Navigation
                
17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Band
Titel
Autor
Homepage
>> Als E-Mail versenden
CATARACT
Hardcore oder Metal? Oder was?
Thomas Roos
Homepage suchen ...


Im Laufe der Zeit hat sich immer mehr Metal in die HC-Szene eingeschlichen. War dies vor einigen Jahren noch nur an der Musik festzumachen, so verschwimmen die Grenzen immer mehr. Mittlerweile wurde dadurch sogar eine eigene Musiksparte geschaffen und der "Metalcore" erfreut sich derzeit grter Beliebtheit. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich neben den bekannten Gren aus deutschen Landen wie Caliban oder Heaven Shall Burn auch deren ehemalige Label-Mates aus der Schweiz in die erste Riege spielen knnen. Dabei gehren Cataract zu den von mir mit Abstand am hchsten angesehenen Bands dieser Sparte, whrend ich fr andere nur tiefste Verachtung brig habe. Die Hintergrnde dafr sowie die positiven und negativen Aspekte der genannten Entwicklung beleuchtet das folgende Interview mit Drummer Ricky Drst.

Erst mal zu Eurem Namen. Der hat bersetzt ja zwei Bedeutungen: Wasserfall oder Grauer Star. In Hinblick auf welche der beiden Bedeutungen habt Ihr Eure Band benannt und aus welchen Grnden habt Ihr den Namen danach ausgesucht?

Die Wahl geschah nicht aufgrund einer bestimmten Bedeutung. Wir suchten einen Namen der kurz und prgnant war und nicht gleich Rckschlsse auf die Musik zulie, da war Cataract genau das richtige. Natrlich haben wir uns auch nach der Bedeutung erkundigt, aber beide, die du genannt hast, haben unsere Entscheidung nur bestrkt. Es gibt brigens ein sehr cooles Bild von H.R. Giger namens "Cataract", also wenn ich jetzt etwas whlen msste, dann dieses Bild.

Ihr hattet immer schon einen deutlichen Metal-Einflu vorzuweisen, habt Euch musikalisch aber mittlerweile vom HC weg in Richtung Metal entwickelt. Wie kam es dazu?

Cataract

Das ist ein heies Thema wie wir gemerkt haben. Bei den Reviewern scheiden sich da die Geister, manche sehen einen Schritt vom doch relativ experimentellen und somit Metal-lastigen "Great Days"-Album zurck zu unserem frheren Material, sprich "Golem". Andere wie Du (unterstelle ich Dir einfach mal) empfinden die neue Scheibe als total Metal-lastig. Ich persnlich schere mich eigentlich nicht so um die genaue Spartenzuteilung, im Gegenteil, je weniger uns die Leute einordnen knnen, um so mehr Freiheiten genieen wir. Wir wollen uns eigentlich der Schubladisierung entziehen, denn wir wollen nicht ne "Metalcore"-Band sein fr "Metalcore-Freaks", wir wollen eine Band sein, die sich jeder anhren kann, der Bock drauf hat, egal ob er nun eher Old School Hardcore, Metal, Crust, Crossover oder was auch immer hrt.
Ich empfinde "Triumph" als unser Hardcore-lastigstes Album und begrnde das mit den Kompositionen. Metallisch klingt das ganze wohl wegen den druchgestampften Drums und den auf den Punkt gesungenen Vocals... und wohl wegen der Produktion.

Sowohl HC als auch Metal werden von der jeweiligen Szene als Einstellungssache und Lebensweise angesehen. Wo seht Ihr Euch heute?

