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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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JAY SMITH
Don't drink and drive, but drink and sing!
Peter Hollecker
www.facebook.com/jaysmithofficial?sk=wall

Der Schwede Jay Smith fiel uns krzlich positiv mit seinem Zweitwerk "King Of Man" auf. Dort glnzt er mit hchst variablen Songs und einer sehr krftigen wie gefhlvollen Stimme. Auerdem kennt er keine Scheu und lie sich auf dem Cover so richtig Chauvie mig ablichten. So selbstbewusst darf er aber auch sein, denn die Tattoos auf seinem muskulsen Krper lassen auch unsere Frauen genauer hinsehen bzw. hinhren. Zeit also, um uns etwas nher mit Jay Smith zu beschftigen und ihm ein paar Fragen zu stellen.


JAY SMITH

"King Of Man" klingt sehr variabel und weist Stilelemente aus Hardrock, Blues, Soul, Folk und Pop auf. Sind deine persnlichen musikalischen Einflsse ebenfalls so breit gefchert?

Meine erste Platte habe ich mit meiner Band Von Benzo aufgenommen und sie war mehr im treibenden Rock`n Roll zuhause. Ich sehe das Album aber eher als eine Art Pflicht an, denn ich habe es nach dem Sieg bei der schwedischen "Idol-Show" gemacht und dabei die Songs hab ich noch nicht mal selbst geschrieben. Deshalb handelt es sich bei "King Of Man" um mein erstes Soloalbum! Es sollte ganz anders werden, was ich bisher gemacht habe, aber immer noch das ausmachen, was ich bin und mich reflektieren. Meine persnlichen Einflsse sind eine ganze Menge und liegen irgendwo zwischen Country und Blues.

Beschreibe dich unseren Lesern doch bitte einmal selbst, wie tickt der Knstler Jay Smith eigentlich?

Ich bin 33 Jahre alt und lebe in Helsingborg/Schweden. Ich begann im Alter von 13 Jahren Musik zu machen. Zuerst lernte ich Geige spielen, vielmehr haben mich meine Eltern dazu gezwungen, denn ich hasste das Instrument, weil ich Rock spielen wollte! Mittlerweile wei ich dieses schne Instrument und den Klang erst zu schtzen, aber damals naja. Heute spiele ich meistens auf der Akustikgitarre, ich mag das einfache, pure Gefhl damit Musik zu machen. Auerdem entsteht so ein spezielles Gefhl zwischen mir und dem Publikum, ich ziehe mich frmlich aus auf der Bhne, wenn du weit was ich meine.

Wie sind die Songs auf deinem Album eigentlich entstanden?

Alle Songs auf dem Album wurden von mir und meinen beiden Produzenten Dan Sundquist und Richard Larsson geschrieben. Auer der Titeltrack, den habe ich zuvor nur als Demo gehrt und mich sofort in den Song verliebt. Ich musste ihn einfach singen! Ab und zu klimpere ich ein bisschen auf dem Piano herum, aber grundstzlich schreibe ich die Musik auf der Gitarre, das ist genau mein Ding.

Mal ehrlich, wie viele Zigaretten muss man rauchen, um an eine solche Rhre zu kommen?

(lacht) Okay, also ich singe, seit ich sprechen kann, das Singen ist deshalb fr mich ein vllig natrlicher Vorgang und eine schne Art, wie ich mich ausdrcken kann. Und ja, da waren auch eine Menge Zigaretten und Whiskey im Spiel, (lacht).

Wie sehen deine Erfahrungen auf der Bhne aus?

JAY SMITH

Ich hatte in der Vergangenheit eine Menge Gigs in ganz Schweden, Finnland und einige in Norwegen. Zudem hatte ich die Ehre, zwei mal bei euch in Deutschland aufzutreten! Ich hoffe, dass da in Zukunft noch einige dazukommen, auch im restlichen Europa. Und wenn es so richtig gut fr mich laufen sollte, wrde ich natrlich gerne mal in den USA auftreten.

Noch einmal Hand aufs Herz. Erwartest du aufgrund des Covers hhere Verkaufszahlen beim weiblichen Publikum?

Sagen wir mal so: es ist nicht das Cover geworden, welches ich selbst ausgesucht htte. Ehrlich gesagt haben es eine Reihe hbscher Mdels aus vielen anderen ausgesucht und ich habe mich nur gefgt, (lacht). Spa beiseite, das Cover sagt meiner Meinung viel ber die Musik und die Texte auf dem Album aus. Es ist intim und sehr persnlich, genau wie meine Musik eben. Ich mchte nicht als der smarte hbsche Junge rber kommen, eher als der Typ, den ich in mir selbst sehe. Roh und ursprnglich, kriegerisch irgendwie.

Was denkst du ber den aktuellen Stellenwert der Musik, die Verkaufsstrategien und die Zukunft von mp3 und Co.?

Ich denke, dass die Musikindustrie immer mehr vom Internet bernommen wird und jeder, der irgendwas damit zu tun hat versucht, seine Schfchen ins Trockene zu bringen und abkassieren will. Ich fnde es verdammt schn, wenn die Musik wieder dahin kommt, wo sie hingehrt, nmlich zu den Menschen und in deren Herzen! Heutzutage verkommt sie doch leider mehr und mehr zu einem Massenprodukt. Klar wrde ich die Zeiten gerne bis zu den Achtzigern zurckdrehen, doch das ist faktisch nicht mehr mglich, es ist zu spt. Wir Knstler knnen nur noch rausgehen, uns den Arsch abspielen und versuchen, den Leuten gute Arbeit abzuliefern und dann gehrt natrlich noch viel Glck dazu!

Das wnschen wir dir!

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