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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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FINAL FORTUNE
18 & Life!
Thorsten Dietrich
www.facebook.com/finalfortune2013/


Die Koblenzer Jungspunde Final Fortune haben mit "Power Of The Lightning" ihre Debt-EP drauen, welche einfach gut ist und mir direkt ein Grinsen ins Gesicht meielt. Unbekmmert rotzen die sehr jungen Fnf ihren 80er Jahre Heavy Rock mit Stil raus und lassen sich von Klassikern wie Mtley Cre, Dokken und alten Scorpions inspirieren. Wir sprachen mit Snger John Wilde.

Als Newcomer die erst wenige Jahre aktiv sind muss ich mal zuerst nach eurer Bandgeschichte fragen! Wie seid ihr auf den griffigen Bandnamen gekommen und im welchen Kontext ist er zu sehen?

Das war tatschlich einfach nur der einzige Name, bei dem wir uns einig waren, dass er cool klingt. Das tut er ja auch! Er passt zu uns, er passt zur Musik und er hrt sich einfach nur gut an. Das ist auch schon alles. Einen tiefgrndigen Sinn gibt es da eigentlich nicht.

Musikalisch seid ihr ja absolut 80er Jahre Hard Rock und Metal, aufgrund eures jungen (schtze keinen auf ber 20!) Alters - wie seid ihr dazu gekommen - Eltern, Internet, usw.? Anders gefragt, warum spielt ihr keinen Metalcore, Death Metal oder Alternative-Rock?

Ein bisschen von allem: Eltern/Verwandte, Freunde, Bekannte, Konzerte, Internet, Fanzines. Heute gibt es so viele Mglichkeiten und wenn das Interesse einmal geweckt ist, saugt man alles auf, aus smtlichen Quellen. Ein Groteil aber sicher auch von unseren Eltern, die meisten von uns sind praktisch damit aufgewachsen. Die 80er sind in Sachen Hard 'n' Heavy einfach die geilste Zeit gewesen. Und Metalcore, Death und Konsorten gibts inzwischen einfach im berma. Da muss definitiv mehr im Heavy Bereich kommen und jetzt gibt es uns! Das ist die Musik, auf die wir selbst stehen, damit knnen wir uns identifizieren mit Death Metal haben wir weniger am Hut. Und mit moderneren Core- oder Alternative-Sachen noch weniger. Wir schreiben die Musik, die wir auch selbst gerne hren wrden. Und bestenfalls stehen noch mehr Leute drauf.

Optisch macht ihr, naja bis auf einen auf dem Bandfoto aus der Band mchtig auf 80s Hair Metal, dazu gibt es drollige englische Pseudonyme - gehrt so etwas zum guten Ton eurer Meinung nach oder wollt ihr nicht im wahren Leben direkt erkannt werden?

Es passt einfach ins Gesamtkonzept und vor allem zur Musik und zu unseren Liveshows. Das macht alles Final Fortune aus.

Bei den Vorbildern glaube ich, wenn man meinen Scorpions Verdacht abzieht eher das amerikanische Bands wie Dokken und Co. eure Vorbilder sind. Stimmt das?

berwiegend ja. Aber auch mit Scorpions (zu deren Hochphase zumindest) liegst du ganz richtig. Ich glaube, die Liste ist lang. Smtliche der damals relevanten Heavy Bands kann man zu unseren Einflssen zhlen. Aber die von dir genannten sind definitiv ganz oben mit dabei. Womit die Vergleiche mit Kissin' Dynamite und den anderen modernen Sleaze/Glam Sachen endgltig vom Tisch wren!

Viele junge Bands haben Hilfe in Sachen Songwriting, Band allgemein was ja nichts Schlimmes ist, wie sah das bei euch aus?

Aber besser ist es schon, wenn man als Band das Songwriting selbst beherrscht, oder? Wir haben keine Hilfe dabei. Uns ist es wichtig, komplett unser eigenes Ding raus zu bringen. Meistens schreiben wir an einer Nummer zu zweit oder zu dritt. Klappt bis jetzt sehr gut und da redet uns auch zum Glck niemand rein. Alles ausschlielich unsere Musik! In Sachen Support greifen uns Jan Mller vom ACFMF und Steelpreacher Frontmann Jens Hbinger mit unter die Arme. Das hat uns noch mal ein gutes Stck weiter gebracht.

Welche Ziele / Ansprche habt ihr mit der Band - Vollzeit?, Hobby?, regelmige Alben und Konzerte?

Regelmige Alben und Konzerte definitiv! Das ist auf jeden Fall das, was wir anstreben. Am liebsten Vollzeit. Die EP ist erst der Anfang.

Ich lese immer wieder, dass viele junge Musikfans keinen Bezug mehr zu einem kompletten Album oder physischen Tontrgern haben! Bei Metalfans ist das sicherlich anders, man kann ja auch "Best Of Both World" machen?

Absolut. Wir nutzen nahezu alle Abspielmedien. Fr unterwegs ist doch absolut nichts gegen MP3's einzuwenden. Schade ist es trotzdem, dass fast alles nur noch Downloads und Streams sind. Aber wie gesagt: Bei Metalfans ist das ohnehin anders. Gut so! Und im Gegensatz zu vielen jungen Leuten sind uns besonders physische Tontrger von Bedeutung. Wir sitzen oft zusammen, trinken was und ziehen uns die alten Vinyls oder Tapes rein.

Das macht doch etwas Hoffnung!

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