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25. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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MIDNIGHT ETERNAL
Fans des europäischen Sounds
Thorsten Dietrich
www.midnighteternal.com


Die jungen Debütanten Midnight Eternal haben für eine New Yorker Band einen recht europäischen Sound, recht kurz nach der Gründung einen ordentlichen Einstand draußen und ein Label im Rücken. Genug Gründe um mit Frontfrau Raine Hilai zu sprechen, die sich als ausgesprochener Fan europäischer Sounds und Bands entpuppte und um Antworten nicht verlegen war.

Ihr seid eine sehr junge und neue Gruppe. Bitte erzähle unseren Lesern doch wie alles begann!

Midnight Eterntal wurden ursprünglich als Nebenprojekt unseres Keyboarder und Komponisten Boris Zaks (Operatika, Rivera Bomma) März 2014 gegründet. Er lud Gitarrist Richard Frischer (auch Operatika), Schlagzeuger Dan Prestup (Spider Rockets, Rivera Bomma) und Bassist Mike LePond (Symphony X) ein, ihm zu folgen und ein zwei Demos aufzunehmen. Die beiden Lieder waren "Where Love And Faith Collide" und "Masquerade Of Lies". Kurz danach wurde ich gebeten einzusteigen, ging ins Studio um den Gesang aufzunehmen. Nach dem wir die endgültigen Aufnahmen dieser Tracks gehört haben, wurde uns allen bewußt, daß wir aus Midnight Eternal eine Vollzeitband machen sollten! Es war zu der Zeit, als Greg Manning als permanenter Bassist an Bord kam.

Warum habt ihr euch Midnight Eternal genannt?

Wir dachten es wäre eine kraftvolle Kombination von Wörtern, die das Gefühl der Musik ausdrücken und was die Band bedeutet.

Mir scheint ihr habt euren Plattenvertrag recht schnell nach der Gründung bekommen, viele Acts haben zu der Zeit wenig Material am Start. Wie gestaltete sich das Songwriting für das Debüt?

Ja, ich denke wir hatten da echt Glück! Als die Gruppe sich formierte, war das alles sehr inspirierend für uns, es gab große Harmonie in der Formation und die Chemie stimmte. Das Material kam ganz einfach und schnell zusammen. Natürlich ist das auch alles wegen unseres Hauptkomponisten und musikalischen Genie – Boris Zaks. Nichts von alledem wäre ohne ihn passiert.

Das Artwork von Jan Yrland ist sehr gut und erinnert mich an die Arbeit von Kristian Wahlin und Bands wie Lake Of Tears. Kannst du mir ein bisschen darüber erzählen und wurde es speziell für euch gemacht?

Ja, es wurde für uns entworfen! Jan ist ein fantastischer Künstler und wir lassen ihn wirklich sein eigenes Ding durchziehen. Die einzige Richtlinie von uns ist der gesendete Text des Songs "Midnight Eternal". Wir erwähnten auch, daß wir die Idee einer Uhr toll fänden, deren Hände auf Mitternacht zeigen. Der Rest kam alles von ihm, und ich denke es sieht fantastisch aus!

Auf jeden Fall! Eure Musik klingt nicht sehr amerikanisch! Der Stil erinnert mich an diverse skandinavische Melodic Metal- und Symphonic-Formationen. Sind das eure Einflüsse?

Ja, absolut! Wir sind alle große Fans dieser Sounds, und es der Musikstil, den wir alle machen wollten!

Mit einem Sound wie eurem denke ich, daß man relativ allein und auch exotisch in den USA da steht, oder sehe ich das falsch?

Die Leute vergessen immer, daß Kamelot aus den USA stammen! Sicherlich stammten nach dem Originalsänger Mark die neuen Vokalisten immer aus Skandinavien, und das ist es dann, an was die Leute sich erinnern. Bei uns in der Nähe leben auch Symphony X, aber deren Sound ist augenscheinlich anders als unserer. Wir sind definitiv eine Rarität in den USA!

Könnte das nicht gut für euch sein?

Ich denke, da gibt es Vor-und Nachteile! Der Hauptnachteil ist natürlich, dass diese Art von Musik bei uns eher unbekannt ist, so dass die Fanbasis eher kleiner ist als in Europa!"

Wenn du dir eine Gruppe aussuchen könntest, für die ihr als Support durch Europa tourt, welche kommen dir da in den Sin und warum?

Wir würden gerne bei Akteuren wie Kamelot, Nightwish oder Delain die Vorband sein, da wir im Sound recht nahe sind. Ich glaube, es würde uns eine Menge helfen, bekannter zu werden, und natürlich sind wir alle große Fans.

Welcher Musiker und welche Bands sind die "Eltern" von Midnight Eternal?

Unsere Einflüsse reichen von AOR bis zum extremen Metal mit vielen Zwischengenres dazu. Aufgewachsen mit Iron Maiden, Helloween, King Diamond, Yngwie Malmsteen und Dream Theater ist unser Focus in letzter Zeit mehr auf diese Bands gerichtet gewesen: Kamelot, Nightwish, Symphony X, Arch Enemy und Stratovarius.

Wer dachte eigentlich, es wäre eine gute Idee, dich als Sängerin in "Unterwäsche" (Moulin Rouge trifft auf Madonna) auf die Promofotos zu packen, während der Rest der männlichen Mannschaft voll angezogen war?

Wir haben keinen Stylisten, jeder zieht sich selber an! Ich habe immer diese Gothickleidung mit Korsagen und so weiter gemocht. Als es Zeit war,suchte ich mir diese Sachen für die Pics aus, und ich würde es nicht Unterwäsche nennen. Die anderen Jungs versuchte ich auch von diesem Outfit zu überzeugen, aber sie weigerten sich, es anzuziehen (lacht).

Das war jetzt mal eine schlagfertige Schlussantwort in einem doch recht entspannten Interview! Midnight Eternal haben in ihrem Genre sicherlich Potential und werden es auf jeden Fall schaffen, sich mit dem zweiten Album sich zu steigern, da würde ich Wetten drauf abschließen.

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