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14. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

In Control - The Maker
Titel In Control - The Maker
Produktion/Vertrieb Epix Media/ Indigo
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Veröffentlichung 16.04.2010
Laufzeit 92:00 Minuten
Autor Marco Fertig
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Normalerweise ist Regisseur Tim Hunter im TV-Serien-Metier (z. B. "4400", "Twin Peaks") zu Hause, hat aber mit "Das Messer am Ufer" hat er zumindest schon einmal einen beeindruckenden Thriller abgeliefert. Mit "In Control - The Maker" wagt er sich abermals in Gefilde vor, die sich mit dem Erwachsenwerden und der Kriminalitt befassen.
Josh lebt bei seinen Adoptiveltern, hngt mit seinen Freunden ab, ist unglcklich in eine junge Polizistin verliebt und gerade erst 18 geworden. Zu seiner groen berraschung taucht sein lterer Bruder Walter auf, der seit 10 Jahren verschwunden war. Walter ist mit einer Diebesbande unterwegs und berredet Josh bei seinen Auftrgen mitzumachen. Immer tiefer gert er in den Sog des Verbrechens, und die Lage spitzt sich zu, als der Gangster Skarney bers Ohr gehauen werden soll.
Die Inszenierung des Streifens ist sehr ruhig gehalten, und es gibt im Grunde keinerlei nennenswerte Actionszenen. Darauf liegt aber auch nicht das Hauptaugenmerk. Vielmehr soll die Situation in die Josh gert und sein Gewissenskonflikt beleuchtet werden. Das gelingt zwar teils recht gut, aber es ist einfach nicht wirklich klar, in welche Richtung die Handlung fhren soll. Die unglckliche Liebe zu Polizistin Emma bleibt lange Zeit auf der Strecke, um dann doch wieder handlungsrelevant zu werden, und auch die Beziehung zwischen den Brdern dmpelt manchmal etwas vor sich hin. Schluendlich wei der Film zwar zu unterhalten, bleibt aber weit hinter seinen Mglichkeiten zurck. Daran ndert auch ein Matthew Modine ("Full Metal Jacket", "Birdy") nichts, der als Walter recht blass bleibt. Jonathan Rhys-Meyers ("Die Tudors") macht seine Sache hingegen recht gut, und auch Mary-Louise Parker ("Roter Drache", "Grne Tomaten") ist schnuckelig anzusehen, whrend Michael Madsen bei seinen kurzen Auftritten, wie so oft, berzeugen kann. Hier wre ein wenig mehr Tiefe wirklich wnschenswert gewesen - was bleibt, ist ein kleiner aber interessanter Film. Leider ist das Bildformat mit 1,33:1 sicherlich nicht das Originalbild, was man anhand der Anfangscredits sehen kann. Als Extra befindet sich die obligatorische Trailershow an Bord, sowie das bekannte Wendecover.
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