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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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ACCEPT
Entspannte Atmosphäre und das dritte Album
Jürgen Lugerth
www.acceptworldwide.com


Als Accept, die aus Solingen stammende Institution des teutonischen Schwermetalls schlechthin, im Jahre 2009 nach einer einem Koma ähnelnden Pause mit ihrem neuen Sänger Mark Tornillo aus den Vereinigten Staaten von Amerika fast überraschend noch einmal den Neustart wagte, war die Skepsis sowohl auf Seiten der Band als auch bei den Fans groß. Würden Accept ohne den charismatischen Brüllwürfel Udo Dirkschneider am Mikrofon überhaupt noch funktionieren? Gerade um die Stahlschmiede aus dem Bergischen Land schart sich ja seit jeher ein besonders treues Publikum, das großen Wert auf Beständigkeit und auf eine gewisse Tradition legt. Solche Leute sind keine Freunde von gravierenden Veränderungen und so waren Zweifel an der Akzeptanz des neuen Line-Ups in der Band natürlich ein Thema. Im Jahre 2010 hatte ich das Glück, den Kult-Gitarristen und kreativen Kopf der Band, Wolf Hoffmann, der an dieser Stelle zum demnächst erscheinenden Album "Blind Rage" Auskunft geben soll, zum damaligen Comeback befragen zu dürfen. Es war deutlich zu spüren, dass bei Wolf zwar eine ziemliche Zuversicht vorhanden war, aber schon auch eine gespannte Erwartung, welche die Möglichkeit des Scheiterns sowohl des Reunion-Debüts "Blood Of The Nations" als auch des ganzen Projektes durchaus mit in die Überlegungen einbezog. Nun denn, die vergangenen vier Jahre haben im Nachhinein gezeigt, dass alle Befürchtungen in dieser Richtung überflüssig waren. Die quasi neuen Accept haben mit ihren Alben "Blood Of The Nations" und "Stalingrad" und ihren berauschenden Live-Auftritten auf Festivals und Tourneen alle Fans von ihrem Tun und Treiben überzeugt, bis vielleicht auf ein paar wenige, die partout von der Vergangenheit nicht lassen können oder wollen. Damit kann und muss man aber leben. Denn die Verkaufszahlen und Chartpositionen beider Scheiben sprechen für sich. Accept haben auch mit dem dritten Album "Blind Rage" einen weiteren Trumpf in der Hand. Das sind natürlich alles gute Voraussetzungen, um ein entspanntes Gespräch mit Wolf Hoffmann zu führen:

Ich bin gerade auf einer Blitzrundreise und hake alles ab von Skandinavien über England bis runter nach Italien und Griechenland. Manches von Angesicht zu Angesicht, manches per Telefon. Mein persönlicher Info-Blitzkrieg sozusagen, ha ha. Da kommt schon einiges zusammen. Zwischen unserem ersten gemeinsamen Interview und diesem hier dürften, ganz nebenbei, etwa 700 andere Gespräche liegen. Also darfst du nicht böse sein, wenn ich mich nicht gleich an dich erinnert habe.

Accept

Davon kann natürlich kein Rede sein. Der Mann ist einfach sehr viel beschäftigt. Trotzdem zum Start noch einmal die Frage, wie das denn so im Jahre 2010 war. Wolf, wie war denn die Gefühlslage damals? Hättest du gedacht, dass ihr noch einmal so durchstartet?

Nein, natürlich nicht. Ich hatte zwar auf alles gehofft. Das ist einfach meine Herangehensweise bei dem, was ich tue, nämlich zwar nach den Sternen zu greifen, dann aber zu schauen, was am Ende tatsächlich herauskommt. Man kann sich ja nicht gleich am Anfang Limits setzen und sich freiwillig einschränken. Das wäre ein Fehler. Aber es ist natürlich schon der Hammer, was jetzt passiert ist. Keiner hätte gedacht, dass wir so losgehen, auf einem so hohen Level.

Wie viele Zweifel, wie viel Unsicherheit waren denn am Anfang in dem ganzen Comeback-Projekt mit dabei?

Ich weiß nicht. In dem Wort Unsicherheit steckt so viel Zögerliches drin, das hat es bei uns gar nicht gegeben. Wir waren von Anfang an voll motiviert, wir sind sozusagen mit blindem Selbstvertrauen von der Klippe gesprungen und haben gehofft, dass die Landung nicht all zu hart wird. Wir waren ja doch eine ganze Weile weg von der Szene und konnten da nichts steuern und gar nicht einschätzen, ob an uns noch Interesse vorhanden war. Also haben wir uns einfach an das gehalten, was wir können. Das ist eben das Musik machen. Und dann mal sehen, was dabei raus kommt. Den Rest mussten wir den Fans überlassen. Die haben schließlich immer das letzte Wort. Grundsätzlich kann man Erfolg ja nicht planen. Dann wäre das eine einfache Geschichte für jeden, der das versucht. So funktioniert das nicht

Na ja, der Name Accept ist immerhin eine gewisse Marke, da sind die Voraussetzungen doch etwas günstiger, das Risiko kleiner, oder?

