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23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Hunger
Titel Hunger
Produktion/Vertrieb Ascot Elite
Homepage www.hungerthemovie.co.uk
Veröffentlichung 20.08.2009
Laufzeit 91:00 Minuten
Autor Jrgen Fleck
Bewertung 15 von 15 Punkten
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Nordirland 1981, Maze Prison: Bobby Sands, der 27jhrige IRA-Kmpfer, sitzt im berchtigten Hochsicherheitsgefngnis der Briten ein. Dort geniet er allerdings alles andere als eine faire Behandlung, denn die Gefngnisbedingungen sind sehr hart, Folter und Gewalt von Seiten der Staatsgewalt sind an der Tagesordnung. Durch diese Umstnde sieht sich Bobby gezwungen einen drastischen Schritt zu unternehmen, er wird sich zusammen mit vielen anderen IRA-Hftlinger zu Tode hungern. Mit seinem Tod will er die britische Regierung zur Anerkennung der IRA-Hftlinge als politische Gefangene erzwingen. Dass dieser Weg kein Leichter sein wird ist ihm, mit allen Konsequenzen, klar, was er mit folgendem Statement beweist: "Mein Leben in die Waagschale zu werfen ist nicht nur das Einzige, was ich tun kann - es ist das Richtige."
Was uns Steve McQueen (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Schauspieler) in seinem Regiedebt prsentiert ist mehr als nur berraschend. Bildgewaltig, emotional und schauspielerisch hochkartig kommt dieses kleine Meisterwerk daher. Nicht nur die sensationelle Leistung des Hauptdarstellers Michael Fassbender, der sptestens seit "300" und allersptestens seit "Inglourious Basterds" jedem ein Begriff seien sollte, sondern auch die stimmige Atmosphre die McQueen durch seinen ganzen Film nahezu perfekt transportiert sind es, die den Zuschauer, noch lange nachdem der Fernseher ausgeschaltet ist, fesseln werden. "Hunger" ist kein Film fr einen gemtlichen Sonnabend mit der Freundin, nein, "Hunger" ist ein ganz derber Schlag in die Magengrube, welcher noch ein paar Tage Schmerzen bereiten wird. Empfehlen kann man ihn ausnahmslos jedem, allein schon wegen der krperlichen Leistung von Michael Fassbender, die seinesgleichen hchstens noch bei "The Machinist" finden kann. Absolute Empfehlung!
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