemen fast noch gecancelt. Anschließend wurde die Möglichkeit, sich irgendwann noch einmal zusammen zu finden, permanent mit Nachdruck ausgeschlossen. Gut zwei Jahre später sind sie plötzlich doch wieder da, touren erneut durch Europa und haben zudem noch große Pläne für die Zukunft. Das mag alles sehr widersprüchlich erscheinen und sicher auch einige Verwunderung hervor rufen. Neben manch anderen Dingen werden deshalb aber auch die Hintergründe dieser Reunion in dem folgenden Interview, welches ich zu Beginn der Tour am 23.06.03 im Weinheimer Cafe Central geführt habe, etwas näher beleuchtet. Aber wie auch immer diese aussehen, in einer Sache ist sich die Fangemeinde jetzt schon einig: Hier erlebt man nicht eine dieser überflüssigen Wiedervereinigungen, von denen man im Laufe der Zeit schon so einige gesehen hat, sondern ein echt dickes Ding. Schließlich handelt es sich bei "Madball" auch um eine Band, die sich während all der Jahre und mit zunehmender Popularität stets selbst treu geblieben ist. Das Interview wurde in der Sitzecke des Tourbusses geführt und Gesprächspartner waren dabei Freddy, Hoya und Mitts. Eigentliches Sprachrohr war allerdings Freddy, während Mitts sich standesgemäß kaum zu Wort gemeldet hat und Hoya hauptsächlich damit beschäftigt war, Joints zu drehen und diese auch zu rauchen.


Vor zwei Jahren habt Ihr eine Tour gemacht, die als Eure letzte Tour überhaupt proklamiert war, und im Anschluss daran hat sich "Madball" aufgelöst. Jetzt seid Ihr wieder zurück. Wie kommt das? Ich kann mich erinnern, dass Ihr einige Besetzungsprobleme hattet was Euren Schlagzeuger und Euren Gitarristen betraf. Jetzt füllen Mitts und Rigg von "Skarhead" diese Positionen aus. Hat der "Skarhead"-Split den Weg für die "Madball"-Reunion geebnet?

Freddy: Nein, nicht wirklich. Grundsätzlich sind Mitts und Rigg nun Teil der Familie und füllen nicht einfach etwas aus. Mitts hat bereits unsere letzte Tour mit gemacht. Rigg hatte ein bisschen was mit "Hatebreed" und "Skarhead" gemacht und wurde dann einfach bei uns eingesetzt. Aber die Entscheidung, das erneut zu machen, kam aus unserer eigenen Leidenschaft heraus, diese Art von Musik zu spielen. Wir hatten zwar Probleme und hatten die Sache beendet, aber wir hatten dann auch viel Zeit, noch mal wirklich darüber nach zu denken und haben realisiert, dass wir das Ende ein wenig zu früh herbei gerufen hatten. Wir haben noch eine Menge mehr zu bieten und wir haben noch eine Menge zu tun.

Eure letzte Tour musste aber fast schon gecancelt werden, weil die entsprechenden Leute kaum aufzutreiben waren. War es wirklich so schwer für "Madball", eine der größten HC-Bands aus NY und außerdem einer der populärsten HC-Acts überhaupt, neue Mitglieder für die offenen Positionen zu finden? Ich schätze, jeder, der HC macht, würde überglücklich sein, die Gelegenheit zu bekommen, in "Madball" zu spielen. Und ich weiß, es gibt sehr viele HC-Musiker in NY.

Hoya: Es ist mehr als nur Songs zu spielen. Jeder könnte einen "Madball"-Song spielen. Aber jemand, der cool ist, der mit allen gut auskommt, der touren kann und der mental damit umgehen kann, ist nicht leicht zu finden. Es ist leicht zu sagen, dass man liebend gerne spielen würde. Aber man muß auch hinter diese Aussage blicken. Das ist der Grund, warum so viele Leute keine Band haben oder eine Band hatten, die auseinander gebrochen ist. Sie können nicht damit umgehen.