Diese ganze "Zuteilung" erscheint mir eher als Sackgasse denn als fortschrittlich. Wenn du deine Szene als einzig wahre propagierst, sprichst du damit allen anderen Szenen diesen Anspruch ab. Global gesehen tun dies die Religionen, sie wollen zwar niemandem was Bses, aber was tatschlich passiert, steht in der Weltgeschichte niedergeschrieben. Ich persnlich tue mich schwer, mich fr eins von beiden zu entscheiden, da ich mich in beiden Szenen sehr wohl fhle und u.a. mit diversen Fanzines schon seit 15 Jahren versuche, diese Szenen unter einen Hut zu bringen.
Fr die Band ist es klar, wir kommen aus der HC-Szene, wir sind seit Jahren in dieser Szene aktiv und dort gro geworden. Was diese Szene so stark macht, ist die Unabhngigkeit, der DIY Gedanke; man kann etwas erreichen ohne dass man sich den blichen Ritualen unterwerfen muss. Und dies war es, was uns alle gereizt hat, wir konnten unser Ding durchziehen, wir konnten selber Shows fr unsere Band klar machen, Demos, 7"es, CDs aufnehmen und diese von persnlichen Freunden verffentlichen lassen. Diese Selbstndigkeit, diese Eigenverantwortung wollen wir uns bewahren, auch wenn viele Leute in Metal Blade das Ende unserer HC-Vertrglichkeit sehen wollen. Fr uns ndert sich nicht viel. Wir haben nach wie vor das letzte Wort, was unsere Musik anbelangt, was unser Auftreten, unsere Releases und unser Merch angeht. Metal Blade schreiben uns nichts vor, wir haben auch keine Marketing-Heinis, die uns vorschlagen, welche musikalischen Vernderungen fr uns interessant sein knnten. Meiner Meinung nach ist es mehr denn je "Hardcore", auf einem grossen Label du selbst und deinen Idealen treu zu bleiben!

Da die Entwicklung vieler HC-Bands in diese Richtung ging und der Metalcore heutzutage sehr prsent ist, sehe ich mittlerweile leider auch viele Bands, die einfach nur extreme Musik ohne jegliche echte Attitude machen und die Arbeit vieler Leute unserer Szene und die daraus entstandenen Mglichkeiten im Endeffekt nur fr ihre Zwecke nutzen, um ihre Band nach vorne zu bringen, whrend sie sich einen Dreck um die Szene und das was dahinter steht scheren. Was hltst Du davon und wie siehst Du selbst die aktuelle Entwicklung?

Das ist die Kehrseite, wenn eine Undergroundbewegung pltzlich einem grsseren Interesse exponiert wird. Diese Entwicklung kannst du aber in jeder Underground-Szene beobachten, sowohl im Hardcore, als auch beim Metal. Bands, die sich in ein gemachtes Nest setzen wollen und die vorhandenen Strukturen ausnutzen, gibt es immer und berall. Ich denke da hat der Konsument immer noch die Macht, zu entscheiden, was er sich anhren und ansehen will.
Was soll ich nun zu dieser Entwicklung sagen? Die Mglichkeiten der HC-Szene (und auch jeder anderen Underground-Szene) bieten sich mit zunehmendem Wachstum immer mehr Leuten, und es braucht keinen Doktor um zu merken: Es ist einfach, eine Band zu grnden, "kritische" Texte zu schreiben, ein Demo aufzunehmen und Shows zu kriegen. Eine Band will auf die Bhne und wenn dazu ein paar "Kompromisse" ntig sind, dann werden diese eben in Kauf genommen. Wenn die Szene wchst, wird man mit dieser Entwicklung verstrkt rechnen mssen. Was bleibt, ist kritisch zu bleiben und sich eine Band genauer anzuschauen, bevor man seine Kohle dafr ausgibt.
brigens ist dies keine "neue" Erscheinung, es gibt unzhlige Beispiele von Bands, die genau solche Kompromisse in mehr oder weniger groem Ausmass in Kauf genommen haben, und im Hardcore einen super Ruf genieen - aber ich hab keinen Bock das hier durch Name-dropping breitzutreten. Das gab es schon immer, aber wenn etwas gehypt wird, dann fllt es natrlich vermehrt auf.

Fr Euch ist die Einstellung bei der Musik ja von jeher eine wichtige Sache gewesen und Ihr wart schon immer eine Band, die auch wirklich was zu sagen hat. Das machen schon allein Eure kritischen Texte deutlich. Was Euch in der Hinsicht aber noch stets von anderen Bands abgehoben hat, sind die ergnzenden Erklrungen zu den jeweiligen Texten, wodurch deren Aussage noch untermauert wird. Wie wichtig ist es Euch, mit Eurer Musik auch etwas auszudrcken und zu vermitteln und welche Thematik liegt Dir dabei am meisten am Herzen?

