Navigation
                
23. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

WWE - Armageddon 2008
Titel WWE - Armageddon 2008
Produktion/Vertrieb Clearvision
Homepage www.wwe.com
Alternative URL www.roughtrade.de/wrestling/news/index.p...
Veröffentlichung 27.04.2009
Laufzeit 177:00 Minuten
Autor David Lang
Bewertung 11 von 15 Punkten
>>Als E-Mail versenden
Armageddon: in der Regel steht dieses Wort fr das Ende allen Seins, das Ende der Welt. Fr Fans der WWE ist Armageddon jedoch das Ende eines prall gefllten PPV-Jahres.
2008 wurde diese Veranstaltung leider von einem schlechten Match erffnet. ECW-Champion Matt Hardy trat in einem Non-Title Match gegen Vladimir Kozlov an. Schnell wurde klar warum der Titel nicht auf dem Spiel stand. Kozlov dominierte Hardy nach Belieben, nur lsst sich mangelndes Talent kaum durch pure Kraft ausgleichen. So zeigte der gewaltige Russe gerade zu Beginn fast ausschlielich stinklangweilige Haltegriffe. Kurze Gegenwehr vom Champ wird fast jedes mal gnadenlos nieder geschmettert und so verwundert es kaum, dass Kozlov dieses Match fr sich verbuchen kann.
Wer beim folgenden Kampf allerdings noch auf Toilette sa (was beim Opener eine durchaus verlockende Alternative zu sein schien) wird sich bse gergert haben. Im Finale des Championship Turniers um den Intercontinental Titel standen sich nmlich zum allerersten mal berhaupt CM Punk und Rey Mysterio im Ring gegenber. Ohne jegliche Feindseligkeiten (Handshake im Voraus) zeigten die beiden ein schnelles Match, welches zunchst sehr ausgeglichen schien. Nachdem sich das Blatt im Kampf mehrere Male gewendet hatte konnte sich Punk am Ende aber doch als Nummer 1 Herausforderer auf William Regals Titel durchsetzen. Abwechslungsreich und spannend wie erwartet.
Die meiner Meinung nach groartige Storyline zwischen JBL und Shawn Michaels erreicht bei Armageddon ihren nchsten Hhepunkt, als Layfield Michaels als seinen neuesten Mitarbeiter vorstellt. Hier spielen 2 Mnner groes Kino, mit der Finanzkrise als Dreh- und Angelpunkt.
Der anschlieende Belfast Brawl zwischen Finlay und Mark Henry erweist sich trotz Mlltonnen, Kendosticks und der Shillelagh Finlays als ziemlich lahm und auch das Aufeinandertreffen von Randy Orton und Dave Batista wurde nicht zu dem erhofften Fest.
Nach dem Santa's Little Helper Match mit 8 WWE Diven und der anschlieenden "Kahli Kiss Cam" (mit Mae Young... urks) ging es dann ans Eingemachte.
John Cena, seit den Survivor Series endlich wieder World Heavyweight Champion, muss seinen Titel gegen Chris Jericho verteidigen. Und offensichtlich hat die WWE aus dem Fehler des letzten PPV gelernt. Denn wenn dieses Treffen der beiden auch hier wieder etwas seltsam, mit einem sehr dominanten Jericho startet, so ist es ab der Hlfte doch wesentlich spannender als die Survivor Series Ausgabe. Besonders gegen Ende wei der Kampf zu fesseln, auch wenn es wenig berraschend kommt, dass Cena gewinnt.
Der Main Event schlechthin an diesem Abend wei jedoch noch mehr zu begeistern, hat Jeff Hardy es nach all den Jahren doch endlich geschafft sich den WWE Championtitel zu holen. In einem Triple Threat Match mit Edge und Champion Triple H schafft es das "charismatische Enigma" beide Mnner in ihre Schranken zu verweisen. Schnell, abwechslungsreich und spannend bis zum Schluss bot dieses Match alles was einen guten Main Event auszeichnen sollte.
Abgerundet wird "Armageddon 2008" von einem sehr amsanten Rckblick auf den PPV von John Morrison und The Miz.
<< vorheriges Review
WWE - Wrestlemania 2000
nchstes Review >>
Splinter


Zufällige Reviews