Freddy: Es ist schwer, diesen Family-Spirit zu finden. Du kannst vier großartige Musiker haben, aber wenn sie sich alle gegenseitig hassen, dann ist es einfach nur irgend eine Combo. Letztes mal war glücklicherweise Mitts gerade am Start, als wir einen Gitarristen brauchten. Aber es war schwer, einen passenden Drummer zu finden, bis wir schließlich auf Riggs gestoßen sind. Wir haben alle möglichen Leute ausprobiert, aber in einer Band zu spielen, ist nicht so einfach, wie es sich alle vorgestellt haben. Ich bin sicher, dass viele gerne bei uns mit spielen würden, aber es ist nicht so einfach, jemand zu finden, der wirklich rein passt. Aber jetzt haben wir das. Und ich gehe nicht weiter auf die Vergangenheit ein. Wir hatten unsere Probleme und wir hatten unsere Gründe, es zu beenden. Aber das ist jetzt vorbei.

Gab es denn noch andere Gründe für den Split? Vor Eurer letzten Tour warst Du im Gefängnis, weshalb diese auch verschoben werden musste. Es gab einige Gerüchte, dass auch der Split etwas damit zu tun hatte.

Madball

Freddy: Ich musste für einige Monate ins Gefängnis und das legte uns eine Zeit lang lahm. Wir hatten unsere neue Scheibe "Hold It Down" raus gebracht und der Gefängnisaufenthalt verlangsamte alles sehr. Aber das war nicht der Hauptgrund. Was das Ding tatsächlich tötete, war die Thematik der schlechten Mitglieder und gecancelten Tours. Dies kombiniert mit vielen anderen Kleinigkeiten führte zur Auflösung. Hauptsächlich war es das Gefühl der auseinanderfallenden Familienstruktur. Und wir fragten uns, warum wir weiter machen sollten, wenn es sich nicht mehr so anfühlt, wie wir es gewohnt waren. So fühlten wir uns zu dieser Zeit. Aber hey: Wir sind menschliche Wesen, Gefühle ändern sich. Auch die rechtlichen Probleme verschwinden wieder.

Als "Madball" als Nebenprojekt von "Agnostic Front" gestartet und 1989 die "Ball Of Destruction"-7" veröffentlicht wurde, warst Du gerade mal zwölf Jahre alt. Wie war es, in diesem jungen Alter Sänger einer HC-Band mit solch populären Mitgliedern zu sein?

Freddy: Es war cool, eine großartige Erfahrung. Nur deshalb bin ich jetzt hier. Was kann ich weiter sagen? Mein Bruder gehört offensichtlich zur Familie, aber all diese Jungs waren wie Familie. Es war cool, dass sie dies für mich getan haben. Und es ist cool, dass ich in den HC rein gefunden habe. Es hat mir geholfen, die Person zu werden, die ich jetzt bin.

Auf Euren ersten Releases "Droppin' Many Suckers", "Set It Off" und "Demonstrating My Style" hattet Ihr jeweils einen "Agnostic Front"-Cover-Song drauf. Als "Droppin' Many Suckers" veröffentlicht wurde, waren "Agnostic Front" noch aktiv. Die beiden erwähnten Alben kamen während ihrer Auszeit raus, aber es haben noch immer "Agnostic Front"-Mitglieder in Eurer Band gespielt. Auf der "Look My Way" war kein AF-Cover mehr zu finden. Spiegelt das in einer gewissen Weise den Prozess wieder, als ein Nebenprojekt begonnen und sich zu einer eigenständigen und einer der populärsten HC-Bands überhaupt entwickelt zu haben?

Freddy: Ich persönlich denke, dass "Madball" nach der ersten 7" ein eigenständiges Ding geworden ist. Sie bestand nur aus alten AF-Songs und all den Jungs aus "Agnostic Front". Auch auf der zweiten 7" waren die Jungs von AF vertreten, aber ab diesem Punkt begann es, musikalisch etwas anderes zu werden. Unser eigener Stil begann sich zu formen. Zu dem Zeitpunkt, als wir "Set It Off" gemacht haben, wurde es gänzlich unser eigener Stil. Wir hatten Hoya gleich nach der zweiten 7" dabei und er brachte ein neues Element in die Band. Und obwohl die restlichen Jungs von "Agnostic Front" waren, wurde es eine eigenständige Sache, weil es bei AF anfing, Probleme zu geben und jeder dort sein eigenes Ding machen wollte. Für die AF-Mitglieder, die auch bei uns spielten, bekam "Madball" dann Priorität. Gemessen an dem Sound, denke ich, dass "Madball" gleich nach der zweiten 7" begonnen hat, sich zu einem eigenen Ding zu entwickeln. Wir waren immer noch als ein Nebenprojekt von "Agnostic Front" bekannt und jeder wusste von meinem Verhältnis zu meinem Bruder und dies alles, aber so zwischen 1993/1994 begann "Madball" ein eigenes Ding zu werden.