Da muss ich dir leider widersprechen. Unser Name war für uns keine Garantie. Es gab auch eine Menge Leute mit der vorgefassten Meinung, daß das gar nichts werden würde, aus welchen Gründen auch immer. Die Welt habe sich praktisch schon entschieden, wir bräuchten also gar nicht nochmal anzutreten, das war von denen zu hören. Gott sei dank haben wir auf die nicht gehört, ha ha!

Ich kann mich erinnern, dass Wolf aber schon damals voller Zuversicht sagte: Die Zeichen stehen auf Sturm!

Wolf lacht. Ja klar. Die Zeichen stehen aber immer noch auf Sturm. Das ist ein permanenter Sturm! Deshalb ja auch der Name "Blind Rage" für das neue Album.

Sehr gute Überleitung in die Gegenwart. Reden wir also über das neue Werk. Der Schreiber dieser Zeilen ist damit ja sehr zufrieden und findet es großartig, was Wolf auch sehr freut. Die Frage, wie er das Ding selber beurteilt und einschätzt, beantwortet er aber eher zurückhaltend.

Das kann ich doch gar nicht. Ich habe das Album gerade erst geschrieben, ich stand bis gerade eben knietief in der Materie, im Studio, das fühlt sich noch sehr neu an. Ich muss alles erst mal ein wenig sacken lassen, dann kann ich da mehr dazu sagen. Natürlich denke ich immer, wenn ich etwas abgeliefert habe, daß das gut geworden ist. Und ich beziehungsweise wir haben uns ja auch tierisch Mühe gegeben. Abschließend kann man das aber nur mit etwas Abstand beurteilen. Auch wenn mein Bauchgefühl diesmal besonders gut ist, besser als bei den beiden Alben davor. Aber Gefühle täuschen bekanntlich hin und wieder. Warten wir es ab, bis die CD draußen ist. Dann werden wir ja sehen.

Grundsätzlich ist die Schlagzahl der Veröffentlichungen von Accept derzeit ja ziemlich hoch. Drei Alben in dieser relativ kurzen Zeit, woher kommt das?

Das ist einfach ein innerer Drang. Wir denken, dass wir einfach noch jede Menge Material in uns haben, das muss beizeiten ans Licht. Es ist auch eine quasi innerbetriebliche Entscheidung in der Band, hier gar nicht auf Zeit zu spielen, sondern jetzt all das raus zu hauen, was uns auf den Nägeln brennt. Wir sind zur Zeit in einer sehr guten Phase, da wäre es fatal, sich zurückzulehnen und zu glauben, jetzt kann man es mal langsamer angehen lassen. Warum denn auch? Es erinnert mich ein bisschen an früher. Da gab es ja auch jedes Jahr eine neue Platte. Zack, zack, zack! Kein Problem. Aber ich denke nicht, dass wir nächstes Jahr gleich das nächste Ding haben. Irgendwann brauchst du eine Verschnaufpause, musst dich auch mal mit etwas anderem beschäftigen.

Na, das nächste Projekt wäre fast zwangsläufig ein Live-Album, vielleicht gleich als Doppel-CD, nicht wahr?

Ja, das könnte schon sein. Aber ich denke, jetzt sollten wir erst mal beim Stand der Dinge bleiben.

Sicher. Was kannst du über den Titel der Platte, übersetzt "blinde Wut oder Raserei", sagen?

Erst einmal, dass man nicht immer alles interpretieren sollte. Der Titel ist kein Leitmotiv oder so etwas. Wir haben zuerst alle unsere neuen Songtitel durchforstet, ob da einer als Überschrift passen könnte und hatten dann "Stampede" ins Auge gefasst, aber den Album-Namen gibt es schon irgendwo. Da muss man ja echt aufpassen bei der Unmenge von Veröffentlichungen. "Blind Rage" hat uns dann allen gefallen, weil es einerseits gut zur Metal-Szene passt, aber auch die Zustände in der Welt ganz treffend beschreibt. Da gibt es ja jede Menge blinder Raserei rund um den Globus. Leider.

Im Promoter-Text zur Platte stand ja recht schwülstig geschrieben, dass der Titel so eine Art Kritik von euch an den Zuständen in der Welt ist. Das klang so, als ob Accept jetzt auf dem Weg zu einer politischen oder besser gesagt sozialkritischen Band mutieren. Daher die Nachfrage.

