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13. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Mysterious Island
Titel Mysterious Island
Produktion/Vertrieb WGF / Schrder Media
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Veröffentlichung 26.02.2010
Laufzeit 162:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 6 von 15 Punkten
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Jules Vernes ist fr mich der allererste Science Fiction Autor und seine Werke wurden zu Recht oft verfilmt! Leider sind meist die lteren Versionen dieser Filme diejenigen welche mit dem grten Budget und der meisten Liebe gemacht wurden! Bei der TV-Produktion "Mysterious Island" (2005) ist das leider auch der Fall, da ich vor Jahren schon andere Versionen der Geschichte sah, die diese Hallmark Produktion locker toppen konnten, was Spannung, Story und besonders die Effekte angeht! Dabei sahen die Vorrausetzungen gut aus: Im Konfrderierten Krieg der USA (1863) fliehen ein paar Nordstaatler samt abtrnnigen Sdstaaten Offizier aus einem Gefangenenlanger inklusive zweier Frauen. Dafr klauen sie einen Ballon und landen auf einer Pazifikinsel mit riesigen Tieren, die alle bedrohen. Der Herr der Insel, Captain Nemo und sein Diener retten sie. Doch gierige Piraten auf der Suche nach Gold und die Monster der Insel sind eine Gefahr. Das grob zur Geschichte, die alle Verfilmungen mehr oder weniger abgewandelt gemein hat und quasi eine Fortsetzung von "20.000 Meilen unter dem Meer" darstellt.
Als Chef der Soldaten ist Kyle Machlachlan ("Twin Peaks") eine gute Wahl, doch kann er ebenso wie Patrick Stewart ("Star Trek", "X-Men") nicht wirklich berzeugen! Stewart, der endlich wieder einen Captain spielen darf ist unangenehm starr und berrascht nur durch stndig wechselnde Kostme. Hierbei sehen die Pastellfarben der Turbane echt kitschig aus! Vielleicht hat er gemerkt, in was er hinein geraten ist und nur den "Autopiloten" angestellt! Wie stark war der Brite hingegen in "Moby Dick"! Doch es kommt noch schlimmer: die Piraten sehen eher nach Kindgegeburtstag aus, wenn man die "Bsewichter" in ihren bunten Rschenhemden sieht. Der Boss der Truppe chargiert belst und erinnert eher an Al Bundy (Ed O'Neill) der in einer Folge der Sitcom "Eine schrecklich nette Familie" in einen Piratentraum steckt. Zu keiner Sekunde wird man aus diesen Grnden von der Story gepackt, hinzu kommt, dass die CGI Special Effects uerst schlecht in den Film hinein kopiert worden sind, was permanent fr rger sorgt. Da schaue ich mir lieber Stop Motion Animation von Ray Harryhausen (RIP!) an, oder eine Serie wie z.B. "Hercules" die ja lter aber besser getrickst ist. Oft sind die Tiere noch nicht mal mies gemacht, sie passen aber null zu der realen Welt.
Selbst ein rauchender Vulkan sieht aus, als wrden die Darsteller vor einer "Tapete" laufen, auch der Absturz des Ballons vor einer Blue-Screen ist eine absolute Katastrophe und hat mich fast dazu gebracht diesen TV-Zweiteiler auszumachen. Sowas darf im 21. Jahrhundert einfach nicht passieren! Hier waren absolute Stmper am Werk und sicherlich war nur noch Geld fr ein schickes, vielversprechendes Cover brig. Immerhin sind Bild, Synchronsprecher und Ton, auerdem gibt es ein kleines Making Of.
Insgesamt ist der Film am ehesten was fr Kinder und wird hchstens im Nachmittagsprogramm Freunde finden, schade!
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