Die Abkürzung Eures Crew-Namens steht für "Doc Marten Skinheads". Es ist eine Crew, die schon seit langer Zeit besteht. Wenn ich mir die heutigen Bands und Mitglieder dieser Crew ansehe, dann gibt es glaube ich niemanden mehr, der noch "Doc Martens" trägt und ich kann auch nicht einen einzigen Skinhead ausmachen. Ist der Name heutzutage nicht überholt?

Freddy: Der Name hatte immer viele Formen. "Doc Marten Skinheads" ist einer davon, denn als es damals anfing, haben sich viele Leute auf diese Weise gekleidet. Es war kein politisches Ding. Kein Nazi- und kein Sharp-Bullshit. Es war ein Stil der Kleidung.

Hoya: Es steht in Verbindung mit NYHC. Es waren keine politischen Skins. HC-Leute trugen Docs, sie trugen Jeans, aber vielleicht auch zusammen mit einer gewöhnlichen Jacke. Es war einfach Teil des NYHC.

Freddy: Aber mit der Zeit ändern sich die Dinge. Es hat sich in viele verschiedene Sachen weiter entwickelt.

Aber Ihr verwendet den Namen "Doc Marten Skinheads" auch heute noch.

Freddy: Die Abkürzung geht mit vielen Namen einher.

Hoya: Aber das ist nicht der wirkliche Name. "Doc Marten Style" ist der richtige Name. "Doc Marten Skinheads" war der Beginn des Variations-Spiels. Wir gaben der Abkürzung Namen wie "Drugs, Money, Sex" oder all die anderen.

Eure frühen Veröffentlichungen und besonders Eure ersten beiden Alben haben in der Szene wie eine Bombe eingeschlagen. Aber mit Eurem dritten Album "Look My Way" konntet Ihr nicht wirklich das weiterführen, was Ihr mit Euren ersten Releases begonnen hattet. Es fehlte ein wenig die Power und der Drive, für den "Madball" bekannt geworden sind. Mit dem letzten Album "Hold It Down" habt Ihr diese Power und den Drive wieder gefunden. Die Songs des "Look My Way"-Albums habt Ihr auch komplett aus Eurem Live-Set geschmissen. Wie könnt Ihr Euch dieses kleine Tief in Eurer Diskographie erklären, wenn Ihr heute zurück schaut?

Freddy: Wenn ich jetzt darauf zurück blicke, denke ich, es war nicht wirklich ein schlechtes Album. Ich finde, es war ein passables Album. Die Produktion hätte etwas druckvoller sein können. Es ist ein wenig zurückgelehnter als gewöhnlich, aber wenn ich jetzt an die Songs denke, dann finde ich, dass es zu dieser Zeit ein paar wirklich gute Songs waren.

Mitts: Alle Bands, die es jetzt gibt, hören sich nach dieser Platte an.

Hoya: Wir hätten ein paar mehr schnelle Songs verwenden können. Aber die Songs sind immer noch hart.

Mitts: Als ich die Platte hörte, war ich verdammt beeindruckt.

Freddy: Es spiegelte die Zeit wieder. Wir haben ein paar verrückte Zeiten durch gemacht, haben das Album im Winter aufgenommen und befanden uns mehr in einer Art depressivem Zustand. Aber das bedeutet nicht, dass die Songs schlecht waren. Die Songs waren gut. Nur die Produktion war vielleicht etwas anders als gewohnt.

Madball

Ich mag die Platte. Sie ist besser als das meiste, was andere Bands spielen. Aber im Vergleich zu den anderen "Madball"-Alben...

Hoya: Ich weiß genau, was Du meinst. Die Platte bewegt sich durchgehend auf einem Level. Wir hatten nicht so viel Abwechslung darauf wie auf "Hold It Down". Dort haben wir schnellen Old Style und wir haben auch New Style Crossover. Aber die "Look My Way" vermittelt ein durchgehend gleiches Gefühl und gehört noch immer zu meinen Lieblingsplatten.

