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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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BISS
Der Name ist Programm
Johannes Giesen
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Mit der Veröffentlichung von "Joker in the deck" haben Doc Heyne und Co ein heißes Heavy Metal Eisen im Feuer. BISS erfinden den Metal nicht neu. Die Band brennt wie Feuer, und das hört man. Gitarrenheld Doc Heyne war so nett, mir ein paar Fragen über die Vergangenheit, die Gegenwart, und die Zukunft von Biss zu beantworten.


Wie kam es zur Bandgründung?

Mitte 2001 bot Michael Voss mir an, meine Kompositionen professionell in seinem Barfly-Studio aufzunehmen. Er würde die Stücke erst mal pilotmäßig singen, dann würde man sich um eine andere Vocalkraft bemühen. Gesagt, getan. Bereits das erste fertige Stück brachte das erhoffte Interesse bei 2 test weise bemusterten Plattenfirmen, so dass wir uns auf dem richtigen Weg wussten. Parallel zum Produzieren der CD suchten wir nach geeigneten Sängern, u.a. auch in L.A. Mike Matijevic von Steelheart hatte Interesse auch der Name Graham Bonnet fiel. Letztlich lag das Gute wieder mal näher an Deutschland- Fernando Garcia bekam den Job.

Biss

Warum ist Fernando Garcia nach dem Debüt bereits gegangen und wie habt ihr die neuen Bandmitglieder gefunden?

Nach Erscheinen der ersten BISS im Januar 2002, bekamen wir das Angebot, einige Dates vor Bonfire zu spielen. Das hat dann wegen Fernando nicht geklappt. Ich will das jetzt nicht schon wieder im Detail aufbraten, dass bringt nichts und ist auch Vergangenheit, aber damit hat er sich natürlich selbst abgeschossen. Für uns drehte sich dann für die 2.Scheibe wieder das Personalkarussel, vor allem vocalmäßig. Bei der Shoutersuche sprachen wir auch mit den holländischen Bands Vengeance und Vandenberg, so kamen wir in Kontakt mit Jos Zoomer (dr) und Barend Courbois (b), die sofort Spass hatten, die Platte einzuspielen und einen Superjob gemacht haben.. Nach einigen Auslands-Checks , u.a. stand der Sänger der Band Lionheart Chad Brown zur Disposition, lag auch diesmal das Gute in der Nähe in persona von Michael Bormann, der fantastisch unsere Musik performte.

Was hat für Dich Biss?

Harte Rockmusik mit guten Melodien.

Biss

Durch was, oder durch welche Bands wurdest Du inspiriert Musik zu machen?

Als Kind musste ich Geige lernen. Eigentlich klar, dass ich dann später anti-mäßig Gitarre lernen wollte.
Gehört habe ich viel Deep Purple, Dokken, Ratt, Malmsteen und so was. Heute hör ich querbeet- nach wie vor die Gitarrenhelden, Paul Gilbert, Vinnie Moore, Yngwie- aber auch POD, Pantera, Meshugga, alles mögliche.

Wann geht ihr auf Tour und was können die Fans erwarten?

Eine Tour steht leider noch nicht fest, wir werden dann natürlich alles geben.

Was hat es mit dem Plattentitel auf sich?

Joker in the deck, ein Kartenspielbegriff (deswegen auch die Spielkarte auf unserem Cover), der auch bedeuten kann, ".. noch etwas in der Hinterhand haben". Nach Fernando glaubten viele, dass die Band am Ende sei, daher der Titel.

Welche Message haben eure Songs?

Wir haben bei dieser Produktion großen Wert auf Lyrics gelegt. Keine platten Aussagen, es sollte immer eine gut zu hörende kleine Geschichte sein mit ein paar angenehm klingenden Wortkombinationen, "..caleidoscopian disguised.." oder "..fragments mirrorize..".

Biss

Kannst Du auf den Inhalt einzelner Texte eingehen?

"The Flood" entstand zur Flutkatastrophe vergangenen Sommer, "CYA"- cover your ass- keiner will zu seiner Verantwortung stehen und immer auf Kosten anderer durchkommen. "Trust" Wem kann man noch trauen?


BISS sind:

Doc Heyne: Gitarre
Michael Bormann: Gesang
Barend Courbois: Bass
Jos Zoomer: Drums

Schönen Rockinroll-Gruss von Doc Heyne!

Danke an BISS, und viel Erfolg für die Zukunft.


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