Die Musik, die wir machen, kommt nicht irgendwoher. Es ist wtende Musik, aggressiv und provozierend; wir fhlen die Musik in unserem Blut und haben schon immer in diese Kerbe geschlagen. Und entsprechend wichtig ist es uns auch, dieser Wut eine Message mitzugeben. Grade unter diesen "lass uns Metalcore spielen"-Bands, die wir oben angesprochen haben, gibt es mehr als genug, deren Musik reine Schemen sind, ohne Inhalt, ohne Spirit. Ihre Inspiration ist, einem Trend zu entsprechen, und Ihr Antrieb sind ein paar billige Anhngsel die sie dann mit einem Backstage-Pass beeindrucken knnen. Sie haben keine Emotionen fr Ihre Musik, und ich hoffe sie verschwinden so schnell wieder wie sie aufgetaucht sind. Zumindest ich persnlich werde mir nicht eine Scheibe solcher Trendbands zulegen, da gebe ich die Kohle lieber einem Penner vorm Bahnhof. Wenn man schon nichts zu bieten hat, soll man auch dazu stehen und nicht versuchen, sich hinter einem Image zu verstecken um ernst genommen zuwerden.
Medienmanipulation ist fr mich eines der wichtigsten Themen, denn die Menschen werden immer empfnglicher dafr, und sie werden auch schon immer frher damit konfrontiert. Teilweise ohne dass sie eine Ahnung davon haben. Als relativ harmloses Beispiel kannst du dir die ganzen Teenie-Bltter wie Bravo, Popcorn etc nehmen. Da drin werden die Stars gemacht, da drin wird den Kids eingetrichtert was "cool" ist. Weniger harmlos ist die Manipulation, die im Falle von Konflikten gettigt wird, siehe die Berichterstattung zu Beginn des USA/Irak Konflikts.

Mal zurck zu den Anfngen: Euer erstes Album ist auf dem US-Label Ferret Music erschienen. Fr die meisten Bands ist es ohnehin nicht einfach, einen (guten) Deal zu bekommen und das Interesse fr europische Bands ist in den USA bei weitem nicht so gro. Wie kam es dazu?

Eigentlich hat da der Zufall ne ziemlich grosse Rolle gespielt... oder war es weise Vorsehung unsererseits? Wir kannten Karl Ferret schon lngere Zeit, und als er mit seiner Band mal fr ein paar Dates in Europa war, konnten wir ein paar mal Support machen. Der Zufall wollte es, das wir zu diesem Zeitpunkt die fertigen Aufnahmen fr "Golem" in der Hand hatten (die wir damals komplett selber bezahlt haben). Er hat sie sich angehrt und fr gut befunden - einen Tag drauf hat er uns angeboten, die CD auf Ferret rauszubringen. Es war aber kein Deal, sondern vielmehr eine Abmachung per Handschlag; so gab es dann keine Probleme als wir zu LifeForce wechseln wollten.

Cataract

Ihr wart fr die Arbeiten an Euren Releases auch oft in den USA gewesen. Wre es nicht kostengnstiger gewesen, alles komplett hier in Europa zu machen? Die entsprechenden Mglichkeiten sind doch auch sicher hier gegeben. Was waren die Grnde dafr?

Das wre es bestimmt; aber wir wollten zu dem Zeitpunkt das beste rausholen und wussten nicht, an wen wir uns in Europa wenden sollten. Wir wollten auf jeden Fall ein besseres Resultat als z.B. bei der 7". Wie erwhnt, die Aufnahmen mussten wir bisher voll oder teilweise aus eigener Tasche bezahlen, also konnten wir uns keine Experimente leisten. Im vorneherein schon auf Kompromisse eingehen ist nicht unser Ding. Daher kam die Idee, die Aufnahmen von einem Spezialisten fr unsern Sound abmischen zu lassen, das wrde zwar ne Stange Geld kosten, aber wir waren sicher, dass das Resultat ansprechend wre. Wir mussten dann aber merken, dass der Mix alleine nur die halbe Miete ist, die Aufnahmen mussten besser werden und darum haben wir fr "Triumph" auch ein komplett neues Studio gesucht.