Mitts: In den Staaten ist es auch die populärere Platte. Als sie raus kam, habe ich diese Typen gerade kennen gelernt und kam mehr aus der Position eines Fans. Und ich denke, es ist eine großartige Platte. Ich finde, sie ist genau so gut, wenn nicht sogar besser, als die beiden vorigen. Was Du sagtest, ist eine Frage der Sichtweise.

Hoya: Und außerdem ist es eine Platte aus der Zeit, als Europa eher für einen Punk-HC-Sound bekannt war, während in den Staaten eher der neuere Stil und der Crossover-Sound populär waren. Zuhause hören viele der Kids, die heute zu Shows gehen, auch lieber Songs von der "Look My Way" als von der "Hold It Down".

Freddy: Die Platte war ihrer Zeit voraus. Auch wenn die Leute sie nicht gemocht haben, als sie raus kam, weil es nicht das war, was sie von "Madball" gewohnt waren, kommen heute Mitglieder der bekanntesten Bands, die es derzeit gibt, zu mir und sagen, dass "Look My Way" ihr Lieblingsalbum ist.

Hoya: Und wir haben die Songs dieser Platte jetzt wieder im Set. Ich weiß nicht, warum wir sie weggelassen haben, aber wir haben so viele Songs, dass wir manchmal welche vergessen. Wir haben zwar ein Album, dass wir vernachlässigt haben, aber es ist immer noch hier. Wir wollen mehr mit den Leuten spielen. Wo immer sie hingehen, variieren wir etwas. Wir spielen immer so, wie wir es möchten. Es sei denn, dass gerade ein neues Album draußen ist. Dann spielen wir es natürlich auch. Aber heute Abend wirst Du "Look My Way" hören.

Kurz bevor "Look My Way" veröffentlicht wurde, habt Ihr auch noch eine 7" namens "Been There, Done That" raus gebracht. Der Titel-Song war auch auf dem Album, aber sie beinhaltete zudem noch zwei unveröffentlichte Stücke. Warum habt Ihr eins davon, nämlich "Thinking To Myself", zwei Jahre später noch mit auf Euer nächstes Album gepackt?

Freddy: Ich weiß nicht genau. Vielleicht weil wir es nicht auch noch mit auf die "Look My Way" gepackt haben, entschieden wir uns, es auf der "Hold It Down" noch mal raus zu bringen.

Hoya: Wir mochten den Song nämlich so sehr, dass wir fühlten, er sollte auf einem Album sein. Und wir haben es getan. Ganz einfach.

Freddy: Es war immer ein Song, den wir mochten. Aber wir konnten nur einen Song der 7" auf die "Look My Way" packen. Also haben wir diesen beim nächsten Album verwendet. Es war wie eine Art Song, der beim Mischen verloren ging. Er war auf einer 7", einer Single, aber niemand kannte ihn wirklich. Wir fanden, dass dieser Song mehr Aufmerksamkeit verdient hat und so haben wir ihn auf das Album gepackt.

Die ersten drei Alben wurden auf "Roadrunner" veröffentlicht. Das letzte kam auf "Epitaph" raus. Hatte dieser Label-Wechsel etwas mit der Tatsache zu tun, dass "Agnostic Front", die Band Deines Bruders, ebenfalls bei "Epitaph" unter Vertrag war?

Freddy: Nein. Er hat uns geholfen, diesen Deal mit "Epitaph" zu bekommen. Das muß ich ihm anrechnen. Aber er hat uns diesen Deal nicht verschafft. Sie waren ohnehin an uns interessiert, als wir uns entschlossen, "Roadrunner" aus vielen anderen Gründen zu verlassen. Wir wollten nicht mehr auf "Roadrunner" sein, denn wir wurden dort in ein hinteres Regal verlagert. Sie haben sich mehr auf die neuesten Metal-Trends oder was auch immer konzentriert und begannen, "Madball" zu vergessen. Also sagten wir uns, dass wir da raus wollten, bevor wir ganz in Vergessenheit geraten. Wir wollten irgendwo sein, wo wir dem Label wichtig sind. Und sie waren das Label, welches das größte Interesse gezeigt hat. Und wir fühlten, dass sie vielleicht unsere Anhänger diversifizieren können. Wir dachten, sie könnten vielleicht das Interesse der Westküste, anderer Anhänger und anderer Genres wecken. Es hat zwar nicht so funktioniert, wie wir das erwartet hatten. Aber es war okay.

