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19. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

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ARTHEMIS
Unbekannte Italiener live
Jrgen Lugerth
www.arthemisweb.com


Bevor ich die CD "Live From Hell" von Arthemis aus Italien zur Rezension zugeschickt bekommen hatte, war mir diese Gruppe noch vllig unbekannt. Wohl aber hatte ich davor schon mit etlichen hart rockenden italienischen Bands Begegnungen, die immer sehr erfreulich verliefen. Das macht die Sache natrlich leichter. "Live From Hell" entpuppt sich fr mein Dafrhalten als ein hart rockendes Tondokument voller Wucht, Hitze und Authentizitt. Und so ist es mir eine Freude, Gitarrist und Bandleader Andrea "Andy" Martongelli ber dieses Album und die Band zu befragen.


Andy, ich mag euer Live-Album sehr. Wie war denn dieser Gig in England auf dem "Hard Rock Hell Festival" 2013 fr euch, so in der Erinnerung?

Na, das war vllig wahnsinnig! Headliner waren Airbourne, dazu rockten Destruction, Blaze und viele andere coole Bands die Htte und die Stimmung war dementsprechend aufgeheizt. Als wir dran waren, waren wir so verdammt bereit, die Bhne zu entern und unser Bestes aus unserem "Arsenal of Metal" zu geben, haha, das glaubst du nicht. Dazu hatten wir zum ersten Mal unseren neuen Bassisten JT an Bord, dem wollten wir den besten Start ermglichen. Es funktionierte prchtig und so kam "Live From Hell" zustande.

ARTHEMIS

Ich kannte Arthemis ja vorher nicht. Wie weit seid ihr denn seit euren Anfngen schon gekommen? Seid ihr zufrieden?

Na ja, von den Anfngen in unserem winzigen Proberaum bis zu Auftritten am Download Festival (UK), Wacken, Bloodstock (UK), Hard Rock Hell (UK), Hammerfest (UK) und Gods Of Metal (Italien) ist es schon ein guter Schritt weiter. Trotzdem sehe ich das immer noch nur als Start einer Karriere an und wir haben noch so viele Wnsche und Ziele. Da ist noch viel Hunger auf mehr!

Was sind eure grten Einflsse?

Nun, wir lieben Black Sabbath, Judas Priest, Metallica, Slayer, Accept, Megadeth, Anthrax von ganzem Herzen genauso wie die mchtigen Pantera. Da kommen wir her und ich hoffe, man kann diese Vibes auch bei uns hren. Wir lieben einfach echten Metal und in meiner idealen Vorstellung fgen wir noch einen etwas modernen Touch und all unsere Energie hinzu. Manche sagen, unser Sound wre wie Judas Priest meets Megadeth. Aber wir respektieren immer die groen Meister, die diese Musik so cool und so kraftvoll entwickelt haben. Diese Helden sind Tag fr Tag unsere Inspiration.

Ihr wart ja nun schon ganz schn unterwegs. Wo hat es euch denn am besten gefallen, was waren eure Highlights?

Jeder Ort, jedes Land hat etwas Spezielles, etwas, das in der Erinnerung haften bleibt und unverwechselbar ist. Das kann etwas Lustiges, etwas Verrcktes, etwas Groartiges sein. Japan war der totale Wahnsinn, Spanien auch. Die Englnder sind auch immer klasse. Ganz besonders ist mir ein Gig im Whisky A Go-Go in Hollywood im Gedchtnis, wo ich zusammen mit Musikern von Alice Cooper, Whitesnake, Anthrax und der Yngwie Malmsteen Band auf der Bhne stehen durfte. Das war Freude pur, in diesem Rahmen meine Band Arthemis reprsentieren zu drfen. Wir freuen uns tierisch auf Wacken diesen Sommer und wollen berhaupt viel mehr in Deutschland spielen. Wir waren nmlich bis jetzt nur einmal im Jahre 2006 im Rahmen einer kleinen Tour da. Wir sind hei auf Deutschland!

Musikalisch ist Italien ja eher bekannt fr schne Melodien, den Belcanto, die groe Oper. Wie schwer hat es dort der Heavy Metal und wie schwierig ist es, international herauszukommen?

ARTHEMIS

Ziemlich schwer. Aber wir knnen uns ja nicht beklagen. Wir haben auf den groen italienischen Festivals vor Manowar, vor Cradle Of Filth oder Within Temptation gespielt. Es htte schwieriger sein knnen, in die internationale Metal-Szene zu gelangen. Aber es gehrt natrlich auch ein unerschtterlicher Wille dazu, der Glauben an sich selbst und das immer mit Aufrichtigkeit und Respekt!

Wie eng ist die italienische Szene denn untereinander vernetzt? Hilft man sich?

Grundstzlich sind wir natrlich sehr mit uns und unseren Anliegen beschftigt. Da bleibt nicht so viel Zeit, sich mit anderen Bands, oder wie es fr sie luft, zu beschftigen. Aber wir haben so viele tolle Freunde in Gruppen wie Absynth, Aura, Trick Or Treat, Luca Turilli"s Rhapsody, Rhapsody Of Fire, DGM, Hollow Haze, Secret Sphere, Lacuna Coil, Labyrinth und so weiter und wenn wir etwas tun knnen, um italienischen Metal zu frdern, dann versuchen wir das auch.

Weitere Plne? Letzte Worte?

Oh, wir haben noch verdammt viel vor! Erst machen wir eine Menge Festivals diesen Sommer, dann werden wir ein paar Gigs mit unserem Freund, dem Gitarristen Michael Angelo Batio aus den USA spielen. Anfang 2015 steht dann schon das nchste Studio-Album an. Du siehst, es gibt viel zu tun. Letzte Worte? See you all soon, Metalheads! Haltet die Arthemis-Flamme am Leben! Wir werden euch ewig dankbar sein!

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