Ihre hattet im Laufe der Zeit dann auch Verffentlichungen auf diversen europischen Underground-Labels, mit denen Ihr Euch einen beachtenswerten Status in der HC-Szene erspielt und sicher auch die Metal-Szene schon auf Euch neugierig gemacht habt. Dadurch seid Ihr mittlerweile mit Eurer aktuellen CD auf Metal Blade Records gelandet, wodurch Euer Bekanntheitsgrad sicherlich noch mal enorm und vor allem auch auerhalb der HC-Szene ansteigen wird. Was erwartet Ihr Euch von diesem Release und was denkst Du, wie Eure Entwicklung in der nahen Zukunft verlaufen wird?

Die Erwartungen sind eigentlich nicht anders als bei den frheren Releases, wir sind dadurch sehr einfach gestrickt und sehr realistisch. Wir setzen unsere Ziele im Rahmen des Erreichbaren, und kommen so weiter als mit einer Utopie, an der wir uns die Zhne ausbeissen wrden. Wir hoffen, dass die CD den Kufern gefllt und die Leute auf unsere Shows kommen, wir mchten auf jeden Fall ein paar Touren durchziehen und wenn alles gut luft auch einen Abstecher nach USA und Japan machen. Aber was man so als globales Ziel ansehen kann, ist sicher das wir mit dieser Scheibe unseren Namen in die Metal-Szene setzen wollen.
Ob die ganze Metalcore-Geschichte auch wirklich so einschlgt wie man aufgrund der Aufmerksamkeit der Medien mittlerweile meinen knnte, wird sich auch erst zeigen. Entscheiden werden das die Kufer; die Zeichen sehen aber gut aus. Sicher haben wir nichts dagegen, wenn wir wesentlich mehr CDs verkaufen knnen als vom letzten Release, aber in erster Linie geht's uns um die Musik. Wir wollen einfach eine Unmenge an Shows spielen und das mglichst an Orten an denen wir zuvor noch nicht waren.
In nchster Zukunft steht als erstes die "Triumph of Hate"-Tour mit Maroon an, dann werden wir im Frhling versuchen, als Support auf einer grsseren Tour zu landen. Im Sommer stehen dann wieder Festivals auf dem Programm und gen Herbst wird's ja vielleicht was mit einer Ami-Tour oder einer Japan-Tour.

Euer erster Snger Mosh kam aus der Gegend von Wrzburg. Da Ihr aber eine Schweizer Band seid, war es damals sicher nicht immer einfach zu proben. Zumindest war ein regelmiges Proben sicher problematisch. War das der ausschlaggebende Grund fr die Trennung und wurde Euch durch diese Trennung ein professionelleres Arbeiten ermglicht, was letztendlich zu Eurem heutigen Status gefhrt hat?

Ausschlaggebend war sicher diese Distanz und damit zusammenhngend die schwierige Situation mit den Proben. Natrlich gibt's Lsungen wie auf MP3 oder Ipod aufnehmen und die dann rumzuschicken, aber auf die Dauer ist das nichts. Die Situation hat den Hhepunkt dann erreicht, als die Aufnahmen fr die "Martyr's Melodies"-Mini CD vor der Tre standen und wir die Songs nicht ein einziges mal als komplette Band zusammen gespielt hatten. Auf deutsch gesagt, wir htten erst bei den endgltigen Aufnahmen gewusst, wie der Gesang klingen wrde. Also mussten wir uns entscheiden. Es kam nicht in Frage, dass Mosh zweimal die Woche (und dann evtl. noch am Weekend) 400 km zur Probe fhrt. Das wre Unsinn. Mosh ist 'n klasse Typ und ein wahnsinniger Snger, und die Entscheidung hat sich lange hergezogen und ist uns alles andere als leicht gefallen, aber es musste sein. Fedi ist ein ebenbrtiger Ersatz und das regelmssige Proben lohnt sich auf jeden Fall. Einer unserer Kumpels meinte mal, er knne keinen Unterschied feststellen - die Stimme klingt hnlich und auf der Bhne she er immer noch einen Dicken mit einem roten Kopf.

