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20. November 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

No Exit
Titel No Exit
Produktion/Vertrieb Sunfilm Entertainment
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Veröffentlichung 25.07.2008
Laufzeit 90:00 Minuten
Autor Gregor Schillinger
Bewertung 7 von 15 Punkten
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Eine Gruppe von 14 Leuten findet sich, mit elektronisch Halsbndern bestckt und ohne Erinnerung wie sie dorthin gekommen sind, in einem verschlossenen Lagerraum wieder. Nachdem sich die erste Panik gelegt hat versucht die Gruppe gemeinsam herauszufinden warum sie dort sind. Jeder Einzelne entdeckt dabei, dass er Teil des Puzzlespiels zu sein scheint welches ein offenbar geisteskranker Kerl mit ihnen veranstaltet. Eine Reihe von Hinweisen soll das Rtsel lften, und nur einer soll dem sadistischen Spiel lebend entkommen...
Liest man die Inhaltsangabe dieses Film glaubt man kaum dass es sich dabei nicht um "Cube" oder "Saw" handelt. Ehrlichgesagt nimmt dieses Gefhl auch keine Minute ab ist die DVD erst einmal im Player. Hier wird geklaut nach allen Regeln der Kunst. 100 Gramm "Saw", 200 Gramm "Cube", das ganze mit ner Prise "Wedlock" versehen und mit ordentlich Verdnner und Kse angerhrt ergibt.... "No Exit".
Lsst man jetzt aber mal alle Vorwrfe hinter sich und betrachtet diesen B-Movie als rein gedachtes Rezept kommt dieser aber dabei gar nicht mal soo schlecht weg. Wir haben hier stellenweise sogar ne richtig ausweglose Atmosphre welche den Zuschauer zumindest minutenweise fesseln kann. Die Darsteller machen Ihre Sache dabei noch recht ordentlich, so kann man sicher ein paar haarstrubende Dialoge finden aber in Anbetracht der restlichen Aufmachung geht das noch ok. Der Goregehalt hlt sich in Grenzen und gehrt fr hartgesottene Terrorfans sicher in die Kuschelecke, ist in dem Geschehen aber als authentisch angemessen anzusehen.
Was die Kameraarbeit angeht blieb mir die Frage offen, ob es Absicht war den Film im Handcamlook zu drehen oder dies aufs Budget zurckzufhren ist. Tatsache ist, es tut dem Film weder gut noch schlech,t denn er wirkt dadurch zwar etwas amateurhaft, zugleich aber auch als befnde man sich selbst im Geschehen und beobachtet das Treiben aus einer der stndig prsenten Kameras im Raum.
Die Story ist leider ein Wechselbad der Gefhle. Irgendwie schafft es der Film nicht wirklich eine plausible Geschichte zu erzhlen und verstrickt sich all zu oft dabei in die unausgereiften Rtsel welche dem Zuschauer nur unntig zustzliche Fragen aufwerfen. Htte der Regisseur beabsichtigt einen Film zu zeigen der den Zuschauer verwirrt und im Dunkeln tappen lsst, wie in Cube, so htte er dies konsequenter durchziehen mssen, denn das Ende ist so aufklrend (aber doch nicht plausibel) dass es dem Film leider nochmal ein paar nette Punkte kostet. Manchmal ist eben weniger mehr.Was bleibt ist ein lahmer Abklatsch oben genannter Filme welcher auf der aktuellen Terrorwelle mitreitet, dabei aber zumindest nicht zu den schlechtesten Vertretern des Genres gehrt. Einmal anschauen und gut.
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