Ja, ich kenne diesen Text auch und bin da nicht ganz glücklich drüber. Ich weiß auch nicht, wo das her kommt. Das klingt so nach U2, aber damit haben wir nichts im Sinn. Natürlich legen wir schon immer Wert auf etwas anspruchsvollere Texte, aber in erster Linie geht es bei uns um Entertainment, um Spaß, um Metal. Wir sind ja keine Besserwisser oder Weltverbesserer. Nur nicht übertreiben.

Ja, manchmal sollte sich die Werbeabteilung mit den zu bewerbenden Künstlern vielleicht etwas besser absprechen, damit da am Ende keine Ungereimtheiten aufkommen. Nach dieser Klarstellung vom Mastermind kann man sich nun endlich der Musik auf der Platte zuwenden. Ein Stück, nämlich "Fall Of The Empire" ist besonders auffällig, denn es klingt im Sound und in der Gitarrenarbeit verdächtig nach dem guten alten Ritchie Blackmore zu den Zeiten von Rainbow. Ist das eine Hommage?

Wolf gibt das freimütig zu. Gut beobachtet. Aber es ist ja auch kein Geheimnis, dass ich seit jeher ein riesiger Fan von Ritchie Blackmore bin. Seine Art zu spielen, der Sound seiner Stratocaster, das hat mich schon sehr beeinflusst. Leider spielt er diese Art Musik schon lange nicht mehr, aber jetzt gerade beim eben erwähnten Stück dachte ich, da passt eine Art Tribut super rein. So kam das zustande.

Ritchie will ja mit seiner elektrischen Vergangenheit überhaupt nichts mehr zu tun haben. Was meinst du dazu?

Tja, das ist vielleicht bedauerlich, aber er ist der Mann, er muss es wissen. Er kann doch machen, was er will. Ich respektiere ihn trotzdem und verehre ihn für das, was er geleistet hat. Ritchie Blackmore bleibt mein Held und ist, was er ist.

Gut. Aber es gibt ja durchaus einige neuere Bands und Gitarristen, die den Stil von Accept und speziell den Sound von Wolf Hoffmann als einen ihrer Einflüsse angeben. Selbst gestandene Größen wie Overkill haben schon Songs im Stile von Accept herausgebracht.

Ja, ich höre das immer wieder. Von den verschiedensten Leuten, von denen man das gar nicht unbedingt glaubt. Letztes Jahr beim Hellfest in Frankreich beispielsweise stürmt bei unserem Gig der riesige Phil Anselmo auf mich zu und outet sich ganz aufgeregt als großer Fan von Accept und speziell von "Restless And Wild". "Wegen euch habe ich überhaupt mit dem Metal angefangen", schreit er. Das ist schon erstaunlich, der macht ja schon eine ganz andere Mucke als wir. Und dann haben wir zusammen "Fast As A Shark" gezockt. Lustig. Aber es scheint wirklich so zu sein, daß viele Bands Dinge von uns angenommen und dann halt auch weiterentwickelt haben. Das freut mich natürlich und macht mich auch ein bisschen stolz.

Ganz verwunderlich ist das nicht. Accept existieren ja schon eine ganze Weile.

Ja, das stimmt. Wir sind immerhin eine der allerersten deutschen Metalbands. Vor uns gab es da nicht viel im metallischen Bereich. Jetzt sind wir schon Dinosaurier, so kurz vorm Aussterben. Sozusagen "The Last Of A Dying Breed", ha ha.

Hat denn "The Last Of A Dying Breed", der Song Nummer Zwei auf "Blind Rage", auch etwas mit euch zu tun?

Accept

Um Himmels Willen nein. So wollten wir das auf keinen Fall interpretiert haben. Eigentlich ist das eher zufällig ein Salut, ein Gruß an die Musiker und Bands, die uns selbst in unserer Jugendzeit als Vorbilder gedient haben. Die alten Rocker und Hardrocker aus den Siebzigern wie Deep Purple und dergleichen, mit denen wir aufgewachsen sind. Diese Generation befindet sich tatsächlich ziemlich am Ende ihres Weges, da sind ja leider auch schon etliche der Protagonisten nicht mehr unter uns.

Was ist denn mit dem Titel "From Ashes We Rise". Gibt es da einen Bezug zu eurer Auferstehung? Das könnte man ja vermuten.

Nein, gar nicht. Da geht es um die von Naturkatastrophen geplagte Menschheit, die trotz all dieser Schrecknisse immer wieder aufsteht und einen Neuanfang schafft. Man sieht das ja oft im Fernsehen, diese Erdbeben, Schlammlawinen, Tsunamis und dergleichen, was die so anrichten. Und meist passiert das ja ausgerechnet in den ärmsten Ländern, wo die Menschen sowieso nichts haben. Es ist erstaunlich, dass all diese Leute nicht aufgeben und es doch immer wieder schaffen, mit eisernem Willen einen Neuanfang hinzubringen. Die Menschheit ist schon eine verdammt zähe Rasse, die immer wieder aufsteht.

