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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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DEMONBREED
Demonbreed ist ein Neuanfang!
Mirco Ginsberg
www.facebook.com/demonbreedofficial


Demonbreed stiegen aus der Asche der, nach 16 Jahren Bandgeschichte, aufgelsten Lay Down Rotten empor. Dabei reformierten sie das Ur Line-Up, und ergnzten es durch Fernando Thielmann von Milking The Goatmaschine. Bereits dieses Jahr verffentlichten sie mit "Where Gods Come To Die" ihr erstes vollstndiges Album. Nun hatte ich die Ehre ihnen ein paar Fragen zu stellen. Wir sprachen mit Schlagzeuger Timo Claas.

Wahrscheinlich die Frage die jeden Fan brennend interessiert zuerst, was war passiert, wieso eine neue Band?

Wie es oft im Leben ist, haben sich fr einige Mitglieder von LDR neue Prioritten gefunden, und ein gemeinsamer Weg mit der Band war zur Zufriedenstellung aller Ansprche der Bandmitglieder nicht mehr mglich. So kam es, dass sich Jost und Timo entschieden, die Band zu verlassen um mit Demonbreed ihre Vorstellungen und Ideen zu realisieren. Da Daniel, Johannes und Ferli nicht nur um die Ecke wohnen, sondern auch die selben musikalischen Vorlieben teilen, war der Entschluss naheliegend, eine neue Band zu grnden. Dass 4 der 5 Bandmember zum Ur Line-Up von Lay Down Rotten gehrten, ist dabei jedoch Zufall. Wir sind alle einfach eng befreundet und haben Bock auf dieselbe Musik.

Wer war der Initiator das Ur Line-Up zu reformieren, statt sich z.B. neue Musiker zu suchen?

Die aktuelle Zusammenfindung von Demonbreed grndet darauf, dass wir uns nicht nur als Musiker sondern auch als Freunde kennen und wissen, wie der jeweils andere tickt. Die Band funktioniert als Team, viele Worte mssen nicht fallen um sich zu verstndigen und die musikalische Marschrichtung ist die Gleiche. Getreu dem Motto "Don't fuck a winning team" hat sich Demonbreed zusammen gefunden und es wre absolut unntig, neue Musiker zu suchen, bei denen erst ergrndet werden msste, ob Sympathie, musikalisches Know How, hnliches Denken und die selbe Zielsetzung vorhanden sind. Vor allem, da Demonbreed kein aufgewrmtes LDR ist, sondern fr uns trotz alter Freundschaft ein absoluter Neubeginn.

Erzhlt mal ein wenig ber euer neues Album, wrdet ihr es als Weiterentwicklung des LDR Stils bezeichnen oder wolltet ihr in eine andere Kerbe schlagen?

Weiterentwicklung des Stils ist die falsche Bezeichnung. Fr uns ist es ein Neuanfang und Demonbreed ist eine neue Band, die nicht mit LDR verglichen werden soll. "Where Gods come to die" bndelt unsere Ideen, unseren Spa am Schweden-Death, und ist der Auftakt einer neuen ra fr uns, und hoffentlich auch fr die Fans.

Das wirklich sehr gut gezeichnete und in dunklen Farben getauchte Cover mutet fr mich als Collage diverser Death und Black Metal Cover an, was drckt es aus und ist es auf euren Ideen gemacht worden?

Der Coverdesigner Felix Bcker hatte dieses Cover in seinem Portfolio. Es ist also nicht explizit fr gezeichnet worden. Als wir auf Coversuche waren und dies gesehen haben, dachten wir, dass es perfekt zum Album passen wrde. Wir nahmen Kontakt mit ihm auf, und baten um ein paar Detailnderungen, die Felix selbst gut fand.

Gibt es Dinge auf die ihr beim Songwriting besonders achtet oder nehmt ihr alles wie es kommt?

Besonders beim Songwriting zeigt sich, wie sehr es von Vorteil ist, dass wir uns schon alle eine ganze Weile kennen. So kommt Daniel beispielsweise mit einer guten Riff Idee, Ferli setzt dies fort, jeder gibt also seinen Part dazu, und die Songs wachsen in der Band.

Auf "Where Gods Come To Die" ist ja ein Cover von "Blood Colored", ein eher unbekannter Edge Of Sanity Klassiker. Warum habt ihr euch gerade fr diesen Song entschieden?

Wir alle von Demonbreed sind groe Fans von Edge of Sanity und wollten mit dem Cover diese Band huldigen. "Blood Colored" ist einer unserer Lieblingssongs und gerade weil der Song etwas unbekannter (und "Crimson 1" zu lange) ist, viel unsere Wahl darauf.

Was kann man in der Zukunft noch alles von euch erwarten? Habt ihr schon konkrete Ziele, wie intensiv werdet ihr die Band betreiben?

Auch wenn einige von uns noch in anderen Bands spielen: Demonbreed ist keinesfalls ein Projekt sondern eine Band, auf die wir uns konzentrieren und die langfristig ausgelegt ist. Klar, wir werden alle nicht jnger, haben Beziehungen und Familie. Doch jeder von uns setzt sich voll fr Demonbreed ein und das zeigt sich hoffentlich auch. Bis Ende des Jahres stehen noch einige Shows an und fr 2017 werden wir auch auf einigen Festivals zu sehen sein. Ihr drft gespannt sein.

Ich freue mich jetzt schon darauf bald etwas neues von euch zu hren.

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