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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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UNLEASHED
Gegen Minister und Kirche
Thorsten Dietrich
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Unleashed gehörten früher zu den grossen der Death Metasl Szene. Jedoch nach dem schwachen "Warrior" Album und ebenso schwachen Liveauftritten verschwanden sie vor ca. fünf Jahren von der Bildfläche. Umso überraschter war ich, dass sie letztes Jahr auf dem Graspop in Belgien auftraten. Jetzt sind sie mit neuem Album "Hells Unleashed" zurück. Sänger und Bandleader stand mir nett aber kurz Rede und Antwort.

Hi Johnny!
Was war der Grund für die grosse Pause und warum kamt Ihr zurück?

Zurück im Jahre 1997 , war die gesamte Death Metal Szene sehr schwach. Die Band dachte es wäre Zeit eine Pause zu nehmen, nachdem wir viele Jahre nur getourt sind und Platten aufnahmen. Wir brauchten neue Inspirationen und wurden wieder hungrig auf die Musik. Wir kamen mit einer neuen Platte zurück, da wir merkten wir können nicht anders, wir müssen weiter machen. So einfach ist das: "Unleashed is hell eternal".

Was hast Du die letzten Jahre gemacht?

Ich praktizierte viel Gesangsübungen letzte Zeit und andere Musikstile, nichts was man mit Unleashed vergleichen könnte. Ich nahm auch einen Studiengang Business Economy an der Universität.

Denkst Du, das die Death - Metal Szene wieder so gross werden kann, wie in den 90ern?

Ich denke die Möglichkeit, dass die Szene wächst ist grösser als in den 90ern. Jedoch nur für 1-3 Bands. In unserer Zeit akzeptieren die Leute einfacher brutale Musik als zum Beispiel in den 80ern. Die Gesellschaft wird brutaler und so ist auch unsere Musik.


Ich denke die Vocals sind kraftvoller und agressiver als früher, weniger Growlstyle eher Thrash. Was ist Deine Meinung?

Ich singe Death Metal Vocals. Der Gesang ist härter und aggressiver, kranker, wenn Du es so ausdrücken willst. Ich denke so haben wir uns entwickelt. Die Texte die wir schreiben müssen wütend sein und einen harten Touch haben. Dafür brauchen wir diese neue Attitüde. Es ist sehr viel Death Metal meiner Meinung nach.

Kannst Du mir etwas über den Text zu Mrs. Minister sagen?

Es ist über eine weibliche Politikerin aus Schweden, die aus der High Society stammt. Wir sagen in Schweden dazu "Reiche Eltern und schlechte Hygiene". Sie mag die Arbeiterklasse nicht und schaut auf arme Leute herab. Wie auch immer, wenn die Nacht kommt, sie hat feuchte Träume von Arbeitern, schnappt sich einen Dildo benutzt ihn und leckt ihn sauber, wenn Du weißt was ich meine.

Ja, leckere Angelegenheit :-)
Plant Ihr dieses Jahr auf Festivals zu spielen und eine Tour?

Wir spielen auf dem 13. Wacken Open Air am 03. August 2002. Das ist bis jetzt alles wofür wir gebucht wurden.

Ist Euer Lineup das gleiche, wie vor der Pause?

Ja, es ist genau das selbe.

Bist Du ein grosser Manowar Fan? Was sind Deine Favoriten und Einflüsse?

Sicher mag ich Manowar, das ist kein Geheimnis. Heutzutage versuchen wir auch von anderen Bands beeinflusst zu werden um unseren eigenen Stil des Death Metal zu entwickeln. Ich mag viele Bands wie Slayer, Motörhead, Necrophobic, Grave, Venom, Necrophagia, AC / DC und so weiter……

Was denkst Du über die Power Metal und Black Metal Invasion der letzten Jahre?

Gut für sie! Ich habe davon nicht so viel gehört, seit ich aus der Szene für fast fünf Jahre draussen war.


Danke für das Interview und ich hoffe Dich auf Tour zu sehen! Prost!

Davon kannst Du ausgehen! Danke auch!


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