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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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THE FERRYMEN
Zwischen den Stühlen
Jörg Bonszkowski
www.facebook.com/TheFerrymenofficial


Mit dem Debütalbum des Band-Projekts The Ferrymen hat das italienische Label Frontiers Records ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Zu den Mitwirkenden dieser Formation gesellte sich auch Gitarrist und Multitalent Magnus Karlsson (Allen / Lande, Primal Fear). Gut gelaunt stellte er sich unseren neugierigen Fragen.

Gar nicht lange bitten, mussten wir Magnus Karlsson, der gleich sehr bereitwillig über die Entstehung dieses Projekts berichtete!

Eigentlich war ich vor der Entstehung von The Ferrymen recht beschäftigt, aber ich liebe nun mal das was ich mache. Wenn zudem das Ganze noch einen positiven Einschlag hat, nehme ich mir die Zeit. Dir ist sicher bekannt, dass ich sehr viel für Frontiers Records arbeite. Kurz nach dem letzten Freefall-Album von mir, kam die Anfrage. Meistens sage ich zu solchen Dingen ja, manchmal auch nicht. Es stellte sich die Frage ob ich Lust und Zeit hätte mit Ronnie Romero ein Album zu mache. Mein Interesse war mehr als geweckt. Allerdings kannte ich seine Stimme nur aus einigen YouTube Videos und in Bezug auf die Rainbow-Geschichte. Aber es waren sehr positive Eindrücke was sein Gesang anging, großartig sein Stimm-Volumen. Also brachten wir die Angelegenheit in trockene Tücher. Während dessen fragte ich Ronnie, mit welchem Drummer er gerne ein Album machen würde. Seine Antwort kam prompt; Mike Terrana. Mike hörte einige Songs und war gleichfalls sehr angetan. Er selber spielt ja sehr viel Power Metal und ähnliche Sachen. Ab da nahm das Ganze seinen Lauf.

Wie bringt man solche Produktionsprozesse zusammen. Respektive wenn alle Musiker quasi weltweit verstreut sind und nicht vor Ort in einem Studio?

Vorab sei erwähnt, dass ich alle Titel selber geschrieben habe. Offen gesagt, ist das die Art und Weise wie ich es mag zu arbeiten. Ich erstelle erst die Demos und bestücke sie mit meinen eigenen Vocals. Durch einen gewissen Abstand hat man so später die Möglichkeit, den anderen Mitwirkenden zu zeigen so sollte das klingen. Nicht selten sitze ich mit den beteiligten Musikern via Skype zusammen und man bespricht diverse Details. Ich vermisse die Zeiten nicht, wo man stundenlang im Studio zusammen gesessen hat. Da bevorzuge ich eher diese Art und es bewährt sich. Die Produktionszeit betrug circa ein Jahr vom ersten Songwriting an. Du musst wissen, ich habe noch einen Full-Time-Job und bin zudem Familienvater. Zeitweise arbeite ich an musikalischen Dingen nur am Wochenende. Wenn ich dann einmal den Anfang gefunden habe, geht alles Weitere sehr schnell. Ich kann Dir aber nicht konkret sagen, wieviel Stunden es waren. Die Entwicklung des ersten Titels dauert häufig am längsten.

Demnach liegen noch diverse Ideen in deiner Schublade?

Könnte man so sagen. Im Zuge des Songwriting-Prozesses kommen mir immer mehr Ideen. Trotz allem wird man dessen auch manchmal überdrüssig. Eine Zeitlang ging es mir auch so und ich habe mir einfach mal eine Auszeit gegönnt. Man sollte den Spaß an der Musik nicht verlieren, oder einfach mal eine Pause machen. Ich kann Dir aber verraten, dass die Arbeit an The Ferrymen, großen Spaß gemacht hat. Ronnie hat eine außergewöhnliche Stimme. Als ich die Songs geschrieben habe, hatte ich seine Stimme im Kopf. Das hat die Sache so viel einfacher gemacht.

Du hast es gerade erwähnt. Familie, Musik und Day-Job: wie passt das alles zusammen und was können wir in naher Zukunft noch von Dir erwarten?

Oh, das kann tatsächlich in Stress ausarten (lacht). Das Schwierigste ist die Gratwanderung zwischen allen Fronten. Ich gehe nie lange auf Tour, eben auf Grund des Jobs und der Familie. Aber Songs zu schreiben oder Projekte weiter voran zu treiben, sind von hoher Priorität für die nahe Zukunft. Es wird was in Richtung Primal Fear stattfinden und irgendwann später auch eine weitere Freefall Scheibe. Wenn Du mich jetzt nach einer zweiten The Ferrymn Scheibe fragst, sage Ich Dir ganz bewusst: Alles ist möglich. Lass Dich überraschen!

Wir sind gespannt ob die Fährmänner noch einmal zurück kommen!

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