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09. September 2010 - Uhr
 
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645 Reviews in der Datenbank
King of B Movies
Titel: King of B Movies
Produktion/Vertrieb: Epix/ Indigo
Website: Website suchen ...
Veröffentlichung: 23.10.2009
Laufzeit: 85:00 Minuten
Autor: Marco Fertig
Bewertung: 10 von 15 Punkten
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Morty Feinman ist seit 35 Jahren Regisseur von Independent Filmen aller Couleur. Er ist sich für nichts zu schade, er dreht wenn es sein Muss ohne Geld und Genehmigungen, er verlost den Namen seines Sohne und er wird gehasst und geliebt. Als er bei einem Dreh über einen Film zur Sterbehilfe aus Versehen einen Patienten tötet, sitzt ihm die Bank im Nacken. Diese wollen 10 Millionen zurück, oder seine ganzen Rechte aufkaufen. Fineman geht zum Angriff über! Er setzt seine Tochter als seine Firmen-Präsidentin ein und will auf Teufel komm raus an einem Filmfest teilnehmen. Da er aber kein Werk in petto hat, kommt ihm ein Seriekiller gerade Recht, der ihm anbietet seine Lebensgeschichte zu verfilmen. Jetzt braucht Morty nur noch eines: Geld.
Dieser Film mit Jerry Stiller, dem Vater von Ben Stiller, entstand bereits im Jahre 2000, weshalb es mir ein Rätsel ist, warum er bisher bei uns nicht erschienen ist. Immerhin dürfte Jerry bereits seit einigen Jahren eine regelrechte Berühmtheit sein, dank der Rolle des Arthur Spooner in der Erfolgs-Sitcom "King of Queens".
Die Inhaltsangabe oben spiegelt lediglich die Rahmenhandlung dessen nieder, was uns die ganze Story präsentiert. Es ist vielmehr eine Kombination aus Fake-Dokumentation und Spielfilm. Die Handlung der Spielfilm-Story gleicht in etwa der oben stehenden. Die eingestreuten Interview-Szenen mit Morty als Regisseur, in denen über sein Leben und seine Filme geredet wird, bilden eine gelungene Abwechslung. Außerdem sind auch gefakte Interviews mit echten Regisseuren wie Roger Corman, Ron Howard und Ted Demme, sowie Leuten wie Nick Cassavettes integriert. Diese outen sich als Fans von Finemans Treiben. Auch die sonstigen Nebenrollen sind teils prominent besetzt! Fred Williamson spielt in mehreren Trailern von Finemans Filmen mit, die ebenfalls eingestreut wurden. Jerry Stillers wirkliche Frau ist ebenfalls dabei, ebenso wie sein Sohn Ben Stiller. Der Film ist eine Komödie, die teilweise jedoch wirklich leise auftritt, und durchaus auch ernste Untertöne aufweist. Alles in allem ein gelungener kleiner Film, der einfach Spaß macht, und Filmfans sicher ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern kann. Mehr will das Ganze auch auf keinen Fall sein!
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