Hoya: Wir haben keinen Beef mit "Epitaph". Denn eigentlich können wir auch nicht genau sagen, wie es sich hätte entwickeln können, da wir uns aufgelöst haben, gleich nachdem das Album raus gekommen ist. Mit dem Label ist alles cool. Da gibt es keine Probleme. Aber nun sind wir wieder zusammen und haben uns gefragt, warum wir nicht mit allem von neuem anfangen sollen. Vom Nullpunkt an ohne Label und ohne alles. Und alles war cool.

Freddy: Wir haben im Moment also kein Label. Wir haben die eine Platte mit "Epitaph" gemacht und es hat nicht funktioniert. Wir hatten unsere Probleme und haben uns aufgelöst und jetzt sind wir ohne Label.

Ohne Label? Ich habe gehört, dass ein neues Album auf "Bridge 9" raus kommen soll.

Freddy: Die Chancen dafür stehen bei 90%. Aber man weiß nie, was passieren kann. Deshalb werde ich nicht sagen, dass es definitiv dazu kommen wird und nachher klappt irgendwas nicht. Aber es sieht zumindest so aus. Sie sind das richtige Label für uns. Es ist ein aufsteigendes Label für HC und heavy music. Und es sieht so aus, als wäre es jetzt genau das richtige Ding für uns.

Madball

Können wir den gleichen Stil erwarten, für den "Madball" jetzt seit so vielen Jahren bekannt und beliebt ist oder können wir ein paar Entwicklungen oder sogar Veränderungen in Eurem Stil erwarten?

Freddy: Wir werden wie "Korn" klingen.

Hoya: Ja..haha.."Korn" gemischt mit "Kiss" und ein klein wenig "Milli Vanilli".

Freddy: Du kannst "Madball" erwarten.

Hoya: Es wird das einhundertfache von "Hold It Down". Aber einfach Hardcore. Kein Scheiß, kein verficktes experimentelles Album. Es wird hart sein.

Freddy: Ja, Du kannst "Madball" erwarten. Du wirst "Madball" hören für das Jahr zweitausend...was auch immer. Eben genau für das Jahr, in dem es auch raus kommt. Es wird heavy sein, es wird schnell sein, es wird alle nötigen Elemente beinhalten. Und ich hoffe, dass die Leute es mögen werden. Ich denke, dass wird der Fall sein.

Der Name Eurer Website lautet www.madballnyhc.com. Wußtet Ihr, dass auch eine Website mit dem Namen www.madballnyc.com existiert, welche aber eine private Porno-Seite einer Frau namens "Naughty Allie" ist?

Freddy: Hahaha...Nein...haha..

Hoya: Ich sah einmal eine solche Website. Ich weiß den Namen nicht, aber sie hatten unseren Madball da. Eine Porno-Seite, die unseren Madball verwendet. Wie auch immer so ein Scheiß rechtlich aussieht, es ist eine von diesen Sachen, gegen die man nichts machen kann.

Ich bin nämlich gestern auf dieser Seite gelandet. Zur Vorbereitung des Interviews wollte ich auch Eure Homepage auschecken, aber ich wusste den Namen nicht. Ich hab es dann einfach mal mit www.madballnyc.com versucht und war plötzlich auf der Seite von "Naughty Allie".

Mitts: Viele Porno-Seiten verwenden Namen, die in Verbindung mit etwas anderem stehen. Eben genau aus diesem Grund. Man gibt versehentlich etwas falsches ein und befindet sich plötzlich auf einer Porno-Seite. Sie tun das mit Vorsatz.

Letzte Worte?

Hoya: Wir sind zurück. Wir kommen im November wieder für die "Eastpack"-Tour. Verpasst die nicht. Wir werden neue Musik dabei haben und neue Songs spielen. Wahrscheinlich werden wir dann auch ein neues Label haben. Wir werden noch eine andere Band namens "Hazen St." machen. Zwar kein HC, aber mit einem Haufen anderer Jungs. Wir haben also eine Menge Scheiß am laufen.

Freddy: Madball kommt stark zurück. Haltet Euch bereit dafür!

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