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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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THAT ROCK GUY
Weltenbummler in Sachen Rock!
Martin Stark
www.thatrockguy.com


That Rock Guy

Der Australier Adam Barcley, der Kopf, Gitarrist und die Stimme hinter THAT ROCK GUY ist ein Vollblutmusiker, der auf allen Bhnen der Welt Zuhause ist. Auf "Nothin' To Lose" finden sich zehn stark Achtziger Jahre beeinflusste Rockhymnen. Diesen Typen, diesen "Rock-Typen" sollte man im Auge behalten.

Wie ist die Debt schreibe denn entstanden? Du hast die letzten Jahre wahnsinnig viel Gigs in allen Teilen der Welt gespielt!

Ja, im Prinzip ist sie auf Tour entstanden. Ich schrieb stndig Songs und manchmal, wenn Sessions fr andere Knstler anstanden, konnte ich hier und da auch mal etwas fr mein Album einspielen. Ich habe in verschiedenen Bands und als Begleitmusiker sehr viele Gigs rund um den Globus gespielt und zwischendurch wenn es die Zeit und Umstnde erlaubten auch immer mit meinen eigenen Songs. Dabei kamen immer mehr Fans und fragten nach einer CD, so dass ich irgendwann begann weitere Songs zu schrieben und die vorhandenen aufzunehmen. Ich bin mit diesen Stil aufgewachsen. Das ist meine Musik und von daher fllt es mir sehr leicht diese Richtung zu spielen.

Was steckt hinter dem bekloppten Bandnamen?

Das ist eine ganz lustige Sache, denn schon zu Beginn meiner Karriere war ich schon immer der Typ, der geholfen hat. Wenn irgendwo jemand ausgefallen ist, fragte man immer mich und viele kannten meinen Namen nicht, aber man wusste, da ist dieser Typ, dieser Rock-Typ, und der ist auch noch verlsslich. Das ist dann schnell mein Spitzname geworden. Dann habe ich meine Gitarre gepackt und los ging es. Wir dachten, dass passt ganz gut zu dem Material. Diese klassischen Melodic Rock und Hardrock-Bands wie Whitesnake oder Bon Jovi mit ihrem unverwechselbaren Sound haben mich immer schon fasziniert und daher geht unser Material auch in diese Richtung. Viele dieser alten Bands haben hflich gesprochen eine Weiterentwicklung durchlaufen und spielen heute ganz andere Sounds, wir hingegen orientieren uns bei ihren Hochzeiten. Und es ist doch so, dass diese Bands sich auch bei der Vorgnger-Generation in den Siebzigern wie Deep Purple oder Led Zeppelin bedient haben und beeinflusst wurden.

v"One Shot In A Million" ist einer von zahllosen Stcken, die sofort im Ohr bleiben.

Ein Stck, dass davon erzhlt, dass wenn du den richtigen Partner gefunden hat, kannst du alles durchstehen. Du findest ihn oder sie vielleicht nur einmal im Leben, aber wenn dann bist du, egal wie viele dunkle Zeiten du erlebst, ein Gewinner. "Livin' On A Prayer" von Bon Jovi erzhlt eine hnliche Geschichte.

"Bring On The Night" ist ebenfalls eine sehr Hit-verdchtige Nummer, die sofort ins Ohr geht.

Dieses Stck geht auf meine alte Band Wicked Saints zurck, mit denen ich Anfang der Neunziger eine Zeit gespielt habe. Es war immer ein Favorit der Fans, eine sehr eingngige Nummer. Die Jungs kamen aus England und wir sind nach wie vor locker in Kontakt. Es fhlte sich einfach gut an diese Nummer mit an Bord zu nehmen. Sie wurde zwar noch ordentlich aufpoliert, aber im Kern ist das eine Nummer, die schon einige Zeit auf dem Buckel hat.

Der Titelsong beschreibt wahrscheinlich den Umstand, dass du als Musiker heutzutage im Grunde nichts verlieren kannst zumal Verkufe immer mehr zurckgehen, oder?

Ja, im Grunde genommen schon. Du bringst es auf den Punkt. Man darf sich keinen groen Illusionen hingeben wenn man diese Art von Musik spielt, aber das heit nicht, dass man es nicht mit viel Herzblut angehen sollte. Der Titel stand lange vor der Musik. Meine Frau sagte irgendwann zu mir: "Hey, mache es einfach! Du hast nichts zu verlieren."

Handelt es sich bei That Rock Guy mehr um ein Projekt oder doch um eine richtige Band?

Der Plan ist im nchsten Jahr mit That Rock Guy zu touren und dann werden wir auch eine feste Band beisammen haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist es sicher eher ein Projekt. Der Plan ist aber ganz klar alles zu tun damit sich das schnell ndert. Ihr habt in Europa und speziell in Deutschland und England viele tolle Festivals. Ich hoffe wir knnen dort im nchsten Jahr auch unseren Teil beitragen.

Du bist Australier, hast aber auch lange in Deutschland gelebt und bist seit langen Jahren stndig auf Tour. Wo ist dein Zuhause?

Hahadie nchsten sieben Wochen irgendwelche Hotelzimmer in Japan, danach geht es erst mal wieder fr eine Zeit nach Australien und dann werde ich ebenfalls fr eine gewisse Zeit meine Zelte wieder in Europa, speziell in Deutschland, wo ich immer noch eine Wohnung habe, aufschlagen. Das klingt sicher komisch, aber ich wrde sowohl Australien als auch Deutschland als mein Zuhause bezeichnen. Ich bin in Adelaide, Australien geboren und lebte dort bis Mitte Zwanzig bevor ich ein paar Jahre als Vertrags-Musiker in Hard Rock Cafes weltweit spielte. Dann zog es mich irgendwann nach Deutschland, wo ich meine Frau, die ebenfalls Musikerin ist, kennenlernte. Wenn du als Musiker viel unterwegs bist und das habe ich mir ja so ausgesucht, dann ist es natrlich ganz praktikabel in verschiedenen Teilen der Welt einen Rckzugsort zu haben. Und fr meine Frau und mich funktioniert das ganz gut.

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