Man weiß ja spätestens seit "Metal Heart", dass Wolf Hoffmann auch ein großer Verehrer der klassischen Musik ist. Auch auf dem neuen Album gibt es da einige Hinweise, ganz besonders in dem rasanten Schlussstück "Final Journey". Ist das auch eine Kompensation dafür, daß Wolf Hoffmann aus Zeitmangel einfach nicht dazu kommt, sein lange geplantes eigenes Klassikprojekt zu verwirklichen?

Das weiß ich nicht. Aber klassische Töne haben ja immer wieder Platz auf unseren Alben gefunden. Das ist so eine Art Markenzeichen. Das gibt es längst nicht auf jeder Platte, denn ich habe mich nie dazu gezwungen, aber ab und zu hat eine klassische Passage in ein Stück gepasst, dann wurde das gemacht. Hier ist es mal ganz anders. Ich habe dieses Stück von Edvard Grieg mit all diesen vertrackten Rhythmen und Harmoniewechseln nur mal als Demo aufgenommen und mit ins Aufnahmestudio gebracht. Der Band hat das so gut gefallen, daß wir extra ein schnelles Stück als Transporter dafür geschrieben haben und das kam dann sehr gut raus.

Das gilt für die ganze Scheibe. Wie schon erwähnt, halte zumindest ich das neue Album für ein Werk ohne Fehl und Tadel. Die ziemlich schnell entstandene CD-Trilogie der aktuellen Formation kann allem, was es von Accept bereits gibt, locker das Wasser reichen und weist darüber hinaus, nicht nur durch die Stimme von Mark Tornillo, der immer besser ins Spiel kommt, ein hohes Maß an Eigenständigkeit auf. Muss man heutzutage sogar von einer neuen Band sprechen oder ist es eine Kombination von Vergangenheit und Gegenwart?

Wolf denkt kurz nach: Aus meiner Sicht ist es auf jeden Fall mal ein neues Kapitel, das wir aufgeschlagen haben. Wir mussten ja total von vorne anfangen. Natürlich ist auch eine gewisse Kontinuität da, denn das Team, das die Songs schreibt, ist ja immer noch das alte. Auch der Sound ist im Großen und Ganzen nicht so weit von der Vergangenheit entfernt. Aber alles andere mussten wir ganz neu aufbauen. Wir haben schon in gewisser Weise von Punkt Null angefangen. Wir waren zuvor echt draußen aus der Nummer. Und ohne Mark wäre das Ganze gar nicht gegangen. Der hat den Startschuss gegeben.

Mark Tornillo ist sicherlich ein wesentlicher Erfolgsfaktor der ganzen Geschichte, denn der kleine Mann kam ja fast aus dem Nichts und musste in recht große Fußstapfen treten. Dazu war er zuvor nie aus Amerika herausgekommen und fand sich nach einer sehr unspektakulären Karriere plötzlich auf der Reise rund um den Globus wieder, dazu auf eine Art unter dem Mikroskop der kritischen Fans. So etwas muss man erst einmal unfallfrei überstehen. Ich selbst hatte die Gelegenheit, Mark mehrmals bei dieser Entwicklung gerade an großen Konzerten zusehen zu können und bin beeindruckt, wie er die schwierige Aufgabe gemeistert hat. Er ist ein absoluter Glücksgriff für die Band. Wolf sieht das genauso. Er müsste derzeit eigentlich ziemlich glücklich sein.

Ja, dann kann man schon sagen. Es ist eine Menge passiert die letzten Jahre. Spätestens seit diesem Album entwickelt sich auch das Gefühl in mir, daß wir unsere beste Phase von früher nicht nur egalisiert haben, sondern jetzt sogar ein wenig besser sind und vor allem auch noch mehr Erfolg als früher haben. Es ist ein gutes Gefühl, wenn Fans auf einen zukommen und einem sagen, dass sie zwar große Anhänger der alten Jahre sind, aber mit den heutigen Accept nicht nur zufrieden, sondern sogar noch zufriedener sind. Das macht mich sehr stolz und auch dankbar. Aber dennoch darf man nicht vergessen, dass dahinter vor allem eine Menge harter Arbeit steckt. Von nichts kommt nichts. Das war schon immer so!

Das wollen wir mal als wahres und weises Schlusswort nehmen. Ab dem 15. August kann dann das Volk sein Urteil über "Blind Rage" fällen. Es wird ein positives werden. Wetten?

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