Die LP-Version des neuen Albums wird auf Dead Serious, einem Saarlnder HC-Label, erscheinen. Ist das auch Ausdruck Eurer Einstellung bzw. Eurer Verbundenheit zur Szene?

Absolut. Du wirst uns auch weiterhin auf lokalen Shows antreffen, wir werden auch weiterhin "kleine" Shows spielen und uns Demos neuer Bands reinziehen.

Sag mal was zu dem Cover! Was genau soll es darstellen und was soll es ausdrcken. Ich selbst wrde mal sagen, es soll zeigen, dass mit zunehmendem Fortschritt der groen Industrienationen auf der einen Seite rcksichtslos ein zunehmendes Elend in vielen anderen Bereichen verursacht und in Kauf genommen wird. Lieg ich da in etwa richtig?

Was genau die Gedanken dahinter sind, knntest du nur unserm Coverdesigner Frans Mettes (www.sedative.org) entlocken. Wir haben ihm den Titel vorgegeben und er hat das komplette Design ausgearbeitet. Du kannst also davon ausgehen, dass das Motiv mit dem Titel zusammenhngt, insbesondere auch mit den Lyrics zum Stck "With Triumph Comes Loss".
Wenn du es ansiehst, siehst du als erstes die rote Farbe, die symbolisch fr Blut steht - gepumptes Blut in deinen Adern, oder auch fr vergossenes Blut auf dem Boden; Leben und Tod, der wohl grsste existierende Gegensatz. Das Bild zeigt dir verkrampfte, nach oben greifende Hnde von sterbenden Menschen vor diesem blutroten Himmel und einen Gasmaskenheini der unberhrt daneben steht.
Woran diese Menschen sterben ist irrelevant, aber diese wohl etwas abstrakte Darstellung ist stellvertretend fr Situationen und Konflikte wie sie in deinem Leben oder auch in der Weltpolitik geschehen. Hier alle Mglichkeiten auszuloten wrde den Rahmen sprengen, aber was Du als Beispiel genannt hast, trifft in etwa den Inhalt der Lyrics zu "With Triumph Comes Loss".
Die westlichen Staaten verfolgen eine Wirtschaftspolitik, die sie mit Biegen und Brechen durchsetzen wollen. Wenn sie damit ihr eigenes Land zugrunde richten wollen, dann wre das noch in einem gewissen Rahmen. Aber sie tun dies vornehmlich in Staaten, die eine vllig andere Mentalitt, andere Werte, eine komplett andere Gesellschaft haben. Und dass dabei ber Leichen gegangen wird, brauche ich Dir nicht zu sagen. Aktuelles Beispiel ist der Irak Konflikt, da wurde das gesamte Land unter Beschlag genommen und unter was wei ich welchen Kriterien wirtschaftliche Privilegien verschleudert, z.b. zum Aufbau des Mobilfunk-Netzes. Es wird nicht gefragt, ob die Iraker so etwas berhaupt wollen, es wird einfach so entschieden. Am Ende bleibt ein Land zurck, dass von westlichen Firmen ausgenommen wurde (Die Leistungen dieser Firmen werden mit DER Wirtschaftshilfe bezahlt, die scheinbar dem Volk zugute kommen soll), politisch komplett instabil ist und keinerlei Strukturen besitzt. Dieses Drama wird sich noch ein paar Jahre hinziehen, und die Typen, die sich am Elend eine goldene Nase verdient haben, werden andernorts Leute ausnehmen und nie zur Rechenschaft gezogen.

Letzte Worte?

Also nach all dem Hirnzermartern wrde ich eigentlich lieber meine zehn liebsten CDs der letzten Wochen aufzhlen als noch mehr nachzudenken, hahaha!!! Ich hoffe, dieses Interview hat gepasst und wenn jemand noch offene Fragen hat, kann er uns gerne kontaktieren, wir freuen und darber! Besucht unsere Webseite www.cataract.cc!

<< vorheriges Interview
ENSIFERUM - Ein neuer Stern am Nordhimmel
nchstes Interview >>
THE HAUNTED - Der neue Snger ist der alte




 Weitere Artikel mit/ber CATARACT: