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17. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

Timber Falls
Titel Timber Falls
Produktion/Vertrieb Ascot Elite
Homepage www.timberfallsmovie.com
Veröffentlichung 14.02.2008
Laufzeit 97:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Laut unserem Grundgesetz ist die Wrde des Menschen unantastbar. In der heutigen Zeit wird aber immer mehr Voyeurismus durch die Medien zum Gesetz. Bei Horrorfilmen sind primitive Folterfilme in den 70 und 80ern durchaus beliebt gewesen. Im 21. Jahrhundert gab es mit Hochglanzschundfilmen wie Hostel "1 & 2" oder den berflssigen "Saw" Fortsetzungen neuen Stoff fr "Menschenfreunde". Auch hochgelobter Mll wie "House of 1000 Corpses" kommt nie an klassische Horrorfilme wie "The Fog"oder coole Slasher ran. Whrend in Kenia und vielen anderen Lndern Menschen wirklich grausam abgeschlachtete werden, muss ich mir doch nicht die inszenierte Hollywood Version anschauen. Horror sollte immer etwas surreal und nicht um der Brutalitt als solchen Willens sein. Ich brauch auch keinen vorhersehbaren, langweiligen Teenieschund a la "Wrong Turn". Das alles musste mal gesagt werden, denn als ich "Timber Falls" aus der Hlle nahm, habe ich erwartet blen Folterschund schauen zu mssen. Es kam jedoch etwas anders..
Das (natrlich) gutaussehende Paar Mike (Josh Randall) und Sheryl (Brianna Brown) macht sich auf den Weg zu einem Wochenendwandertrip in einem der schnen Nationalparks, die West Virginia zu bieten hat. Doch statt die vom Ranger empfohlenen sicheren Pfade zu nehmen nimmt man sich die Abenteuerroute zu den "Timber Falls" Wasserfllen vor, die laut Aussagen einer Frau viel schner ist. Dabei gibt es etwas rger mit ein paar Rednecks und ansonsten passiert lngere Zeit nichts! Irgendwann ist Sheryl verschwunden und so geraten beide in die Fnger religiser Fanatiker. Dabei wird die Spannung endlich mal angezogen. Das Paar verhlt sich nicht so dumm, wie der Zuschauer es erwartet. Die Bsen sind typisch amerikanisch: Wirr und religis verblendete Normalos mit einem missgestalteten Verwandten in der Familie. So was gehrt ja seit "Texas Chainsaw Massacre" und anderen Backwoodslashern zum guten Ton! Am Ende geht es Schlag auf Schlag, die Hauptdarsteller schlagen sich wacker und es spritzt auch gengend Blut. Warum der Film "keine Jugendfreigabe" hat, was noch hrter als FSK 18 ist, kann ich nicht sagen, denn gefoltert wird hier kaum und die Actionszenen sind zwar brutal, aber nicht auergewhnlich hart. "Timber Falls" ist halt ein optisch hochwertig gemachter Horrorfilm, dessen Handlung die eines 70er Jahre Billigfilmes ist. Alles hat man schon mal irgendwo gesehen, jedoch nicht immer so gut gefilmt und mit durchaus schlechteren Schauspielern. Genrefans knnen durchaus mal ein Auge riskieren!
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